Regionalverkehr Münsterland

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Regionalverkehr Münsterland GmbH
Regionalverkehr Münsterland logo.svg
Basisinformationen
Unternehmenssitz Münster, Westfalen
Webpräsenz www.rvm-online.de
Bezugsjahr 2013
Aufsichtsrat Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau (Vorsitzender)(seit 2010)
Geschäftsführung

André Pieperjohanns (seit 2010)

Verkehrsverbund VGM
Mitarbeiter 313 (2013)[1][2]
Umsatz 51,0 (2013)[3]dep1
Linien
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Eisenbahn 2[4]
Bus 486[1]
Anzahl Fahrzeuge
Lokomotiven 3 (1 Sonderfahrzeug)[2]
Omnibusse 527, davon 135 eigene[1]
Statistik
Fahrgäste 26,674 Mio. pro Jahr
Fahrleistung 22,540 Mio. km pro Jahr
Länge Liniennetz
Eisenbahnlinien 57,71 km
Buslinien 9,33 km
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 6[5]

Die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) ist ein Unternehmen der öffentlichen Hand, das in Westfalen Personen und Güter befördert. Die heutige RVM wurde 1980 gegründet.

Gesellschafter[Bearbeiten]

Gesellschafter dieses Verkehrsunternehmens sind die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, die auch die Geschäfte führt, sowie die Kreise Warendorf, Borken, Steinfurt und Coesfeld. Kleinere Anteile halten auch die Städte und Gemeinden Ahlen, Beckum, Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Hamm, Lüdinghausen, Münster, Nordkirchen, Oelde, Selm, Sendenhorst, Wadersloh und Warendorf (Stand 31. Dezember 2009).

Busverkehr[Bearbeiten]

Im Omnibusverkehr wurden im Jahr 2013 insgesamt 606 Fahrzeuge auf einem Liniennetz von 9.330 Kilometern Länge eingesetzt. Die Anzahl der öffentlichen Linien beträgt 341. Mit den SchnellBussen, RegioBussen, StadtBussen, NachtBussen, TaxiBussen sowie dem AnrufSammelTaxi werden in den verschiedenen Landkreisen zusammen jährlich etwa 29,8 Millionen Fahrgäste befördert. Die RVM ist damit das größte Regionalverkehrsunternehmen im Münsterland. Zusammen mit den Aufgabenträgern der Kreise und Kommunen entwickelt das Unternehmen die Verkehrsangebote in der Region weiter. Meilensteine sind etwa die Einrichtung des SchnellBus-Systems ab 1990 und der ersten NachtBus-Linie von Ahlen nach Münster im Jahre 1992.

Eisenbahn-Güterverkehr[Bearbeiten]

Die RVM ist der Rechtsnachfolger der Tecklenburger Nordbahn und betreibt die von dieser übernommene Bahnstrecke von Rheine-Altenrheine über Mettingen nach Osnabrück-Eversburg im Güterverkehr. Es sind drei Diesellokomotiven vorhanden (zwei KHD DG 1200 BBM mit den Nummern 28 und 45 und eine MaK G 1600 BB mit der Nummer 61). Bei größerem Verkehrsaufkommen werden gelegentlich weitere Lokomotiven von den weiteren Bahngesellschaften der Westfälischen Verkehrsgesellschaft eingesetzt.

Seit 2001 betreibt die RVM außerdem die Bahnstrecke Rheine-Spelle, die sie zuvor von der DB übernahm. Der größte Teil der Verkehrsaufkommens resultiert heute aus diesem Streckenabschnitt; so wird in Spelle die Firma Rekers, ein Hersteller von Betonfertigteilen, mit Kies beliefert. Die dort gefertigten Bauteile werden zu verschiedenen Großbaustellen transportiert, über weite Strecken auch mit der Bahn. Ebenso wird am Speller Bahnhof die Landmaschinenfabrik Krone bedient. Auch das Güterverkehrszentrum in Altenrheine sorgte zeitweise für recht starken Güterverkehr.

Im Jahr 2015 wurde durch die Gemeinde Spelle ein Anschlussgleis zu Hafen Spelle-Venhaus errichtet, so das in den folgenden Jahren mit einem Anstieg der Beförderungsleistung zu rechnen ist. Vor allem Futtermittel, Getreide, Mehl und Baustoffe sollen hier umgeschlagen werden.

Tochtergesellschaft[Bearbeiten]

Als 100%ige Tochtergesellschaft der RVM fungiert die Verkehrsbetriebe Kipp GmbH (VBK) mit Sitz in Lengerich. Diese betreibt mehrere Buslinien im öffentlichen Personennahverkehr im Münsterland.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Geschäftsbericht 2013, S. 10 (PDF; 1,0 MB)
  2. a b Geschäftsbericht 2013, S. 12 (PDF; 1,0 MB)
  3. Geschäftsbericht 2013, S. 13 (PDF; 1,0 MB)
  4. Geschäftsbericht 2013, S. 11 (PDF; 1,0 MB)
  5. Geschäftsbericht 2013, S. 16 (PDF; 1,0 MB)