Reinzeichnung

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Eine Reinzeichnung ist

  1. eine finale Datei, die in den Druck gesendet werden kann.
  2. eine sendefähige Vorlage für den Broadcastbereich.

Die Reinzeichnung im Druck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reinzeichnung ist eine druckfertige Satzdatei (vgl. z. B. QuarkXPress, Adobe InDesign, Adobe PageMaker, Adobe Illustrator, LaTeX). In ihr werden die im Layout platzierten Bilder und Texte auf ihre Druckfähigkeit kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Dazu zählen Bildauflösung, Beschnittzugabe, Farbmanagement und Trapping.

In größeren Workflows wird das Layout von einem Grafiker oder Artdirector erstellt und erst in der letzten Phase von einem Reinzeichner für den Druck aufbereitet.

Die Reinzeichnung wird am Ende der graphischen Gestaltung einer Drucksache angelegt. Nach der Finalisierung wird ein PDF erstellt, das in der Druckerei direkt zur Plattenbelichtung benutzt wird.

Broadcast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rundfunk bezeichnet man sendefähiges Material wie MAZen oder Audiomaterial als Reinzeichnung. Sendefähig bedeutet, dass es keiner weiteren Nachbearbeitung bedarf und sofort einsetzbar ist.

Das bedeutet zum Beispiel:

  • für CD-Produktionen, bzw. Tonmaterial
    • dass alle Titel normgemäß auf 0 dB ausgesteuert sind.
    • dass die Titel „gut klingen“, also ein Mastering durchlaufen haben.
  • für Fernsehberichterstattung, bzw. Video- und Filmmaterial
    • dass der Schnitt erfolgt ist.
    • Voice-overs sind in die Tonspur eingesetzt.