Reinzeichnung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Quellenloser Artikel, der, falls sich die Aussagen belegen lassen, in zwei getrennte Lemmata (Druck und Rundfunk) aufgeteilt werden müsste. --Kolja21 (Diskussion) 22:15, 22. Okt. 2015 (CEST)
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Eine Reinzeichnung ist

  1. eine reproduktionsfähige Vorlage für den Druck. Sie enthält alle zu druckenden Elemente oder zumindest Platzhalter, in die andere Druckvorlagen montiert werden können.
  2. eine sendefähige Vorlage für den Broadcastbereich.

Druck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da im Zeitalter von DTP nicht mehr mit Lineal, Feder und Tinte gezeichnet wird, ist eine Reinzeichnung in der Regel eine Satzdatei (vgl. z.B. QuarkXPress, InDesign, PageMaker, Adobe Illustrator, LaTeX). In ihr wird der endgültige Stand (die Position) aller zu druckenden Elemente (Schrift, Farbflächen, Bilder) festgelegt.

Der Entstehungsprozess eines Seitenlayouts ist in mehrere Phasen unterteilt.

Das erste Layout/Rohlayout dient der Visualisierung und zur Vorlage für den Kunden. Nach der Freigabe durch den Kunden oder eventueller Korrekturen des ersten Rohlayouts, wird dieses Rohlayout weiter bearbeitet und verfeinert. Nach der Rohlayoutphase beginnt dann die Reinlayoutphase. In diesem Stadium werden die endgültigen Bilder und Grafiken verwendet und der Stand aller Seitenelemente ist festgelegt. Auch wird ein eventueller Blindtext, der zur Layoutorientierung diente, dann mit dem endgültigen (lektorierten und freigegebenen) Text im Reinlayout ersetzt.

Elemente, die zum Zeitpunkt der Rohlayoutphase noch nicht vorliegen, werden mit Platzhaltern versehen, etwa Blindtext oder Rohscans, und können nachträglich ausgetauscht werden. Die endgültige Positionierung und Auswahl aller Seiteninhalte muss vor der Reinzeichnung in der Reinlayoutphase abgeschlossen sein. Hierzu zählen auch alle Texte, Headlines, Grafiken, Fotos, Illustrationen und Bildausschnitte.

Nach Freigabe des finalen Reinlayouts beginnt die Reinzeichnungsphase. In dieser Phase werden die drucktechnisch notwendigen Parameter eingestellt. Dazu zählen Randbeschnitt, Farbmanagement und Trapping.

Die Reinzeichnung wird in der Regel am Ende der graphischen Gestaltung einer Drucksache angelegt. Zum Abschluss der Reinzeichnung kann ein PDF erzeugt werden, das in der Druckerei direkt zur Plattenbelichtung benutzt wird.

Broadcast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rundfunk bezeichnet man sendefähiges Material wie MAZen oder Audiomaterial als Reinzeichnung. Sendefähig bedeutet, dass es keiner weiteren Nachbearbeitung bedarf und sofort einsetzbar ist.

Das bedeutet zum Beispiel:

  • für CD-Produktionen, bzw. Tonmaterial
    • dass alle Titel normgemäß auf 0 dB ausgesteuert sind.
    • dass die Titel „gut klingen“, also ein Mastering durchlaufen haben.
  • für Fernsehberichterstattung, bzw. Video- und Filmmaterial
    • dass der Schnitt erfolgt ist.
    • Voice-overs sind in die Tonspur eingesetzt.