Richard von Below (Maler)

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Richard von Below (* 5. Februar 1879 in Berlin; † 17. November 1925 ebenda) war ein deutscher Maler und Illustrator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard von Below war Sohn des Generalleutnants z. B. und Rittergutsbesitzers Gerd von Below und der Luise geb. von Witzleben. Nach dem Besuch des Viktoria-Gymnasiums Potsdam studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Rechtswissenschaften. 1899 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[1] Nach dem Studium ließ er sich in München als Maler nieder. Um 1910 verweilte er in Paris[1], um sich bei Maurice Utrillo in Malerei und Graphik fortzubilden. Mit Alf Bachmann unternahm er anschließend zahlreiche Reisen, unter anderem nach Island und Ägypten. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Soldat in Russland teil. Am 28. Februar 1921 heiratete er Eva-Maria von Zitzewitz; die Ehe blieb kinderlos.

1922 wohnt er zusammen mit Olaf Gulbransson und Herbert von Richthofen eine Zeit lang auf der Hütte Schlattan bei Partenkirchen.[2]

Below trat durch zahlreiche Landschaftsradierungen und Illustrationen zu Gedichtbänden hervor.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flucht aus Stallupönen, August 1914
  • Schlachtfeld bei Mastki, Lowicz, Dezember 1914
  • Flüchtlinge, Karpathen, Mai 1915
  • Radiermappe Ägyptische Landschaft (8 Radierungen), etwa 1920[3]
  • Zehn Radierungen und elf Zeichnungen in: Friedrich Freksa: Li Tai Po - Ein Gedicht, 1923

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Karl Devens: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Düsseldorf, 1902, S. 245.
  • G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Aschaffenburg 1928, S. 241.
  • Below, Richard von. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 1: A–D. E. A. Seemann, Leipzig 1953, S. 164.
  • Dankmar Trier: Below, Richard von. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 8, Saur, München u. a. 1993, ISBN 3-598-22748-5, S. 543.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kösener Korpslisten 1910, 19, 721
  2. Biografie von Olaf Gulbransson (1873 - 1958) auf www.museum-junge-kunst.de
  3. 3 Radierungen wurden in der Zeitschrift Die Kunst. Monatshefte für freie- und angewandte Kunst., 21. Jahrgang, 1920, Band 41, S. 253–255 (Digitalisat) abgedruckt