Rita Schwarzelühr-Sutter

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Rita Schwarzelühr-Sutter mit Frank-Walter Steinmeier, 2009

Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, (* 13. Oktober 1962 in Waldshut) ist eine deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin (SPD). Seit dem 17. Dezember 2013 ist sie Parlamentarische Staatssekretärin im Kabinett Merkel III bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Persönliches[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1982 am Hochrhein-Gymnasium Waldshut absolvierte Rita Schwarzelühr-Sutter ein Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Zürich, welches sie 1989 als Diplom-Betriebswirtin beendete. Danach war sie von 1992 bis 1996 als Marketing-Assistentin und von 1997 bis 2005 als Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Karin Rehbock-Zureich tätig. Rita Schwarzelühr-Sutter ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Parteitätigkeit[Bearbeiten]

Rita Schwarzelühr-Sutter trat 1994 in die SPD ein und gehört seit 1995 dem Vorstand des SPD-Kreisverbandes Waldshut an. Seit 2001 ist sie Vorsitzende des Kreisverbandes Waldshut. Rita Schwarzelühr-Sutter gehörte dem Gemeinderat ihres Wohnortes Lauchringen von 1999 bis Ende 2013 an. Seit 2004 ist sie zudem Mitglied des Kreistages des Landkreises Waldshut.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2005 wurde sie über die Landesliste Baden-Württemberg zum Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie war Mitglied im Verkehrsausschuss sowie seit 2006 Vorsitzende der Unter-Arbeitsgruppe „Verkehr und Klima“ der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion.[1]

Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte sie Platz 16 der Landesliste und konnte damit knapp nicht wieder in den Bundestag einziehen,[2] erlangte jedoch im Oktober 2010 als Nachrückerin für den verstorbenen SPD-Politiker Hermann Scheer über die Landesliste erneut das Mandat.[3]

Bei der Bundestagswahl 2013 konnte sie ihr Mandat verteidigen.

Regierungstätigkeiten[Bearbeiten]

Im Kabinett Merkel III wurde Schwarzelühr-Sutter am 17. Dezember 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Schwarzelühr-Sutter leitete die deutschen Delegationen unter anderem zur Small Islands Development Conference (SIDS 2014) [4] und zu Verhandlungen zur 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung [5] , welche im September 2015 in New York von den Vereinten Nationen beschlossen wurde [6] .

Seit 2014 ist Rita Schwarzelühr-Sutter Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) [7], Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) [8] und Mitglied im Mittelstandsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) [9].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rita Schwarzelühr-Sutter zur Parlamentarischen Staatssekretärin ernannt abgerufen 18. Oktober 2010
  2. suedkurier.de: Rita Schwarzelühr-Sutter verliert Bundestags-Mandat. Südkurier, 28. September 2009
  3. suedkurier.de: Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) wieder im Deutschen Bundestag. Südkurier, 15. Oktober 2010
  4. Third International Conference on Small Island Developing States (SIDS Conference)
  5. Schwarzelühr-Sutter advocates decisive policy change in New York. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 9. Juli 2015
  6. UN adopts new Global Goals, charting sustainable development for people and planet by 2030
  7. Deutsche Bundesstiftung Umwelt: 16-köpfiger Vorstand wählte BMUB-Staatssekretärin an Spitze. Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 11. September 2014
  8. GRS: Vorsitzende des Aufsichtsrats ist die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. GRS, 11. September 2015
  9. Der Mittelstandsrat der KfW. KfW, 28. September 2015