Rogówek (Kłodzko)

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Rogówek
Wappen fehlt
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Rogówek (Polen)
Rogówek
Rogówek
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Kłodzko
Gmina: Kłodzko
Geographische Lage: 50° 23′ N, 16° 45′ O50.37916666666716.741666666667Koordinaten: 50° 22′ 45″ N, 16° 44′ 30″ O
Einwohner: 30
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DKL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau

Rogówek (deutsch Werdeck) ist ein Dorf im Powiat Kłodzki in der Wojewodschaft Niederschlesien. Es liegt etwa neun Kilometer südöstlich von Kłodzko (Glatz), zu dessen Landgemeinde es gehört.

Geographie[Bearbeiten]

Rogówek liegt westlich des Reichensteiner Gebirges. Nachbarorte sind Jaszkowa Górna und Droszków im Nordosten, Skrzynka im Osten, Ołdrzychowice Kłodzkie im Südwesten sowie Żelazno und Marcinów im Westen. Nördlich erhebt sich der 425 m hohe Wygon (Galgenberg), östlich der 697 m hohe Bzowiec (Schalasterkoppe).

Geschichte[Bearbeiten]

Werdeck gehörte zum Glatzer Land, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit von Anfang an teilte. Es war nach Heinzendorf gepfarrt, das für 1384 als Pfarrort nachgewiesen ist. Erster bekannter Besitzer war 1294 Heinrich von Beringen, dem vermutlich auch Heinzendorf gehörte. Er schenke am 29. Januar 1300 sein Gut Werdeck der Glatzer Johanniterkommende mit der Bedingung, dass aus den Erträgen Messwein für die Glatzer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die St.-Wenzels-Kirche, die Schlosskapelle und die Hospitalkirche anzuschaffen sei. Nachdem 1626 die Johanniterkommende das Glatzer Jesuitenkolleg gelangte, gehörte diesen auch das Dorf Werdeck.

Nach den Schlesischen Kriegen kam Werdeck zusammen mit der Grafschaft Glatz 1763 mit dem Hubertusburger Frieden an Preußen. Nach Auflösung des Jesuitenordens 1776 wurde Werdeck zusammen mit dem jesuitischen Gut in Niederschwedeldorf an das preußisch-königliche Schuleninstitut verpachtet. Von diesem erwarb es 1788 der königliche Oberbergdirektor Friedrich Wilhelm von Reden. Für das Jahr 1815 sind vier Bauern und vier Häusler nachgewiesen.

Nach der Neugliederung Preußens gehörte Werdeck seit 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Glatz eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Zum 28. Februar 1874 erfolgte die Eingliederung der Landgemeinde Werdeck in den Amtsbezirk Ullersdorf. 1925 wurden 45 Einwohner gezählt. Zum 1. Oktober 1936 wurde Werdeck der Landgemeinde Ullersdorf zugeschlagen. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel es 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen und wurde in Rogówek umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. Die neuen Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen. Ab 1945 gehörte Rogówek zur Woiwodschaft Wrocław und 1975–1998 zur Woiwodschaft Wałbrzych.

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]