Roger Goepper

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Roger Goepper (* 9. März 1925 in Pforzheim; † 18. Dezember 2011 in Bremen) war ein deutscher Kunsthistoriker. Er war Ausstellungsmacher, Museumsleiter und Hochschullehrer und Kenner der japanischen, chinesischen und koreanischen Kunst.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Goepper leitete 1959 bis 1965 das Museum für Ostasiatische Kunst in Berlin, danach in Köln 1966 bis 1989 das Museum für Ostasiatische Kunst. In seine Kölner Amtszeit fiel der Umzug in den Neubau des Museums 1977, die Integration der Sammlung Lochow und der Ankauf chinesischer Frühkeramik der Sammlung Siegel. Goepper hat eine Vielzahl von Ausstellungen kuratiert und an den dazugehörigen Veröffentlichungen mitgewirkt. Sein 1968 erschienener Band "Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens", "ein Handbuch für Sammler und Liebhaber", gilt bis heute als Standardwerk.[1]

Goepper war Professor für das Fach Ostasiatische Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bilderläuterungen in: Zehntausendfaches Glück. Farbige Bildergrüße aus Japan. 16 Surimonos aus der Sammlung Emil Preetorius, mit einem Nachwort von Emil Preetorius. Piper, München 1959
  • Blumen aus dem Senfkorngarten. Hirmer, München 1960 (Chieh-tzû-yüan hua chuan, dt., Ausz.).
  • Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens. Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber. Keyser, München 1968.
  • Aspekte des traditionellen chinesischen Kunstbegriffs. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000, ISBN 3-531-07369-9.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jeonghee Lee-Kalisch (Hrsg.): Long life. Festschrift in honour of Roger Goepper. Lang, Frankfurt am Main 2006 ISBN 3-631-53840-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Andreas Rossmann: Sinn und Form. Zum Tod von Roger Goepper. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 8. Januar 2012, abgerufen am 1. April 2013.
  2. Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 11. März 2017.
  3. Kunstgeschichte Ostasien: Mitteilungsblatt Nr. 27 (Sept. 1996), abgerufen am 1. April 2013.