Roland Sauerbrey

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Roland Sauerbrey (* 28. Oktober 1952 in Coburg) ist ein deutscher Physiker und seit 2006 Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf.

Seine Forschungsgebiete sind die Quantenelektronik und Laserphysik, insbesondere im Bereich der Hochleistungs- und Ultrakurzpulslaser. Neben seiner Tätigkeit am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf hat er die Professur für Quantenoptik an der Technischen Universität Dresden inne.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauerbrey erhielt sein Physik-Diplom 1978 an der Universität Würzburg, wo er 1981 mit Auszeichnung in Physik auch promovierte. Als Stipendiat der DFG forschte er anschließend bis 1982 an der Rice University in Houston, USA. Er kehrte an die Universität Würzburg zurück und arbeitete dort bis 1984 als Hochschulassistent. Von 1985 bis 1994 ging er wieder in die USA an die Rice University, wo er zuerst als Assistant Professor, von 1988 bis 1992 als Associate Professor und schließlich als Full Professor angestellt arbeitete. In dieser Zeit (1991 bis 1992) war er als Humboldt-Stipendiat Gastwissenschaftler in der Laserabteilung am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen. Von 1994 bis zu seinem Wechsel nach Dresden war er Professor für Experimentalphysik und Direktor des Instituts für Optik und Quantenelektronik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 2006 bis 2008 verbrachte er zwei Jahre als Gastprofessor an der University of Strathclyde, Glasgow.

1998 wurde Sauerbrey als ordentliches Mitglied in die Sächsische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Seit 2002 ist er Fellow der Optical Society of America (OSA). 2013 wurde er in die Leopoldina gewählt,[1] 2014 in die Academia Europaea.

Von 2002 bis 2004 war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Er ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Beiräte und Kuratorien von wissenschaftlichen Einrichtungen und von Unternehmen sowie Mitglied des Nationalen Begleitgremiums, welches die staatliche Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle begleitet.[2]

Sauerbrey ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Roland Sauerbrey (mit Bild) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 06. Juni 2016.
  2. Bundesrat.de: Wahl von Mitgliedern des Nationalen Begleitgremiums gemäß § 8 Absatz 3 des Standortauswahlgesetzes