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Roland Ziersch

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Roland Ziersch (* 18. Juni 1904 in Rottach-Egern (Tegernsee); † 22. April 1969 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist (Münchner Merkur).

1924 machte er sein Abitur am Wilhelmsgymnasium München[1].

Ziersch hat 1930 über die Schauspielerin Charlotte Birch-Pfeiffer promoviert. Am 18. November 1934 wurde sein „heiteres Traumspiel in zehn Bildern“ Firmian und Christine in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin in der Regie von Wolfgang Liebeneiner uraufgeführt. Ziersch gehörte 1965 zu den ersten Münchner Schriftstellern, die mit dem seitdem jährlich an die besten aus München stammende belletristischen Neuerscheinungen vergebene Tukan-Preis ausgezeichnet wurden.

Roland Ziersch war mit einer Tochter des Sinologen Erich Haenisch und Urenkelin des altmärkischen Heimatforschers Theodor Zechlin verheiratet.

  • Ludwig Thoma, Mühlacker : Stieglitz-Verl. Händle, 1964 (Biographie)
  • Fried Anton, Dietmannsried/Allgäu, Heidelberg: Rau, 1948
  • Nachtgesellschaft Seltsame Erzählungen - Illustriert von Hans Fischer Rau Verlag Dietmannsried, 1947.
  • Die Reise zum lieben Gott, Dietmannsried/Allgäu, Heidelberg: Walter Rau Verl., [1947]
  • Die Glücklichen, Berlin: Suhrkamp, 1943
  • Die Spur, Berlin: S. Fischer, 1939
  • Wenn der böhmische Mond scheint, Berlin: Langen, G. Müller, [1937]
  • Firmian und Christine, 1935
  • Charlotte Birch-Pfeiffer als Darstellerin, München: Waizmann, 1930 (Dissertation)

Einzelnachweise

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  1. Jahresbericht über das Wilhelms-Gymnasium in München. ZDB-ID 12448436, 1923/24