Rolf Münzner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rolf Münzner (2011)

Rolf Münzner (* 3. Januar 1942 in Geringswalde, Sachsen) ist ein deutscher Künstler (Zeichnung, Lithografie, Grafik, Illustration).

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Münzner studierte von 1962 bis 1967 bei Gerhard Kurt Müller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) Grafik und Illustration. Von 1969 bis 1972 war er an der HGB Leipzig Aspirant und nahm zwischen 1973 und 1988 er an dieser Hochschule einen Lehrauftrag für Aktzeichnen und Einführung in die Illustration wahr. 1989 wurde ihm dort die künstlerische Leitung der Werkstatt für Lithographie übertragen. Von 1992 bis 2005 war er Professor für Grafik an der HGB. Rolf Münzner lebt in Geithain.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Münzner, Der Knabe und die Macht (1991). Schablithographie zu Simplicius Simplicissimus.
  • 1976 Preis Intergrafik Berlin
  • 1977 Preis Biennale Jyväskylä (Finnland)
  • 1983 Kunstpreis der DDR
  • 1984 Sonderpreis Biennale Bradford (Großbritannien)
  • 1986 Hauptpreis Biennale Krakow (Polen)
  • 1990 Goldmedaille Biennale Frederikstad (Norwegen)
  • 1994 Preis Triennale Chamalieres (Frankreich)
  • 1995 Hans Meid-Preis

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970 Museum der Bildenden Künste Leipzig (Kabinett)
  • 1979 Galerie „Arkade“, Berlin (Katalog)
  • 1982 Galerie „Oben“, Karl-Marx-Stadt (Katalog); Museum der Bildenden Künste Leipzig (mit M. Morgner)
  • 1987 Lindenau-Museum, Altenburg (Katalog u. Werkverzeichnis)
  • 1989 Galerie Maurer, Bern
  • 1990 Galerie Nickel-Zadow, Nürnberg
  • 1992 Museum der Bildenden Künste Leipzig (Katalog)
  • 1996 Lindenau-Museum, Altenburg „Das Grafische Werk“ (Katalog mit Werkverzeichnis)
  • 1997 A.-Paul-Weber-Museum, Ratzeburg
  • 2000 DAVIDSON-GALLERIES, Seattle (USA); Schloss Moritzburg (Zeitz)
  • 2002 Galerie Jürgensen, Oetjendorf
  • 2004 Künstlerhaus Hohenossig (bei Leipzig)
  • 2005 Universität Tübingen; Galerie Weise, Chemnitz
  • 2006 Lippische Landesbibliothek, Detmold
  • 2007 Kunstverein Coburg; Galerie am Sachsenplatz, Leipzig
  • 2008 Museum der Bildenden Künste Leipzig (mit Karl-Georg Hirsch und Zettl)
  • 2011 Burg Polsterstein, Ronneburg
  • 2012 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig
  • 2015 Gellert-Museum, Hainichen

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]