Rolf Meyer (Fußballspieler)

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Rolf Meyer (* 3. Oktober 1955 in Bremen), häufig „Rolli“ oder „Rollo“ genannt, ist ein deutscher ehemaliger Fußballtorwart und heutiger -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyer begann seine Laufbahn in der Jugend des TSV Melchiorshausen. Schon früh wurde sein Talent entdeckt, sodass er es bis in die Bremer Landesauswahl und DFB-Schülermannschaft schaffte. Später wechselte er zum SV Werder Bremen. Nachdem er dort hinter Dieter Burdenski nur zweiter Torwart war und ohne Bundesliga-Einsatz blieb, wechselte er 1978 zum VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga, wo er bis 1983 blieb. Dort wurde er Stammtorwart und Publikumsliebling und in fünf Jahren beim VfL in 184 Zweitliga-Partien eingesetzt. Nachdem er sich mit dem VfL nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte, wechselte er zu Borussia Dortmund in die Bundesliga, wo er Ersatztorwart hinter Eike Immel wurde. Nach dem Wechsel Immels nach Stuttgart war er für die Saison 1986/87 als erster Torwart vorgesehen, doch eine Verletzung vor Saisonbeginn ließ Wolfgang de Beer ins Tor rücken. Meyer blieb nach seiner Genesung weiterhin die Rolle des Ersatztorwarts. Mit Dortmund wurde er 1989 DFB-Pokalsieger. Bis zu seinem Karriereende 1991 hatte er fünf Bundesliga-Spiele für den BVB absolviert.

Er wohnt derzeit in Hollage/Brockhausen, einem Gemeindeteil Wallenhorsts (bei Osnabrück). Seit 2003 arbeitet Meyer im Trainerstab des VfL Osnabrück.

Rolf Meyer wurde 1977 Bataillonsmeister im Faustballturnier der Bundeswehr in Munsterlager.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DRIN!: „Mit einem Quäntchen Glück haben wir alle Möglichkeiten!“ – Interview mit Rolf Meyer. Saison 2009/2010, Nr. 6, S. 15–19.
  • Harald Pistorius: Wir sind alle ein Stück VfL Osnabrück. VfL Osnabrück, 2000, S. 205.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]