Rome (Métro Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Metro-M.svg Rome
Metro de Paris - Ligne 2 - Rome 01.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) 02Paris m 2 jms.svg
Ort Paris VIII, XVII
Eröffnung 6. November 1902
Von Hector Guimard gestalteter Zugang
Von Tageslicht erhellter Bereich hinter einem ausfahrenden Zug der Baureihe MF 67, 2008

Rome ist eine unterirdische Station der Linie 2 der Pariser Métro.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station befindet sich an der Grenze des 8. und 17. Arrondissements von Paris, unterhalb des Boulevard de Batignolles.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Straßen des angrenzenden Quartier de l’Europe des 8. Arrondissements tragen Namen europäischer Städte. Obwohl die Rue de Moscou näher liegt, wurde die Station nach der Rue de Rome benannt, die ihren Namen der italienischen Hauptstadt Rom verdankt und sich jenseits des Gleisvorfelds des Bahnhofs Saint-Lazare befindet.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde am 6. November 1902 in Betrieb genommen, als der Abschnitt der Linie 2 von Étoile (heute Charles de Gaulle – Étoile) nach Anvers eröffnet wurde.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Métro unmittelbar westlich die Tranchée des Batignolles überquert, liegt die Station Rome dicht unter der Straßenoberfläche. Die waagerechte Decke aus Eisenträgern ist von einem rechteckigen Lichtschacht durchbrochen, dadurch fällt Tageslicht in den mittleren Stationsbereich. Die Station weist zwei Seitenbahnsteige an zwei Streckengleisen auf. Sie hat nur einen Ausgang, der nach Westen hin an der Einmündung der Rue Boursault in den Mittelstreifen des Boulevard de Batignolles mündet. Hector Guimard gestaltete ihn seinerzeit im Stil des Art Nouveau.

Tranchée des Batignolles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst lagen die acht Eisenbahngleise zum Bahnhof Saint-Lazare in vier parallelen Tunneln, die von der Métrostrecke überquert wurden. In den Jahren 1922/23 wurden die Tunnels des Batignolles abgerissen, die Gleise liegen nun im offenen Einschnitt Tranchée des Batignolles. Auf einem gemeinsamen Brückenbauwerk kreuzen seitdem Straße und Métro,[2] letztere eingehaust unterhalb der Fahrbahn,[3] die Eisenbahn.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst kamen Züge aus acht zweiachsigen Wagen mit Holzaufbauten, bestehend aus sechs Beiwagen und einem Triebwagen an jedem Ende, zum Einsatz.[4] Von 1914 bis 1981 wurde die Linie 2 von Zügen der Bauart Sprague-Thomson befahren. Da sie mittelfristig nicht auf gummibereifte Fahrzeuge umgestellt werden sollte, kam ab 1979 die Baureihe MF 67 auf die Strecke, die ihre Vorgänger innerhalb von zwei Jahren vollständig ablöste.[5] Seit 2008 kommen Serienfahrzeuge der Baureihe MF 01, mittlerweile ausschließlich, in der Station Rome zum Einsatz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorherige Station Métro Paris Nächste Station
Villiers
← Porte Dauphine
Paris m 2 jms.svg Place de Clichy
Nation →

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 187.
  2. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 152.
  3. Christoph Groneck: Metros in Frankreich. 1. Auflage. Robert Schwandl, Berlin 2006, ISBN 3-936573-13-1, S. 14.
  4. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor, 2. Auflage, S. 150
  5. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor, 2. Auflage, S. 154

Koordinaten: 48° 52′ 55″ N, 2° 19′ 13″ O