Rossow (Wittstock/Dosse)

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Rossow
Koordinaten: 53° 2′ 51″ N, 12° 33′ 54″ O
Höhe: 56 m ü. NN
Fläche: 29,95 km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 16909
Rossow (Brandenburg)
Rossow

Lage von Rossow in Brandenburg

Rossow war eine Gemeinde im ehemaligen Amt Wittstock-Land und ist heute ein Ortsteil der Stadt Wittstock/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im nördlichen Brandenburg. Der Ort liegt am Fluss Dosse östlich der Wittstock-Ruppiner Heide.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte von Mecklenburg
(1866 bis 1934)

Um 1490 gehörte Rossow zur Herrschaft Ruppin. Die Grundherrschaft übten allerdings die Herzöge zu Mecklenburg aus. Bis 1937 war der Ort wie Schönberg eine mecklenburgische Exklave und gehörte zum Amt und späteren Landkreis Waren/Müritz. Der Ort ist 1937 an Preußen übergegangen.

Im Zuge der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 wurde in Rossow von der SA ein Haus angezündet. Als der Ortspfarrer Aurel von Jüchen den Brand löschen wollte, kam es zu seiner Verfolgung durch die NS-Behörden, aber auch zu einem kirchlichen Disziplinarverfahren. In dieser Auseinandersetzung wurde von Jüchen jedoch von einem Großteil der Einwohner unterstützt.

Rossow blieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei Brandenburg und kam 1952 zum Bezirk Potsdam.

Am 26. Oktober 2003 wurde Rossow nach Wittstock eingemeindet.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]