Rudolf Schädler (Politiker)

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Rudolf Schädler (* 20. Februar 1845 in Vaduz, Liechtenstein; † 26. Januar 1930 ebenda) war ein Liechtensteiner Arzt und Politiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn des Arztes und Politikers Karl Schädler geboren, studierte Rudolf Schädler nach dem Besuch der Gymnasien in Feldkirch, Einsiedeln und Neuburg Medizin in Freiburg im Breisgau und Wien. Während seines Studiums wurde er 1864 Mitglied der Freiburger Burschenschaft Teutonia. 1869 wurde er zum Dr. med. promoviert und arbeitete dann als praktischer Arzt in Vaduz, wo er die Praxis seines Vaters übernahm. Von 1872 bis 1877 gehörte er als Abgeordneter dem Landtag an, dessen Präsident er 1877 war. Von 1873 bis 1877 war er als Redakteur und Herausgeber der Liechtensteinischen Wochenzeitung tätig. 1885 war er an der Gründung des Landwirtschaftlichen Vereins Liechtenstein beteiligt und bis 1920 dessen Präsident. 1895 organisierte er mit seinen Brüdern zusammen die 2. Liechtensteinische Landesausstellung. Er war auch Mitglied des Landesschulrats. 1895 kaufte der das Kurhaus Gaflei und wurde zu einem der Pioniere des Liechtensteinischen Fremdenverkehrs. 1920 wurde er Aufsichtsratsmitglied der neugegründeten Bank von Liechtenstein.

Seine Brüder waren Albert Schädler und Carl Schädler, sein Sohn Rudolf Schädler. Seine Tochter Maria war mit Egon Rheinberger verheiratet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 5: R–S. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 182.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]