Ruvuvu

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Ruvuvu

Mündung des Ruvuvu (hinten links) in den Kagera-Nil (hinten rechts)

Daten
Lage Burundi Burundi
Tansania Tansania
Flusssystem Nil
Abfluss über Kagera-Nil → Victoria-Nil → Kyoga-Nil → Albert-Nil → Bahr al-Dschabal → Weißer Nil → Nil → Mittelmeer
Quelle östlich von Kayanza
Quellhöhe ca. 2240 m
Mündung oberhalb der Rusumo Falls in den Kagera-NilKoordinaten: 2° 23′ 23″ S, 30° 46′ 52″ O
2° 23′ 23″ S, 30° 46′ 52″ O
Mündungshöhe 1320 m[1]
Höhenunterschied ca. 920 m
Sohlgefälle ca. 2,4 ‰
Länge 380 km
Einzugsgebiet 11.840 km²[2]
Abfluss am Pegel Muyinga Ferry[2]
AEo: 10.000 km²
NNQ (Min. Monat Ø)
MNQ 1974–1993
MQ 1974–1993
Mq 1974–1993
MHQ 1974–1993
HHQ (Max. Monat Ø)
21,8 m³/s
50,9 m³/s
91,5 m³/s
9,2 l/(s km²)
144 m³/s
227 m³/s

Der Ruvuvu im Kagera Einzugsgebiet (mitte unten)

Der Ruvuvu oder Ruvubu (auch Ruwuwu oder Ruvusu) ist ein Fluss in Burundi und Tansania. Er gehört zum Oberlauf des Nils und wird mit seinem rechten Nebenfluss Luvironza als dessen längster Quellast gezählt.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ruvuvu entspringt auf etwa 2240 m Höhe in einer Hochtalmulde der östlichen Randgebirge des Ostafrikanischen Grabenbruchs, östlich von Kayanza. Er fließt vorwiegend in südöstliche Richtung. Etwa sechs Kilometer unterhalb der Mündung des Luvironza bei Gitega, knickt der Ruvuvu nach Nordosten ab. Er durchfließt den Ruvuvu-Nationalpark und ist auf den letzten Kilometern schiffbar. Der Ruvuvu bildet auf einer Länge von etwa 40 km die Grenze zwischen den beiden Staaten. Oberhalb der Rusumo-Fälle mündet er in den Kagera-Nil.

Hydrometrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abflussmenge des Ruvuvu wurde am Pegel Muyinga Ferry über die Jahre 1974 bis 1993, beim größten Teil seines Einzugsgebietes in m³/s gemessen.[2]

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nyamuswaga (links)
  • Mubarazi (rechts)
  • Ndurumu (links)
  • Luvironza (rechts)
  • Nyakijanda (rechts)
  • Migogo (rechts)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rurubu River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Google Earth
  2. a b c Rusumo Falls Hydroelectric Power Development Project Power Generation Plant Final Feasibility Study