Sébastien Daucé

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sébastien Daucé (* 4. Juni 1980 in Frankreich) ist ein französischer Musikologe, Organist und Orchesterleiter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daucé gründete das Ensemble Correspondances, welches sich aus früheren Studenten des Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon zusammensetzt. Das Ensemble, das er auch leitet, ist durch seine Aufführungen von Kompositionen französischer Komponisten des 17. Jahrhunderts wie Marc-Antoine Charpentier oder Antoine de Boësset bekannt geworden.

Im Sommer führte Daucé mit seinem Ensemble und der Altistin Lucile Richardot das Musik- und Balletstück Le Concert royal de la nuit beim Festival von Saintes auf, das seit 1653 nicht mehr öffentlich zu sehen und zu hören war.[1]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antoine Boësset: L'archange et le Lys. Ensemble Correspondences. Daucé: Dirigent, Virginal und Orgel. Zig Zag.
  • Marc-Antoine Charpentier: Oh Maria! Psaumes et Motets. Ensemble Correspondences. Daucé: Dirigent.
  • Marc-Antoine Charpentier: Motets pour la Maison de Guise. Litanies à la Vierge et Miserere. Ensemble Correspondances. Daucé: Dirigent. CD: Harmonia Mundi HMC 902160.[2]
  • Le Concert royal de la nuit. 2 CD, Harmonia Mundi, mit Beibuch. Lucile Richardot, Ensemble Correspondences.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburt des Sonnenkönigs in FAZ vom 15. Juli 2015, Seite 13
  2. Wer ist die Schönste im Himmel? in FAZ vom 8. November 2013, Seite 42