Süwag Energie

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Süwag Energie AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006288632
Gründung 2001
Sitz Frankfurt am Main, Deutschland
Leitung Mike Schuler (Vorstand),
Markus Coenen (Vorstand),
Bernd Böddeling (Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Mitarbeiterzahl 1.670[1]
Umsatz 2.159 Mio. Euro[1]
Branche Energieversorgung
Website suewag.com
Stand: 31. Dezember 2016

Die Süwag Energie AG ist ein regionales Energieversorgungs- und Energiedienstleistungsunternehmen, das sich im mehrheitlichen Besitz der E.ON-Tochtergesellschaft Innogy befindet. Der Unternehmenssitz ist Frankfurt am Main. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet der Süwag und ihrer Tochtergesellschaften verteilt sich auf Regionen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen entstand im Juni 2001 durch den Zusammenschluss der Kraftwerk Altwürttemberg AG (KAWAG), des Überlandwerks Achern, der Kraftversorgung Rhein-Wied AG, dem Elektrizitätswerk Bad Homburg, der Rheingau Elektrizitätswerke GmbH und der Main-Kraftwerke AG (MKW). 77,6 % der Anteile wurden von der damaligen RWE gehalten; der Rest des Kapitals ist in der Hand von 15 kommunalen Eigentümern sowie freien Aktionären.

Mit der Umstrukturierung von RWE und Gründung von Innogy SE 2016[2] wurden u. a. die Beteiligungen an Tochterunternehmen, darunter auch die Süwag, von RWE an innogy übertragen.[3] Seitdem hält innogy 77,6 % der Anteile der Süwag.

Konzernstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Süwag Energie AG ist die Dachgesellschaft für drei hundertprozentige Tochtergesellschaften: die Süwag Vertrieb AG & Co. KG, die Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH und dem Verteilnetzbetreiber Syna GmbH. Zudem ist die Süwag Energie AG an weiteren Gesellschaften außerhalb der Süwag-Gruppe beteiligt.[4]

Anteilseigner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beteiligungsstruktur der Süwag Energie AG setzt sich wie folgt zusammen:[5]

  • Innogy SE: 77,583 %
  • Kommunale Anteilseigner: 22,297 %
  • Freie Aktionäre: 0,12 %

Aufgrund des Verkaufs von innogy an E.ON versuchen die Stadtwerke Frankfurt als Anteilseigner der Süwag, die früheren Anteile der RWE an der Süwag aufgrund einer Change of Control Klausel in der Konsortialvereinbarung von 2001 (vgl. Geschichte) zu erwerben (Stand 2019).[6]

Wasserkraftwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Süwag betreibt insgesamt 16 Laufwasserkraftwerke, hauptsächlich an der Lahn (mit Wied), zudem am Neckar (Wasserkraftwerk Pleidelsheim mit 4,4 MW) und an der Kinzig[7] sowie Kleinkraftwerke an Nebenflüssen. Mit einer Gesamtleistung von rund 19 Megawatt (MW) werden rund 95 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr erzeugt[8] (somit 5000 Volllaststunden) womit umgerechnet 27.000 Haushalte versorgt werden können.

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2016 lauten:[1]

  • Umsatzerlöse mit Strom- und Erdgassteuer: 2.159 Mio. €
  • Investitionen: 99 Mio. €
  • Betriebliches Ergebnis (IFRS): 125 Mio. €
  • Mitarbeiter inkl. Auszubildende: 1670
  • Stromabsatz: 15.621 Mio. kWh
  • Erdgasabsatz: 11.090 Mio. kWh

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Süwag Energie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kennzahlen. Süwag-Gruppe, 31. Dezember 2016, abgerufen am 2. August 2017.
  2. Geschichte. In: Website der RWE. RWE, abgerufen am 1. Oktober 2019 ((zu finden in Untertitel „Aufspaltung soll die Zukunft sichern“)).
  3. Benedikt Müller: Warum ein Boykott von RWE schwierig ist. Süddeutsche Zeitung, 17. September 2018, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  4. Tochtergesellschaften der Süwag Energie AG. Süwag-Gruppe, abgerufen am 2. August 2017.
  5. Geschäftsbericht 2016. (pdf) Süwag Energie AG, 31. Januar 2017, S. 13, abgerufen am 2. August 2017.
  6. Cleverer Schachzug: Stadtwerke Frankfurt kämpfen mit Schalast vor US-Gericht gegen Großfusion. In: JUWE – Neues aus dem Wirtschaftsmarkt. 8. Februar 2019, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  7. https://www.suewag.eu/web/cms/de/2351264/suewag-gruppe/energiewende/dezentrale-erzeugung/wasserkraftwerke/an-der-kinzig/
  8. Meine Kraft vor Ort. (pdf) Süwag, S. 12, archiviert vom Original am 3. August 2017; abgerufen am 2. August 2017.