Sabahattin Ali

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Büste des Sabahattin Ali, Ardino

Sabahattin Ali[1] (geb. 25. Februar 1907[2] in Eğridere[3] Osmanisches Reich, heute Ardino, Bulgarien; gest. 2. April 1948 Kırklareli, Türkei) war ein türkischer Schriftsteller und Lehrer.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabahattin Ali hat seinen Ursprung in der Schwarzmeerregion. Sein Großvater, genannt Salih Efendi[4], kam als Kind nach Istanbul und führte dort sein Leben fort. Einige Quellen schreiben fälschlicherweise, dass der Großvater der Kapitän Mehmet Ali Bey war[5]. Im Buch „Die Dämonen in uns“ von Nihal Atsiz wird beschrieben, dass der Vater von Sabahattin Ali aus Of, eine Stadt und ein Landkreis im Nordosten der Türkei am Schwarzen Meer, stammt. In einer Reportage mit Aliye Ali und Ramazan Korkmaz sagt Sabahattin Ali, dass seine Ehefrau ihre Wurzeln in der Schwarzmeerregion hat und sein Großvater erst im Nachhinein nach Istanbul gezogen ist.

Der Vater des Schriftstellers Ali Selahattin Bey (1876–1926) lernte als Parabeloffizier in Eğridere die sechzehn Jahre jüngere Hüsniye Hanım kennen und heiratete sie[6]. Sie bekamen zwei Kinder, Sabahattin (1907) und Fikret (1911). Während des Ersten Weltkrieges wurde Ali Selahattin Bey nach Çanakkale zur Mission gerufen. Er musste mit seiner Frau und seinen Kindern nach Çanakkale ziehen und die nächsten vier Jahre dort bleiben. Sabahattin Ali schrieb von der Zeit in Canakkale in seinen Briefen und Schriften. Später zogen sie mit dem gesparten Geld nach Izmir. Ali Selahattin Bey fing mit Theater- oder Casinoarbeiten an. Die erfolgreiche Arbeit wurde durch die Besetzung von Izmir unterbrochen. Die Familie wanderte nach Edremit aus und zogen bei Hüsniyes Vater ein. 1920 bekamen sie eine Tochter namens Süheyla (Conkman).[7] Süheyla wurde in der Familie "Süha" genannt.[8]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabahattin Ali wurde am 25. Februar 1907 im Bezirk Eğridere der Provinz Gümülcine in Edirne geboren.[9] Sein Vater, Ali Selahattin Bey, gab seinen Kindern die Namen seiner besten Freunde Tevfik Fikret und Prinz Sabahaddin.[10]

Als Sabahattin Ali sieben Jahre alt war, ging er auf die Füyûzâtı Osmâniye-Schule in Doğancılar, Istanbul. Im gleichen Zeitraum wurde Ali Selahattin Bey nach Çanakkale berufen und die Familie zog dorthin. Schon bald musste Sabahattin Ali die Grundschule aufgrund einer Krise abbrechen, da es keine Lehrer mehr gab, die unterrichten konnten. Später wurde die Schule mit den Bemühungen von Ali Selahattin Bey wiedereröffnet.

Sabahattin Alis Mutter heiratete im Alter von 16 Jahren und versuchte wegen psychischer Probleme mehrmals Selbstmord zu begehen.[11] Die Mutter, Hüsniye Hanim, wäre laut Ali Demirel, ein alter Freund von Sabahttin Ali, eine sehr zornige Frau. Außerdem würde Sie sich mehr um den Bruder Fikret scheren. Er erklärte auch, dass Sabahattin Ali in dem Zeitraum ein Einzelgänger war und nicht mit anderen Kindern spielte. Lieber ging er nach Hause und zeichnete oder las gerne Bücher.[12] Er war jedoch einer der erfolgreichsten Schüler seiner Klasse. Der Freund seines Vaters, Mehmet Sah Bey, schenkte dem Kind viel Aufmerksamkeit und motivierte es dazu mehr zu lesen.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss im Jahr 1921 verreiste der Schriftsteller für ein Jahr zu seinem Onkel nach Istanbul. Nach seiner Rückkehr nach Balıkesir begann er dort mit einem Lehramtstudium auf der sogenannten „Balikesir Muallim Mektebi“.[13]

Im zweiten Ausbildungsjahr begann er, Gedichte und Geschichten zu schreiben und sandte einige dieser Artikel an Zeitungen und Zeitschriften.[11] Er brachte mit seinen Freunden auch eine Schulzeitung heraus. Während seines Aufenthaltes an dieser Schule begann er ein Tagebuch zu führen und beschäftigte sich weiter mit Theater und Kino. Dadurch nahm sein Interesse an Kunst zu. Er sehnte sich immer mehr nach Freiheit und Kunst. Er konnte die Disziplin auf der Schule nicht aushalten und floh immer wieder während der Schulzeit und ging ins Theater oder ins Kino. Als der Schulleiter es herausfand, drohte er ihn zu seiner Familie zurückzuschicken.[10] Durch den Druck versuchte Sabahattin Ali Selbstmord zu begehen. Sein Selbstmordversuch, den er als Bluf bezeichnete, wurde von seinem Freund und seinen Lehrern verhindert.[12] Anschließend kam er mit Unterstützung des Schulleiters nach Istanbul. Durch die Unterstützung seines Literatur Lehrers, Ali Canip Yöntem, sendete er einige Gedichte an Zeitschriften, wie Caglayan und Akbaba.[14] Er erhielt sein Lehrdiplom am 21. August 1927.[10] Während dieser Zeit wurde die Krankheit der Mutter immer schlimmer.

Die Zeit als Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss besuchte Sabahattin Ali seinen Onkel Rifat Ali, der derzeit in Ertüzün im Krankenhaus als stellvertretender Chefarzt arbeitete. Als Rifat Ali vom Krankenhaus aus Yozgat ein Stellenangebot bekam, wollte er Sabahattin Ali mitnehmen. Unter Absprache mit Cevat Dursunoglu verschaffte er seinem Neffen eine Arbeitsstelle in Yozgat als Grundschullehrer.[15] Später zog die ganze Familie nach Yozgat. Durch seinen Onkel wurde hier sein Umfeld größer und er konnte viele neue Kontakte knüpfen. Doch der Autor hatte Schwierigkeiten, Leute zu finden, die seine Schriften und Gedichte lesen und sie verstehen. In einem Brief vom 24. November 1927 an Nahit, eine enge Freundin von Sabahattin Ali in Istanbul, klagte er über seine Einsamkeit.[12] Nahit ist eine der Menschen, die Sabahattin Ali während seines Referendariats getroffen und geliebt hat. Es fing mit einer Freundschaft an und endete mit einer einseitigen Liebe. Das Hauptthema seiner Gedichte, die er in Yozgat schrieb, war die Liebe seines Lebens: Nahit. Das Gedicht „Bir Macera“ (dt. die Abenteuer), das in der „Servet-i Fünun“ veröffentlicht wurde, war an Nahit gewidmet. Der Autor schrieb über seine einseitige Liebe in seinen Gedichten „Was haben wir gewonnen“ (1927), „Ihre Liebe in meinem Herzen“ (1927), „Für immer“ (1928), „Liege und schlafe“ (1928), „An alle Menschen“ (1928), „Ausbruch“ (1928) und „Branden“ (1928)[10][12].

Das Leben in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Jahr in Yozgat wollte der Autor nach Istanbul zurückkehren. Sein Onkel Rifat Ali Ertuzun eröffnete ein privates Krankenhaus in Ankara und verließ ebenso Yozgat. Auf dem Weg nach Istanbul traf Sabahattin Ali einige Leute, die er vom Bildungsministerium kannte, und sagte ihnen, dass er Yozgat verlassen wolle. Die Behörden machten daraufhin einen Vorschlag und ermutigten ihn, nach Europa zu ziehen.[10] Tatsächlich wurde er durch die Türkische Republik im November 1928 nach Deutschland geschickt, um sich dort weiterzubilden.[16]

Sabahattin Ali blieb fünfzehn Tage in Berlin und ließ sich dann in Potsdam nieder. Um die Sprache zu erlernen lebte er bei einer alten Dame als Untermieter. Später begann er an Deutschkursen teilzunehmen. Außerdem wurde er von einem ehemaligen Offizier, der sich während des Ersten Weltkrieges in der Türkei aufhielt und deshalb ein wenig Türkisch sprechen konnte, im Deutschen unterrichtet.

Während seines Aufenthalts in Potsdam vermisste er Istanbul und seine unerwiderte Liebe. Am 1. Januar 1929 sandte er Nahit seine Gedichte als Weihnachtsgeschenk, erhielt jedoch keine Antwort. Nach seinem Sprachkurs in Potsdam wechselte er in ein Berliner Internat. Obwohl er glaubte, für sechs oder sieben Jahre nach Deutschland geschickt worden zu sein, war dieser Zeitraum ursprünglich auf vier Jahre angelegt. Allerdings kehrte der Autor schon nach zwei Jahren (1930) in die Türkei zurück. Es bestehen unterschiedliche Gründe für seinen Rückkehr. Eine davon war die Unterstützung einer kommunistischen Propaganda. Der wahre Grund ist jedoch nicht bekannt.

Das Leben als Lehrer und Ermittlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Rückkehr blieb er mit seinen Freunden im Internat in Istanbul. Später arbeitete er als Grundschullehrer in Orhaneli, Bursa. Im September desselben Jahres legte er eine Deutschprüfung ab und begann an der Mittelschule Deutsch zu unterrichten.[12] Jedoch wurde er, mit dem Grund kommunistische Propaganda gemacht zu haben, angezeigt. Im Mai 1931 wurde er für ein Gericht nach Istanbul verlegt und zwei Tage später ordnete das Gericht seine Freilassung an.[17] Die Ermittlungen wurden anschließend vertieft und er wurde in Untersuchungshaft genommen. Er war bis zum 9. September 1931 im Aydın-Gefängnis inhaftiert. 21 Tage nach seiner Freilassung wurde er zum Deutschlehrer an der Mittelschule in Konya.[10]

Eine weitere Inhaftierung erfolgte durch sein Gedicht, das er bei einem Treffen vorlas.[10] Das Gedicht beinhaltete Aspekte, die gegen Mustafa Kemal Atatürk und Ismet Inönü gerichtet waren. Es begann mit den Worten "Hey, diejenigen, die ihre Heimat nicht verlassen haben".[18] Diese Worte reichten für eine Verhaftung am 22. Dezember 1932 aus.[10] Mit diesem Gedicht wurde er vom Strafgericht in Konya zu einem Jahr wegen angeblichen Missbrauchs von Atatürk verurteilt. Später wurde die Haftstrafe auf vierzehn Monate angehoben.[10]

Am 29. April 1933 wurde sein Diplom annulliert. Nach einiger Zeit wurde er in das Sinop-Gefängnis gebracht. Dort erzählten einige seiner Freunde, dass der Schriftsteller nachts im Gefängnis ständig gelesen und tagsüber auf eine Truhe geschrieben habe.[19]

Wiederberufung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Inhaftierung besuchte Sabahattin Ali seine Verwandten in Istanbul und ging daraufhin nach Ankara, um wieder eingestellt zu werden. Er kontaktierte den Generaldirektor der Sekundarstufe, Reşat Şemseddin Sirer, und den stellvertretenden Unterstaatssekretär, Rıdvan Nafiz Edgüer.[20] Diese wollten jedoch keine Verantwortung übernehmen, da der Grund der Inhaftnahme die Respektlosigkeit gegenüber Atatürk war. Reşat Şemseddin Sirer teilte Hasan Ali Yücel diese Situation jedoch mit. Yücel gab die Nachricht wiederum an Hikmet Bayur weiter.[10] In der Vorstandssitzung wurde beschlossen, Sabahattin Ali in eine andere Position zu berufen. Hasan Ali Yücel fand die Wiederberufung, solange Sabahattin Ali seine alten Einstellungen nicht ändert, unakzeptabel und lehnte somit die Entscheidung zur Wiederberufung ab.

Während Sabahattin Ali versuchte die Wiederberufung zu erlangen, arbeitete er im Haus seines Onkels, Herrn Rifat Ali Ertuzun, und machte kleine Übersetzungen.[10] 1934 wurde er gebeten, ein Gedicht über Atatürk zu schreiben. Entsprechend dieser Bitte schrieb er am 13. Januar 1934 ein Gedicht namens „Meine Liebe“ (Benim Askim),[21] das in der Zeitschrift Varlık veröffentlicht wurde. Trotz des Gedichts musste er weiterhin auf die Wiederberufung warten. Der Autor wurde dann unter Absprache mit Mustafa Kemal Atatürk zuerst kurzfristig in die Direktion der Abteilungen der Mittelschulen (Mai 1934) und dann langfristig in das Nationale Bildungs- und Ausbildungszentrum berufen.

Hochzeit und Namensänderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabahattin Alis ehemalige Geliebte Nahit Hanım hatte geheiratet und seine Freundin Ayşe Hanım hatte seinen Heiratsantrag abgelehnt, da sie dachte, der Antrag sei ein Scherz. 1932 traf er eine junge Frau namens Aliye Hanim im Haus des Apothekers Salih Başotaç in Istanbul und wollte sie heiraten.[10] Auf die Eheschließung hatte die Familie Basotac einen sehr großen Einfluss. Die Familie von Aliye Hanım sah anfangs die Eheschließung aufgrund der mehrmaligen Inhaftnahmen kritisch, später konnte Aliye Hanim sie jedoch überreden. Die standesamtliche Hochzeit fand am 16. Mai 1935 in Kadikoy statt. Sabahattin Ali und seine Frau zogen nach der Hochzeit nach Ankara. In den kommenden Jahren wurde Sabahattin Ali in einen anderen Beruf wieder berufen. Außerdem gab er Deutschunterricht in einer weiterführenden Schule. In dieser Zeit ging es der Familie finanziell gut und der Autor konnte wieder einige Werke veröffentlichen.

Die Familie von Sabahattin Ali nahm nach dem Familiennamengesetz den Nachnamen "Şenyuva" an. Aber der Autor wollte den Vornamen seines Vaters "Ali" verwenden. Um dies zu verwirklichen ging er zur Verwaltung, jedoch wurde der Name „Ali“ als Nachname abgewiesen. So entschied er sich für „Alı“.[10]

Ramazan Korkmaz erklärte, dass die Familie den Familiennamen "Şenyuva" (glückliche Familie) aufgrund der verschiedenen Probleme unpassend fand.

Das Leben nach dem Wehrdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als der Autor sein 30. Lebensjahr erreichte, trat er dem Wehrdienst an. Er wurde 2 Monate lang zum einfachen Soldaten und 6 Monate zum stellvertretenden Offizier ausgebildet. Er nahm seine Frau, Aliye Ali, je nachdem wo er sich aufhielt, mit. Während seines Militärdienstes in Istanbul wurde seine Tochter Filiz Ali (1937-) geboren. Nachdem er seinen Wehrdienst beendet hat, bekam er das Recht als Türkischlehrer zu arbeiten und zog wieder nach Ankara.[12] Während dieser Zeit in Ankara knüpfte er neue Kontakte mit Sabahattin Eyüboglu, Azra Erhat, Mediha (Berkes) Esenel und Niyazi Ağırnaslı. In den nächsten Jahren wurde Sabahattin Ali im Konservatorium zum Assistenten von Karl Albert ernannt.[22] Nebenbei arbeitete er an seinen literarischen Werken und veröffentlichte 1939 das Buch „Der Dämon in uns“.[23] Nachdem das Buch veröffentlicht worden war, wurde es das Hauptthema der politischen Debatten. Nihal Atsiz veröffentlichte als Reaktion auf das Werk ein 16 seitiges Buch, das verschiedene Informationen über Sabahattin Ali enthielt. Sie nannte es „Icimizdeki Seytanlar“ (Die Dämonen in uns).[23] Vor dem Zweiten Weltkrieg legte er für vier Monate seinen zweiten Wehrdienst in Istanbul ab. Er schrieb währenddessen „Kürk Mantolu Madonna“ (Die Madonna im Pelzmantel). Der Autor knüpfte in Ankara immer mehr Kontakte, darunter auch mit den aktuellen Politikern.

Der Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1948 beschloss Sabahattin Ali nach Edirne zu reisen. Jedoch war sein Plan nicht dort zu bleiben, so wie er es jedem gesagt hatte, sondern über Edirne nach Bulgarien zu fliehen. Der Grund war aufgrund politischer Probleme einer Verhaftung zu entkommen. Sein Ziel war es Europa zu erreichen. Da ihm gesetzlich kein Reisepass ausgehändigt wurde, versuchte er ihn auf einem illegalen Weg zu bekommen. Ein Friseur namens Hasan, ein alter Freund aus dem Gefängnis, sollte ihm bei der Flucht nach Europa helfen. Er stellte Sabahattin Ali dem Ali Ertekin, einem ehemaligen Offizier, vor. Ertekin wurde aufgrund eines Waffendiebstahls suspendiert.[24] Sie machten sich mit einem Lastwagen auf den Weg nach Kiriklareli. Anfangs waren sie zu dritt im Wagen, später stieg der Fahrer Salim aus und sie blieben nur noch zu zweit. Nach Ertekins Aussage hätte Sabahattin Ali, nachdem sie die Grenze überschritten hatten, von seinem Plan erzählt. Er hätte mit Bulgarien und Russland zusammengearbeitet, damit in der Türkei eine kommunistische Revolution ausbricht. Durch seine Stellung dachte Ertekin er sei ein schlechter Mensch. So stritten sie sich während der ganzen Fahrt bis Ertekin es nicht mehr aushielt und ihn mit einem Stock so lange schlug bis er starb. Er begründete seine Tat damit, dass Sabahattin Ali ihn provoziert hätte.[10] Die Leiche wurde am 16. Juni 1948 von einem Hirten gefunden und der Täter kurz darauf verhaftet.

Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meisternovellen der Weltliteratur – Türkei: Sabahattin Ali. Übersetzt von Friedrich von Rummel. (= Stimmen der Völker, Heft 4.) Bavaria-Verlag, Gauting 1948.
  • Anatolische Geschichten. Übersetzt von Herbert Melzig. Verlag Volk und Welt, Berlin 1953.
  • Der Ochsenkarren. Geschichten aus Anatolien. Übersetzt von Peter Sindlinger und Hülya Wicher. Sindlinger-Burchartz, Nürtingen 1991, ISBN 3-928812-00-9.
  • Der Dämon in uns. Übersetzt von Ute Birgi-Knellessen. Unionsverlag, Zürich 2007, ISBN 3-293-10007-4.
  • Die Madonna im Pelzmantel. Roman. Übersetzt von Ute Birgi-Knellessen. Dörlemann Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-908777-38-0.
  • Yusuf. Roman. Übersetzt von Ute Birgi-Knellessen. Dörlemann Verlag, Zürich 2014, ISBN 978-3-03820-002-4.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filiz Ali: „Filiz hiç üzülmesin …“ Sabahattin Ali´nin objektifinden, kızı Filiz´in gözünden bir yaşam öyküsü. Sel, İstanbul 1995, ISBN 975-570-011-0.
  • Elisabeth Siedel: Sabahattin Ali, Mystiker und Sozialist. Beiträge zur Interpretation eines modernen türkischen Autors. Schwarz, Berlin 1983, ISBN 3-922968-30-9 (Digitalisat).
  • Otto Spies: Die moderne türkische Literatur. In: Handbuch der Orientalistik: Turkologie, Brill, Leiden 1982, ISBN 90-04-06555-5, S. 369.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sabahattin Ali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Den Nachnamen Ali wählte Sabahattin nach dem Gesetz vom 28. Juni 1934 über die Einführung von Familiennamen.
  2. Das Geburtsdatum 25. Februar 1907 wird in den meisten Quellen angegeben; daneben finden sich auch 1906 als Geburtsjahr sowie der 12. Februar und der 10. März als Geburtstag.
  3. YKY-Verlag: Sabahattin Ali
  4. İbrahim Alâettin Gövsa: Türk meşhurları ansiklopedisi. Yedigün, S. 332.
  5. Aziz Nesin: Sabahattin Ali Bibliyografyası. Gelincik, S. 12.
  6. Filiz Ali Laslo, Atilla Özkırımlı: Sabahattin Ali. Cem Yayinlari, S. 320.
  7. Reşit Mazhar Ertüzün: Sabahattin Ali Olayının Gerçeği. Gür Yayınları, S. 175.
  8. Sabahattin Ali: Hep Genç Kalacağım. Yapı Kredi Yayınları, S. 361.
  9. M. Behçet Yazar: Edebiyatçılarımız ve Türk edebiyatı. Kanaat Kitabevi, İstanbul 1989 (worldcat.org [abgerufen am 18. Juni 2019]).
  10. a b c d e f g h i j k l m n Korkmaz Ramazan: Sabahattin Ali - İnsan ve Eser.
  11. a b Filiz Ali Laslo, Atilla Özkirimli: Sabahattin Ali. a.g.e, 1979, S. 321.
  12. a b c d e f Asim Bezirci: Sabahattin Ali. Çınar Yayınları, 1987, S. 280.
  13. Naili Pertev Boratev: Folklar ve Edebiyat. 1982.
  14. Erdal Bozdag: Yerel Bir Mecmua Örneği: Çağlayan Mecmuası (İnceleme - Fihrist). Dicle Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Türk Dili ve Edebiyatı Bölümü.
  15. Reşit Mazhar Ertüzün: Sabahattin Âli olayının gerçeği: Benim bildiğim Sabahattin Âli. Gür Yayınları, İstanbul 1985 (worldcat.org [abgerufen am 18. Juni 2019]).
  16. Melahat Togar: Arkadaşım Sabahattin Ali. Istanbul 1979.
  17. Vakit. 27. Mai 1931.
  18. Sabahattin Ali neden öldürüldü? | soL Haber Portalı. 21. April 2017, abgerufen am 18. Juni 2019.
  19. Berin Tasan: Sabahattin Ali Sinop'ta. Soyut.
  20. Sabahattin Ali: İki Gözüm Ayşe/Sabahattin Ali'nin Özel Mektupları. Bilgi Yayınevi, Istanbul.
  21. Sabahattin Ali: Benim Aşkım. Varlik.
  22. Sabiha Sertel: Roman Gibi. Istanbul 1966.
  23. a b Nihal Atsiz: Icimizdeki Seytanlar. Arkadaş Basımevi.
  24. Durin Ababey, Can Sen: Sabahattin Ali'nin Son Saatleri / Karanlıkta İki Gölge: Katil ve Kurban.