Salvenach

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Salvenach
Wappen von Salvenach
Staat: Schweiz
Kanton: Freiburg (FR)
Bezirk: Seew
BFS-Nr.: 2277i1f3f4
Postleitzahl: 1794
Koordinaten: 577991 / 19575246.9125057.149732561Koordinaten: 46° 54′ 45″ N, 7° 8′ 59″ O; CH1903: 577991 / 195752
Höhe: 561 m ü. M.
Fläche: 3.85 km²
Einwohner: 513 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 133 Einw. pro km²
Website: www.salvenach.ch
Ortseingang von Salvenach, von Gurmels her kommend

Ortseingang von Salvenach, von Gurmels her kommend

Karte
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Salvenach (französisch Salvagny; Freiburger Patois Thevanyi?/i) ist eine politische Gemeinde im Seebezirk des Kantons Freiburg in der Schweiz.

Bewohner[Bearbeiten]

Obschon direkt an der französischen Sprachgrenze gelegen, sind 97.2 % der Einwohner deutscher Muttersprache. 95.1 % protestantisch und 3.2 % sind römisch-katholisch.

Verkehr[Bearbeiten]

Salvenach liegt an der Postautolinie von Murten nach Gurmels und Düdingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Ortes ist 993 erstmals geschichtlich belegt als Silvaniacus, 1340 als Suaniez, 1389 als Savagny und Savagnie (französischsprechend), 1809 als Salvagny, 1558 als Salffenach (deutschsprechend), 1578 als Saluenach (Carte Techtermann), 1638 als Salfenacht, 1668 als Salvenach (Carte von der Weid).

Wie aus der ersten überlieferten Form hervorgeht, muss Salvenach schon in römischer Zeit bestanden haben, denn der Ortsname geht, wie viele Namen auf deutsch -ach bzw. franz. -y auf einen lat. Ortsnamentypus auf -iacum zurück. Mit diesem Bestandteil wurden im römischen Gallien Gutshöfe nach deren erstem Besitzer benannt. Im Falle von Salvenach hätte der erste Besitzer Silvanus geheissen. Damit gehörte Salvenach offensichtlich zu einer ganzen Reihe von Gütern, die planmässig im Umkreis um die Kolonie von Aventicum angelegt wurden, um diese mit landwirtschaftlichen Produkten zu beliefern.

Am 21. März 1448 brannte das Dorf vollständig nieder. Zwischen 1555 und 1560 wurde Salvenach durch 14 weitere Feuersbrünste heimgesucht. Die erste französischsprachige Schule wurde 1679 eröffnet, der Besuch war freiwillig. Am 22. April 1801 brannten erneut 15 Häuser nieder. 1923 wurde die öffentliche Wasserversorgung gebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Ortsbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingetragen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)