Sartre-Gymnasium

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Sartre-Gymnasium Berlin-Hellersdorf
Sartre-Gymnasium (1).jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 10Y08
Gründung 1991
Adresse

Kyritzer Straße 103

Ort Berlin-Hellersdorf
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 32′ 35,3″ N, 13° 35′ 26,9″ OKoordinaten: 52° 32′ 35,3″ N, 13° 35′ 26,9″ O
Träger Land Berlin
Schüler 606 (2015/2016)[1]
Lehrkräfte 39 + 6 Erzieherinnen (2015/2016)[1]
Leitung Doris Rachel
Website www.sartre.cidsnet.de

Die Sartre-Oberschule ist ein Gymnasium mit rund 610 Schülern im Alter von 12 bis 20 Jahren im Berliner Ortsteil Hellersdorf des Bezirks Marzahn-Hellersdorf im Osten der deutschen Hauptstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium wurde am 1. August 1991 als damals noch „3. OG“ eröffnet. Im Jahre 1995 erhielt es dann den Namen des französischen Philosophen Jean-Paul Sartre.

Wegen der steigenden Schülerzahlen kamen in den folgenden Jahren drei Containergebäude zum Hauptgebäude hinzu. 1999 begann dann der Bau eines neuen Schulgebäudes, unter dessen Dach der Unterrichtsbetrieb stattfinden sollte.

Am 16. Juli 2001 zog schließlich die komplette Schule in ein neues, modernes Gebäude um, das sich nun in der Kyritzer Straße 103 in Hellersdorf befindet.

Fremdsprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sartre-Gymnasium ist auf Grund des Fremdsprachen-Angebots beliebt. Die Schule bietet als erste Fremdsprache Englisch, als zweite Fremdsprache Italienisch und Französisch sowie als dritte Fremdsprache Latein und Russisch an.

Sportangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schüler genießen ebenfalls gute Bedingungen für den Sportunterricht. So verfügt das Sportareal der Schule, das am 15. September 2003 eröffnet wurde, über eine große klimatisierte Halle (vier Volleyballfelder, Tribünen und zwölf Umkleidekabinen, die jeweils mit Sanitäreinrichtungen ausgestattet sind), Fußballplatz, Kugelstoßanlage, 100 m Laufbahn und Weitsprunganlage.

Arbeitsgemeinschaften (AGs)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt die Möglichkeit eine der vielen Arbeitsgemeinschaften (AGs) zu besuchen, beispielsweise eine eigene Schülerfirma, Sport usw.

Die Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. September 2001 bezog das Sartre-Gymnasium das neuerbaute Schulgebäude nach einem Entwurf des britischen Architekten David Mackay. Zentraler Kern des Gebäudes ist eine lange Schulstraße, die glasüberdacht als stets lichtdurchflutetes „urbanes“ Zentrum der Bewegung und der Kommunikation funktioniert, und von der aus direkt links und rechts Fachräume und am Ende eine moderne Aula und der musische Bereich zu erreichen sind. Eine Galerie in der ersten Etage dieses Bereiches macht Bibliothek, Lehrerzimmer, Büros, Cafeteria und Computerkabinette zugänglich. Über die Treppenhäuser gelangt man auf der einen Seite entlang der Schulstraße zu zwei weiteren Etagen im Hauptblock, auf der anderen Seite zum Querflügel. Beide beherbergen weitere Klassen- bzw. Fachräume. Am Ende der Schulstraße folgen – in gestalterisch exzentrischen, zylindersegmentförmigen Gebäudeformationen – die musischen Ateliers (Musik, Bildende Kunst) neben der Aula. Großflächige Verglasung und die Ausrichtung der Öffnung nach Süden und Westen sorgen hier für stets lichtdurchflutete Räume.

Die zentralen Verkehrsbereiche sind vorwiegend in Weiß sowie in sonnigen Gelb- und Blautönen gehalten, sodass zusammen mit der reichen Tageslichtversorgung atmosphärisch ein mediterranes Klima das gesamte Gebäude beherrscht und damit auch psychologisch die Stimmung im interaktiven Kontext der Anwesenden spürbar prägt. Schüler, Lehrer, Eltern und Angestellte schätzen dieses Flair und darum sind vandalistische Aktionen durch unsere Schüler extrem seltene Ausnahmen.

Zur östlichen Seite schließt der viergeschossige Hauptblock unmittelbar zur Alten Hellersdorfer Straße ab. Zur westlichen Seite umschließen der nach unten gestufte Hauptblock, der Seitenflügel und der musische Bereich den großen bepflanzten Schulhof, sodass die gesamte Gebäudekonstellation sich zu den umliegenden Wohnhäusern und dem angrenzenden Altenheim hin öffnet. Die großzügigen Haupteingänge und mehrere Nebeneingänge ergänzen das Konzept eines offenen und freundlichen Gebäudes. Südlich gegenüber schließt sich eine große und moderne Turnhallenanlage mit Sportplatz an.[2]

Das Hauptgebäude bietet drei komplett ausgestattete Computerkabinette (Räume 124, 125 und 127), eine Aula, drei Hörsäle, eine Cafeteria, eine Bibliothek, speziell ausgestattete Kunst- und Musikräume (Schalldämmung, Beamer, Waschbecken, Soundanlagen), sowie zahlreiche Klassen- und etwas kleinere Kursräume. Durch das Schulnetzwerk besteht die Möglichkeit, sich von jedem Raum der Schule in das Schulcomputernetzwerk einzuloggen.

Aufgrund der steigenden Schülerzahlen wurde die Schule 2004 durch Haus II (Biologiehaus) und Haus III (Englisch- und Russischhaus) erweitert. 2008 wurden die Häuser II und III wegen der sinkenden Schülerzahlen wieder geschlossen und ins Hauptgebäude integriert.

Bei der Wahl der „100 besten Schulen Deutschlands“ im Jahr 2005 durch das Wirtschaftsmagazin Capital kam das Sartre-Gymnasium auf Platz 98.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sartre-Gymnasium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Sartre-Gymnasium. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 19. September 2008, abgerufen am 23. April 2016.
  2. Sartre-Gymnasium Unser Haus