Schauernheim

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Schauernheim
Koordinaten: 49° 26′ 16″ N, 8° 18′ 12″ O
Höhe: 99 m ü. NHN
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67125
Vorwahl: 06231
Schauernheim (Rheinland-Pfalz)
Schauernheim

Lage von Schauernheim in Rheinland-Pfalz

Schauernheim ist einer von zwei Ortsteilen der Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim. im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauernheim liegt im nordwestlichen Teil der Ortsgemeinde. Durch den Ort fließen außerdem der Stechgraben und der Marlach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Reformationszeit gehörte Schauernheim zum Benediktiner-, später Dominikanerinnenkloster Lambrecht. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1553 durch Friedrich II. wurde das Dorf Schauernheim mit dem übrigen Klostergut der kurpfälzischen Universität Heidelberg übertragen und blieb dadurch bis zur Französischen Revolution mittelbar unter der Herrschaft des Kurfürsten und Pfalzgrafen bei Rhein. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Schauernheim in den Kanton Mutterstadt eingegliedert. Anschließend wechselte der Ort in das Königreich Bayern. Vom 1818 bis 1862 gehörte er dem Landkommissariat Speyer an; aus diesem ging das Bezirksamt Speyer hervor. Ab 1886 war Schauernheim Bestandteil des neu geschaffenen Bezirksamt Ludwigshafen. 1928 hatte sie 692 Einwohner, die in 121 Wohngebäuden lebten. Die Katholiken gehörten seinerzeit zur Pfarrei von Dannstadt, die Protestanten zu derjenigen von Fußgönheim.[1] Seit 1938 ist der Ort Bestandteil des Landkreises Ludwigshafen, der seit 2004 Rhein-Pfalz-Kreis heißt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schauernheim innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Schauernheim am 7. Juni 1969 mit der Nachbargemeinde Dannstadt zur neuen Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim zusammengelegt.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am südlichen Siedlungsrand führt die Bundesautobahn 65 vorbei. Dort befindet sich außerdem die Anschlussstelle Dannstadt-Schauernheim.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort befindet sich mit dem Langen Stein ein Menhir.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Drechsel, Gerhard Fouquet: Dannstadt und Schauernheim. Zur Geschichte bäuerlicher Gemeinden in der Pfalz. Band 1: Die Geschichte Dannstadts und Schauernheims von den Anfängen bis zum Dreißigjährigen Krieg. Speyer 1989
  • Ingo Dierck, Gerhard Fouquet: Dannstadt und Schauernheim. Zur Geschichte bäuerlicher Gemeinden in der Pfalz. Band 2: Die Geschichte Dannstadts und Schauernheims von der Wiederbesiedelung 1650 bis zur Franzosenzeit. Dannstadt-Schauernheim 2006

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. daten.digitale-sammlungen.de: Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern. Abgerufen am 26. März 2016.