Schneider-Schott-Musikpreis Mainz

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Der Schneider-Schott-Musikpreis Mainz ist eine Auszeichnung für herausragende junge Komponisten und Interpreten, der alle zwei Jahre vergeben wird.

Laut Stiftungssatzung wird er an förderungswürdige und förderungsbedürftige Komponisten, Interpreten und Musikensembles auf dem Gebiet der ernsten Musik mit Wohnsitz in Deutschland vergeben, die nicht älter als 40 Jahre sein sollen. Bei der Auswahl der Preisträger werden Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik bevorzugt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Musikverleger Heinz Schneider-Schott (1906–1988), Geschäftsführer des Verlags B. Schott’s Söhne, stiftete der Landeshauptstadt Mainz 1985 einen Geldbetrag zur langfristigen Etablierung eines Musikpreises.[1] Von 1986 bis 2006 wurde der Schneider-Schott-Musikpreis Mainz jährlich vergeben, seit 2006 im Zwei-Jahres-Rhythmus. Im Wechsel erhalten ihn Komponisten und Interpreten, die sich für zeitgenössische Musik engagieren. Die Auswahl erfolgt durch eine fünfköpfige Jury, die vom Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz berufen wird. Die Verwaltung des Stiftungskapitals und des Preisgeldes obliegt ebenso dem Kulturamt wie die Gestaltung des Festakts und des Preisträgerkonzerts – meist im Staatstheater Mainz, im Rathaus Mainz, dem Peter-Cornelius-Konservatorium oder der Hochschule für Musik Mainz. Der Schneider-Schott-Musikpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und damit einer der höchstdotierten Musikpreise in Deutschland.

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

2014 bestand die Jury aus:[2]

Seit 2016 ist sie wie folgt zusammengesetzt:[3]

  • Wolfgang Rathert (Ludwig-Maximilians-Universität München), Juryvorsitzender
  • Achim Heidenreich (Kulturamt der Stadt Eisenach)
  • Wolfgang Rihm (Komponist, Karlsruhe)
  • Yvonne Stern-Campo (Verlag Schott Music, Mainz)
  • Lars Vogt (†) (Pianist, Nürnberg)

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. In: Deutsches Musikinformationszentrum. 29. Januar 2020;.
  2. a b Pressestelle Stadt Mainz: Birke J. Bertelsmeier erhält Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2012. In: openpr.de. openPR. 7. Mai 2012. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  3. a b c d Dominik Susteck erhält Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2018 (Memento vom 29. Juni 2018 im Internet Archive), focus.de, 29. Juni 2018.
  4. Schneider-Schott-Musikpreis an Komponist Scheuer. In: Musik Heute. 17. Dezember 2020;.
  5. Neue Musikzeitung-Autor PM: Anna Prohaska erhält den Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2010. In: nmz.de. Kulturinformationszentrum. 30. März 2010. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  6. nmz.de-Redaktion: Márton Illés mit Schneider-Schott-Musikpreis 2008 ausgezeichnet. In: nmz.de. Kulturinformationszentrum. 7. Mai 2008. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  7. Hamburger Abendblatt: Schneider-Schott-Preis für Bariton Peter Schöne. In: Hamburger Abendblatt. 8. April 2006. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  8. Pressestelle Stadt Mainz: Schneider-Schott-Musikpreis 2005: Renommierte Auszeichnung geht an den Klangschöpfer Enno Poppe. In: miz.org. Deutsches Musikinformationszentrum. 1. Juni 2005. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  9. Klassik.com: "Neue Vocalsolisten" erhalten Schneider-Schott Musikpreis. In: magazin.klassik.com. 25. März 2004. Abgerufen am 7. Mai 2015.Vorlage:Cite web/temporär
  10. a b c d e f g h i j k l m n o p q Kulturpreise: Schneider-Schott-Musikpreis Mainz. In: kulturpreise.de. ARCult Media archivedate=2015-05-07.
  11. Deutscher Musikrat: Jörg Widmann. In: Deutscher Musikrat. Archiviert vom Original am 18. Mai 2015. Abgerufen am 7. Mai 2015.