Sergio Bambaren

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Sergio Bambaren

Sergio Bambaren Roggero (* 1. Dezember 1960 in Lima, Peru) ist ein peruanischer Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seinen Roman Der träumende Delphin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der britischen High School in Lima zog Bambaren in die USA, wo er an der Texas A&M University Chemotechnik studierte und später auch als Marketingexperte arbeitete. Als leidenschaftlicher Surfer und Abenteurer unternahm er viele Reisen, die ihn unter anderem nach Mexiko und Chile führten. Dann kehrte er für kurze Zeit zurück nach Peru, ehe er seine neue Heimat in Sydney fand.

Einige Jahre später reiste er im Rahmen eines Sabbaticals nach Europa. Dabei kam er, so erzählte er später, auch an einen Strand in Portugal, wo er sich mit einem Delfin angefreundet habe. Diese Begegnung inspirierte ihn zu seinem Roman Der träumende Delphin. Der Verlag Random House Australia bot ihm eine Veröffentlichung an. Bambaren lehnte das Angebot ab, weil er mit einigen geplanten Änderungen nicht einverstanden war. Er entschied sich 1996 für eine Veröffentlichung im Selbstverlag. Sein Debüt-Roman entwickelte sich zu einem Bestseller, der in 25 Sprachen übersetzt wurde. Die Geschichte weist große Ähnlichkeiten mit Richard Bachs Roman Die Möwe Jonathan auf. In den folgenden Jahren schrieb Bambaren zahlreiche gefühlig-eingängige Bücher, die sich alle mit dem Meer und Träumen beschäftigen. Mittlerweile lebt er wieder in Lima.

Wegen seiner Leidenschaft für das Meer gründete Bambaren 1999 zusammen mit Umweltschützern die peruanische Meeresforschungs- und Umweltschutzorganisation Mundo Azul („Blaue Welt“), deren Vizepräsident er ist.[1] Außerdem unterstützt er den Verein Dolphin Aid, der behinderte Kinder mit Delfinen in Kontakt bringt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.mundoazul.org/deutsch/