Severin Schwendener

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Severin Schwendener (* 1983 in Lengwil, Kanton Thurgau[1][2]) ist ein Schweizer Autor und Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Severin Schwendener wuchs in einem kleinen thurgauischen Dorf Lengwil am Bodensee, rund sechs Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, auf.[1][2][3] Er besuchte die Kantonsschule in Kreuzlingen.[4]

Nach seiner Matura 2001 studierte er Biologie an der ETH Zürich, wo er 2005 sein Studium mit dem Hochschuldiplom abschloss.[1] Nach seinem Biologiestudium war er von 2005 bis 2011[4] in verschiedenen Forschungslaboren der ETH Zürich und der Universität Zürich tätig. Er war Doktorand am Institut für Verhaltensneurobiologie der ETH Zürich, wo er sein Promotionsvorhaben im Bereich Virentechnologie betrieb.[1][4] Eine Dissertation konnte er jedoch nicht vorlegen, da er nach Ablauf der auf drei Jahre befristeten Stelle keine weitere finanzielle Unterstützung für seine Forschungstätigkeit mehr erhielt.[4] Seit 2015 arbeitet er hauptberuflich beim Kanton Zürich im Bereich Biosicherheit.[2][5] Schwendener lebt in Müllheim im Kanton Thurgau.[5]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwendener war bereits in seiner Schulzeit schriftstellerisch aktiv. In der sechsten Klasse schrieb er gemeinsam mit zwei Freunden ein Theaterstück für die Schlussfeier der Schule.[1] Seit dem Ende des Gymnasiums widmete er sich in seiner Freizeit weiterhin dem Schreiben.

Schwendener schreibt Kurzgeschichten, Prosa und Romane. Schwendener veröffentlichte Kriminalromane für Jugendliche und Erwachsene. Seine Bücher erschienen in deutschen und Schweizer Verlagen. Im Schweizer Verlag edition 8 erschienen die Kriminalromane «Falsche Freunde» (2006), «Schein & Heilig» (2010) und «Schach & Matt» (2013). Im Verlag Beltz & Gelberg erschienen die Jugend-Krimis «Stilles Gift» (2009) und «Leise Angst» (2014). Seine Bücher erschienen teilweise auch als Hörbuch und als e-Book.

Nebenbei arbeitet er als freier Journalist, u. a. für die Thurgauer Zeitung und das St. Galler Tagblatt.[5][6][7] Für das St. Galler Tagblatt verfasste er auch Kriminalgeschichten für Kurzkrimi-Reihe «Schuss & Folgerung».[8]

2007 las er bei den Solothurner Literaturtagen.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 gewann er mit einem Text über die Alzheimer-Krankheit den dritten Platz beim Studentenpreis der Schweizer SonntagsZeitung. Mit dem Roman «Schach & Matt» wurde er mit dem 6. Zürcher Krimipreis 2013 ausgezeichnet.[9]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Severin Schwendener. Vita und Interview. Presseinformation der Verlagsgruppe Beltz. Beltz & Gelberg. Abgerufen am 3. März 2017.
  2. a b c d Severin Schwendener. Kurz-Vita. Offizielle Internetpräsenz Solothurner Literaturtage 2007. Abgerufen am 3. März 2007.
  3. Severin Schwendener. Kurz-Vita. Offizielle Internetpräsenz. Beltz-Verlag. Beltz & Gelberg. Abgerufen am 3. März 2017.
  4. a b c d ETH liefert Stoff für Krimi. In: St. Galler Tagblatt vom 12. Februar 2011. Abgerufen am 3. März 2017
  5. a b c Severin Schwendener. Vita. In: St. Galler Tagblatt vom 27. Dezember 2015. Abgerufen am 3. März 2017
  6. Severin Schwendener: Chronik eines Scheiterns. In: Thurgauer Zeitung. vom 30. März 2012. Abgerufen am 3. März 2017
  7. Severin Schwendener: Mehr Konsum, weniger Produktion. In: St. Galler Tagblatt vom 2. November 2013. Abgerufen am 3. März 2017
  8. Severein Schwendener (Memento des Originals vom 4. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kklick.ch. Vita. Abgerufen am 3. März 2017
  9. Severin Schwendener gewinnt den 6. Zürcher Krimipreis. Internetpräsenz Quartierverein Wipkingen vom 15. März 2014 (mit Interview). Abgerufen am 3. März 2017