St. Galler Tagblatt

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St. Galler Tagblatt
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Beschreibung Tageszeitung der Ostschweiz in neun Regionalausgaben
Verlag St. Galler Tagblatt AG, Postfach 2362, 9001 St. Gallen
Erstausgabe 2. Januar 1839[1]
Erscheinungsweise täglich (ausser sonntags)
Verkaufte Auflage
(WEMF 2014[2])
128'519 Exemplare
Reichweite (weltwoche 14. Juni 2015) 0,29 Mio. Leser
Chefredaktor Philipp Landmark
Weblink http://www.tagblatt.ch/
Artikelarchiv http://www.tagblatt.ch/archiv/
St. Galler Tagblatt 1939

Das St. Galler Tagblatt ist eine Schweizer Regionalzeitung.

Verlag und Erscheinen[Bearbeiten]

Das St. Galler Tagblatt ist die meistgelesene Tageszeitung der Ostschweiz (WEMF-beglaubigte Auflage 2015: 128'519 Exemplare)[2] und wird von der St. Galler Tagblatt AG, der ehemaligen Zollikofer AG, herausgegeben. Die St. Galler Tagblatt AG gehört zu 93 % der FPH Freien Presse Holding AG, einem Tochterunternehmen der NZZ-Mediengruppe, und zu 7 % verschiedenen weiteren Aktionären. Leiter Regionalmedien ist Jürg Weber, Chefredaktor ist Philipp Landmark, und Leiterin Marketing und Lesermarkt ist Christine Bolt.

Das St. Galler Tagblatt erscheint im Kopfblattsystem mit diversen Redaktionsstandorten in der ganzen Ostschweiz. Von 1989 bis 1995 war das St. Galler Tagblatt Trägerin der St. Galler Schule für Journalismus. Das St. Galler Tagblatt, einst die freisinnige Zeitung der Ostschweiz, gilt heute in der Schweizer Presselandschaft als Mitte-links orientiert. Chefredaktor Philipp Landmark bezeichnet sie als Zeitung mit einem «bürgerlich-liberalen Background».[3] Umgangssprachlich wird die Zeitung in der Ostschweiz oft nur als Tagblatt bezeichnet.

Teilung (Bünde)[Bearbeiten]

Drei Zeitungsbünde machen das «Tagblatt» übersichtlich und erleichtern den Lesern den raschen Zugang. Die ersten zwei Bünde bleiben in allen Ausgaben gleich. Danach folgt der Lokalteil der acht Regionalausgaben.

  • 1. Bund : Front, Thema, Inland, Ausland, Schauplatz, Wirtschaft, Börse, Sport
  • 2. Bund : Focus, Programme, Wetter & Service, Ostschweiz, Kino, Schauplatz
  • 3. Bund : Lokalteil mit lokaler und regionaler Berichterstattung

Ausgaben[Bearbeiten]

  • Tagblatt (Gesamtauflage [GES inkl. Regionalausgaben]: 128'519)
  • St. Galler Tagblatt (Ausgabe für die Stadt St. Gallen, Gossau und Umgebung)
  • St. Galler Tagblatt (Ausgabe für die Region Rorschach)
  • Thurgauer Zeitung (Ausgabe für Region Thurgau)
  • Der Rheintaler (Ausgabe für die Region Rheintal)
  • Appenzeller Zeitung (Ausgabe für die Region Appenzell)
  • Toggenburger Tagblatt (Ausgabe für die Region Toggenburg)
  • Wiler Zeitung (Ausgabe für die Region Wil)
  • Werdenberger & Obertoggenburger (Ausgabe für die Region Obertoggenburg)
  • Ostschweiz am Sonntag (7. Ausgabe am Sonntag)

Geschichte[Bearbeiten]

Das St. Galler Tagblatt erscheint seit 1839. Der Titel lautete in den ersten beiden Jahrgängen Tagblatt der Stadt St. Gallen und der Cantone St. Gallen und Appenzell und von 1841 bis 1909 Tagblatt der Stadt St. Gallen und der Kantone St. Gallen, Appenzell und Thurgau. Anfänglich war es ein Anzeige- und Nachrichtenblatt im Kleinformat und entwickelte sich mit der Zeit zum freisinnigen Meinungsblatt, blieb aber parteiunabhängig. 1885 bis 1969 erschien es zweimal täglich, als Morgen- und Abendblatt. In den 1960er und 70er Jahren übernahm das St. Galler Tagblatt eine ganze Reihe ehemals selbstständiger Zeitungen und wurde zur auflagenstärksten Tageszeitung der Ostschweiz. 1989 erfolgte der Einstieg der NZZ als Mehrheitsaktionärin. Seit März 2013 erscheint die Ostschweiz am Sonntag als siebte Ausgabe des St. Galler Tagblatt. Sie setzt in ihrer Berichterstattung den Fokus auf regionale Themen.

1860 belief sich die Auflage auf ca. 4000 Exemplare, 1989 auf ca. 70'000, 2009 auf 99'000 (mit sieben Regionalausgaben).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Firmenchronik
  2. a b WEMF Auflagenbulletin 2014. WEMF AG für Werbemedienforschung, S. 26, abgerufen am 23. Juli 2015 (PDF; 688 kB).
  3. Philipp Landmark: Unsere Zeitung wertet unabhängig. In: Tagblatt Online. 10. Januar 2012.