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Siebel Si 204

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siebel Si 204

Siebel Si 204 D
TypPassagierflugzeug
Entwurfsland

Deutsches Reich NS Deutsches Reich

Hersteller Siebel Flugzeugwerke
Erstflug Mai – September 1940
Produktionszeit

April 1942 bis 31. Januar 1945

Stückzahl 1216 (mit Prototypen)

Die Siebel Si 204 war ein deutsches Schul-, Verbindungs- und leichtes Transportflugzeug der Siebel Flugzeugwerke während der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Verkehrsflugzeug

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Die Si 204 war ursprünglich als Passagierflugzeug für zwei Besatzungsmitglieder und acht Passagiere für die Deutsche Lufthansa vorgesehen. Die Entwicklung dieses Ganzmetallflugzeuges begann 1938 als Staatsauftrag bei der Firma Siebel in Halle in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Lufthansa unter Friedrich Fecher. Als Parallelentwurf zur Si 204 entstand bei Messerschmitt die Messerschmitt Me 308, die später in Frankreich bei Caudron als Messerschmitt-Caudron MeC 164 weitergeführt wurde. Zunächst sah Fecher für die Lufthansa-Ausschreibung einen vergrößerten Entwurf der Siebel Fh 104 C mit Metallflügel und Argus-Motoren vor. Dieser Entwurf wurde allerdings im Frühjahr 1939 zugunsten einer vollständigen Neuentwicklung aufgegeben. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 waren die Entwurfsarbeiten einschließlich des Baus einer Attrappe abgeschlossen[1]. Die Fertigstellung des Prototyps verzögerte sich bis ins Frühjahr 1940.

Der Erstflug der Siebel Si 204 V1, D-AEFR, mit Wolfgang Ziese fand vor September 1940 (eventuell am 25. Mai 1940)[2] in Halle-Mötzlich statt. Die Erprobung und der Bau eines zweiten Prototypen fand erst im Herbst 1940 statt, nachdem das Reichsluftfahrtministerium die Weiterentwicklung der Siebel Si 204 für militärische Belange in Auftrag gegeben hatte.

Ab 1941 übernahm die Lufthansa zeitweise den Prototyp D-AEFR zur Erprobung. Die Maschine wurde später von den Siebel-Werken als Reiseflugzeug genutzt. Weitere zivile Siebel Si 204 entstanden nicht.

Verbindungsflugzeug Siebel Si 204 A

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Für militärische Belange sah das Reichsluftfahrtministerium die Verwendung der Siebel Si 204 zunächst als Dienstreise- und Verbindungsflugzeug vor und erteilte hierfür einen Weiterentwicklungsauftrag[3]. Der zweite, noch als Passagierflugzeug begonnene Prototyp Siebel Si 204 V2, D-AGSU, absolvierte als modifiziertes Verbindungsflugzeug Anfang 1941 seinen Erstflug und ging im März 1941 zur Erprobung an die Luftwaffenerprobungsstelle in Rechlin. Bis Mitte 1942 erteilte das Reichsluftfahrtministerium Aufträge für insgesamt 120 Siebel Si 204 A[4]. Das Reiseflugzeug A-1 und die zugehörige Vorserie wurde auf Grund der Auslastung der Siebel-Werke mit der Junkers-Ju-88-Serienfertigung bei der französischen Societe Nationale de Constructions Aeronautiques du Centre (SNCAC) in Bourges als Lizenznehmer zwischen April 1942 und November 1943 produziert. Die erste Nullserien-Maschine Siebel Si 204 A-0 absolvierte am 17. April 1942 in Bourges ihren Erstflug. Die Auslieferung der Serienmaschinen verzögerte sich allerdings bis November 1942. Insgesamt entstanden bis zur Einstellung des Reiseflugzeugmodells im Dezember 1943 in Bourges 30 Siebel Si 204-A-0-Vorserien- und 85 Siebel-Si-204-A-1-Serienflugzeuge. Weitere 11 Si 204 A-0 wurden möglicherweise noch in Halle als V-Muster gefertigt.[1]

Die Serienfertigung der Reiseflugzeugvariante Siebel Si 204 A wurde nach dem Krieg von der SNCAC in Bourges als SNCAC NC.700 bzw. NC.702 für die französischen Streitkräfte wieder aufgenommen.

Blindflug-Schulflugzeug Siebel Si 204 D

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Parallel zur Reiseflugzeugvariante Siebel Si 204 A entstand in Halle ab 1941 auf Anforderung des Reichsluftfahrtministeriums als Siebel Si 204 D eine Schulflugzeugvariante. Diese Variante erhielt mit einer Vollsicht-Glaskanzel eine vollständig neu gestaltete Rumpfnase. Im Rumpf waren Einrichtungen zur Funker- und Navigatorenausbildung untergebracht. Die Siebel Si 204 V3, KM+GA, absolvierte in Mötzlich am 11. November 1941 ihren Erstflug. Als Siebel Si 204 D wurde die Maschine in größeren Stückzahlen u. a. für die Blindflugschulung durch das Reichsluftfahrtministerium beschafft.

Die Firma ČKD/BMM (Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik) im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren begann mit dem Bau der Vorserie D-0 (45 Flugzeuge) im Januar 1943. Die Serie D-1 lief im März 1943 bei Aero an, bei ČKD vermutlich im Juni 1943. Ab August 1943 lieferte auch SNCAC die ersten Flugzeuge der Serie D-1. Im Oktober 1944 startete Aero die Fertigung der Serie D-3, die sich durch Holztragflächen sowie Leitwerksteile aus Holz von der D-1 unterschied. In Frankreich lief die Serie D-1 nach 53 gebauten Flugzeugen im August 1944 aufgrund der Kriegsereignisse aus, so dass insgesamt 168 Si 204 bei SNCAC gebaut wurden. BMM baute das Flugzeug bis Oktober 1944, um dann auf Ersatzteilfertigung umzuschalten. Geplant war, dass die D-1 bei Aero im März 1945 nach 486 gebauten Flugzeugen auslaufen sollte, während gleichzeitig die D-3 mit 30 Flugzeugen pro Monat weiterlaufen sollte. Die Produktion bei Aero endete aber vermutlich schon nach 541 gebauten Flugzeugen im Januar 1945. Damit sind 1216 Si 204 inklusive der Prototypen produziert worden.

Siebel-Si-204-Nachbau Aero C-3A im Luftfahrtmuseum Prag-Kbely
Französische NC.702

Nach dem Kriegsende lief in der Tschechoslowakei die Produktion bei Aero nochmals an und wurde bis 1949 fortgesetzt. Von den beiden Schulversionen Aero C-3A und C-3B (Cvičný letoun), der Passagierausführung C-103 sowie dem militärischen Transporter D-44 (Vojenská dopravní) entstanden insgesamt 179 Maschinen. Version A wurde für das Navigatoren-, Version B für das Bombenwurftraining genutzt. Die Ausmusterung erfolgte bis 1958.[5] Auch in Frankreich wurde bei SNCAC die Produktion nochmals aufgenommen und die Si 204 D als NC.701 „Martinet“ für die Luftstreitkräfte gefertigt. Die über 300 gebauten Exemplare wurde bis in die 1960er Jahre hinein genutzt.[6]

Kampfflugzeug Siebel Si 204 E

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Aus der Siebel Si 204 D entstand 1944 eine bewaffnete Kampfflugzeugvariante Si 204 E, die ein starres MG 131 im vorderen Cockpitbereich und ein um 360 Grad elektrisch schwenkbares MG 131 in einem Aufsatz auf der Rumpfoberseite als Abwehrbewaffnung sowie ein Bombenzielgerät erhielt. Im Rumpf waren zwei Bombenmagazine vorgesehen, die ihre Bombenlast durch eine Bodenklappe entluden.

Zwei Prototypen entstanden im Frühjahr 1944 bei Aero in Prag. Am 7. April 1944 erhob sich die erste, aus einer D-1 umgebaute Si 204 E (W.Nr. 321310) zu ihrem Erstflug, gefolgt am 20. April 1944 von der Si 204 V22 (W.Nr. 321309). Im Juni 1944 sollen fünf Si 204 aus der laufenden Serie zum Nachtschlachtumbau abgegeben worden sein, denen aber keine weiteren Flugzeuge folgten. Bekannt sind zwei Si 204 E mit den Werknummern 251538 und 251564. Ob der Einsatz als Behelfskampfflugzeug in der Nachtschlachtrolle erfolgte, ist nicht mit Sicherheit auszuschließen, denn beide Maschinen wurden im Oktober bzw. November 1944 nach Malacky bzw. Kraków-Balice zum Fronteinsatz überführt (die W.Nr.251538 ist im Januar 1945 allerdings erneut in Halle-Mötzlich nachweisbar).[7]

Bauzahlen der Si 204 bis 31. Januar 1945:

Version Siebel SNCAN BMM/ČKD Aero Σ
Prototypen 15 15
A-0 30 30
A-1 85 85
D-0 45 45
D-1 53 447 ca. 477 ca. 977
D-3 ca. 64 ca. 64
Σ 15 168 492 541 1216

Die Verwendung der Si 204 D erfolgte vorwiegend bei den B- und C-Schulen sowie beim FlüG 1, dort eventuell als Taxiflugzeug für Besatzungen, die Flugzeuge an Kampfeinheiten überführt hatten. Der Einsatz auf den Blindflugschulen lässt sich nur vereinzelt, auf den Luftnachrichtenschulen gar nicht nachweisen. Die Si 204 A wurde häufig bei Verbindungsstaffeln und Flugbereitschaften eingesetzt, aber auch bei Schulen.

Wrack einer Siebel Si 204 im Verwall (Aufnahme von 2012)

Auch die Lufthansa flog mindestens vier Si 204: Die V1 D-AEFR wurde von März bis Mai 1941 bei der DLH Prag erprobt. Vom Frühjahr 1942 bis Frühjahr 1943 wurde die V2 D-ASGU im Liniendienst eingesetzt. Beim Kriegsende blieb eine Si 204 D mit dem Namen „Rhein“ in Tempelhof stehen, eine weitere in Enns in Österreich.

Die Sowjetunion erbeutete im späten Kriegsverlauf zahlreiche Si 204 und setzte sie sowohl im militärischen wie auch zivilen Bereich ein. Sie dienten z. B. kurz nach Kriegsende als Verbindungsflugzeuge zwischen den Stäben der auf deutschem Boden stationierten sowjetischen Einheiten wie auch bei der Hauptverwaltung Nördlicher Seeweg im hohen Norden des sowjetischen Mutterlandes. Für diese Einsätze wurden auch Skifahrwerke montiert. Der Betrieb war von Motorproblemen überschattet, durch die einige Unfälle und Abstürze verursacht wurden. Die letzten Flugzeuge wurden bis Anfang 1951 außer Dienst gestellt.[8]

Große Wrackteile eines Flugzeugs dieses Typs liegen nach wie vor im Verwall unterhalb der Kuchenspitze, an deren Nordostwand die Maschine mit fünf Mann, vermutlich Wehrmachtsdeserteuren auf dem Weg in die Schweiz, während eines Nachtfluges am 17. März 1944 zerschellte. Die Leichen konnten erst im darauffolgenden Juni geborgen werden.[9]

Prototypen der Si 204

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Motorgondel einer NC.701 von SNCAN mit dreiblättrigem Propeller, Luftfahrtmuseum Rechlin
Version Motor Verwendung Erstflug Verbleib
V1 As 410 Musterflugzeug A Reise vor September 1940 Werkflüge im November/Dezember 1943 in Halle-Mötzlich[10]
V2 vor Februar 1941 26. Februar 1944 Absturz E-Stelle Rechlin
V3 Blindflug-Schulflugzeug vor Februar 1942 1. Juni 1942 Absturz E-Stelle Rechlin
V4 As 411 vor November 1942
V5 Bruchzelle
V6 As 410 Erprobung As 410 23. Oktober 1942[11]
V7 Wetterflugzeug 15. Dezember 1942[12]
V8 allg. Flugerprobung 7. Mai 1943[13]
V9 16. Februar 1943[14] 30. Juni 1943 Bruch Schule C-16 Burg
V10 17. März 1943[15]
V11
V12 13. März 1944 Absturz E-Stelle Rechlin
V13 12. August 1943[16]
V14 As 411 Musterflugzeug D-2 22. Dezember 1943[10]
V15 Erprobung As 411 14. Oktober 1943[17]
V16 As 402 Erprobung As 402 aus A-Serie
V19 As 411 Erprobung As 411 aus A-Serie, 27. Februar 1943 an Rechlin geliefert
V22 Musterflugzeug E 20. April 1944[18]

Quellen: Archivalien des Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg und des Lufthansa-Archiv, Köln

Technische Daten

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Dreiseitenansicht des tschechischen Nachbaus Aero C-3
KenngrößeDaten (Si 204A)[19]Daten (Si 204D)[19]
VerwendungVerkehrsflugzeugSchulflugzeug für Blindflug-, Navigations- und Funkausbildung
Erstflug25. Mai 194023. Mai 1941
Besatzung2
Passagiere85 (1 Lehrer, 4 Schüler)
Länge13 m12,1 m
Spannweite21,33 m
Höhe4,25 m
Flügelfläche46 m²
Flächenbelastung108,50 kg/m²
Rüstmasse3570 kg3950 kg
Startmasse5100 kg5600 kg
Triebwerkezwei luftgekühlte hängende 12-Zylinder-V-Motoren
Typ, StartleistungArgus As 410 MA-1 mit je 450 PS (331 kW)Argus As 411 mit je 575 PS (423 kW)
Höchstgeschwindigkeit322 km/h364 km/h
Reisegeschwindigkeit280 km/h340 km/h
Landegeschwindigkeit110 km/h115 km/h
Steigzeit4 min auf 1000 m Höhe
12,2 min auf 3000 m Höhe
3,3 min auf 1000 m Höhe
9 min auf 3000 m Höhe
Dienstgipfelhöhe6700 m7500 m
normale Reichweite1000 km1800 km
Startstrecke460 m
Landestrecke510 m
  • Paul Zöller: Siebel- und SIAT-Flugzeuge. Band I, 2025, ISBN 978-3-8192-7401-5.
  • Manfred Franzke: Siebel Fh 104 / Si 204 Varianten. Schul- und Verbindungsflugzeug der Luftwaffe. In: Flugzeug Profile. Nr. 50, Unitec, Stengelheim.
  • Hans J. Ebert, Udo Mahn, Hans-Dieter Tack: Die Siebel-Flugzeugwerke Halle (1934–1946) (= Schriftenreihe zur Luftfahrtgeschichte. Band 9). 2. Auflage. 2011.
  • Pierre Cornu, Richard Querty: Du Siebel au Martinet, Lela Presse, ISBN 978-2-37468-050-7
  • Miroslaw Irra: Siebel Si 204 / Aero C-3, Vol I + II, Jakab Aero Heft 92 und 93, 2022
Commons: Siebel Si 204 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Siebel Si 204
  • Histaviation – Bilder, Daten und Informationen zur Si 204
  • Fliegerweb.de – umfangreiche Seite mit Informationen und Bildern zur Si 204 und tschechischen und französischen Nachbauten
  • Plane Encyclopedia – Englische Seite mit Informationen und Bildern
  • Histaviation – Bilder, Daten und Informationen zur Si 204
  • Airwar.ru – Russische Seite mit Informationen und zahlreichen Bildern, Dreiseitenansichten
  • EHHV.nl – Holländische Seite mit Informationen/Bildern zur Nachkriegsnutzung der Si 204 in den Niederlanden

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Paul Zöller: Siebel- und SIAT-Flugzeuge. Band I. Books on Demand, Hamburg 2025, ISBN 978-3-7526-2580-6.
  2. Hans J. Ebert, Johann B. Kaiser, Klaus Peters: Willy Messerschmitt – Pionier der Luftfahrt und des Leichtflugzeugbaus. Bonn 1992, S. 207.
  3. RLM Lieferplan Nr. 19 vom 19.10.1940
  4. GLA Versorgungsprogramm vom 01.07.1942
  5. Peter W. Cohausz: Aero C-3 alias Siebel Si 204 D. In: Flugzeug Classic. Nr. 9. GeraMond, 2004, ISSN 1617-0725, S. 24/25.
  6. Peter W. Cohausz: Siebel Si 204. In: Flugzeug Classic Nr. 3/2001. GeraNova, München, ISSN 1617-0725, S. 68.
  7. Flugbuch Hanns Motsch, S. 45–49.
  8. Wladimir Kotelnikow: Beute-Transporter. Siebel, Focke-Wulf und Co. In: Klassiker der Luftfahrt Nr. 01/2022, Motor Presse, Stuttgart, ISSN 1860-0654, S. 32–35.
  9. Helmut Wenzel: Gletscher gab neue Spuren vom Todesflug 1944 frei. 6. September 2017, abgerufen am 25. März 2024.
  10. 1 2 Flugbuch Hanns Motsch, S. 32.
  11. Flugbuch Hanns Motsch, S. 2.
  12. Flugbuch Hanns Motsch, S. 4.
  13. Flugbuch Hanns Motsch, S. 17.
  14. Flugbuch Hanns Motsch, S. 9.
  15. Flugbuch Hanns Motsch, S. 12.
  16. Flugbuch Hanns Motsch, S. 25.
  17. Flugbuch Hanns Motsch, S. 30.
  18. Flugbuch Hanns Motsch, S. 38.
  19. 1 2 Hans J. Ebert, Udo Mahn, Hans-Dieter Tack: Die Siebel-Flugzeugwerke Halle (1934–1946). Hrsg.: GBSL (= Schriftenreihe zur Luftfahrtgeschichte. Band 9). 2. Auflage. Berlin 2011, S. 63 ff.