Silicon Image

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Silicon Image
Silicon Image Logo
Rechtsform Incorporated
Gründung Januar 1995
Sitz Sunnyvale /Kalifornien
Leitung Harold Covert (Präsident, COO (September 2009) und CFO (10/2007))
Peter G. Hanelt (Chairman (August 2005))
Mitarbeiter 425 (2005)
Umsatz 212,4 Mill. USD (2005)
173,2 Mill. USD (2004)
Branche Halbleiterhersteller
Website www.siliconimage.com

Silicon Image ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Unternehmenssitz in Sunnyvale in Kalifornien, das Halbleiter entwickelt und herstellt.

Übersicht[Bearbeiten]

Silicon Image wurde im Januar 1995 gegründet und wird im NASDAQ unter der Kurzbezeichnung SIMG gehandelt. Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben (2005) mehr als 425 Angestellte.

Am 3. Januar 2007 übernahm Silicon Image das Unternehmen sci-worx GmbH (mit den Standorten Hannover, Braunschweig und Hamburg) zu 100 Prozent von Infineon.[1] Am 22. Oktober 2009 erklärte COO Harold Covert, dass zum Jahresende die zwei Entwicklungsstandorte in Deutschland geschlossen werden sollen, wobei etwa 150 von den 325 Mitarbeitern in der Entwicklungsabteilung der Firma betroffen sind. Zukünftig werden die beiden übriggebliebenen Standorte in den Vereinigten Staaten und in China gestärkt und die Mitarbeiterzahl bis 2010 auf 250 aufgestockt.[2][3]

Produkte[Bearbeiten]

Silicon Image entwickelt integrierte Schaltkreise im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung, Beispiele sind Schaltkreise für die Ansteuerung der DVI- und SATA-Schnittstelle. Darüber hinaus werden sie für die gesicherte Übertragung, Speicherung und Anzeige von Mediendaten verwendet (HDMI-Schnittstelle). ICs von Silicon Image werden sowohl in Computern (LC-Displays, Grafikkarten) als auch in Geräten der Unterhaltungselektronik (z. B. Digitalfernseher, HD-TV, DVD-Player, Set-Top-Boxen) verwendet.

Die Produkte sind auf drei Produktlinien verteilt: Produkte für die Ansteuerung von Datenspeichern (SteelVine), Schaltkreise für die Ansteuerung von LCD- oder Plasma-Digitalbildschirme (VastLane (HDMI/DVI)) und TV-Schaltkreise (PinnaClear).

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

  • 1997 beginnt im Juni die Auslieferung von PanelLink-ICs für die Ansteuerung von digitalen Bildschirmen.
  • 1998 beginnt mit Intel die Zusammenarbeit zur weltweiten, offenen Spezifikation der digitalen Übertragung von der Grafikkarte zum digitalen Bildschirm (DDWG).
  • 1999 geht Silicon Image im Oktober an die Börse.
  • 2000 werden im Juni erste Schaltkreise für HDCP-Übertragung über die DVI-Schnittstelle ausgeliefert.
  • 2000 wird im August ein SATA-Interface mit 3,125 Gbps vorgestellt.
  • 2006 beliefert Silicon Image im April Toshiba mit ersten ICs für HDMI-Übertragung in Notebooks mit HD DVD.
  • 2009 schließt Silicon Image zum Jahresende die deutschen Niederlassungen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Silicon Image Presseerklärung: Silicon Image Acquires sci-worx. Stand 31. Mai 2009 (englisch)
  2. a b heise online: Silicon Image schließt deutsche Entwicklungsstandorte (Zugriff am 23. Oktober 2009)
  3. Silicon Image, Inc Q3 2009 Financial Results Conference Call. 22. Oktober 2009 (englisch)