Sklode von Perbandt

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Sklode von Perbandt-Langendorf (* 17. November 1902 in Langendorf bei Eichen, Kreis Wehlau; † 17. Mai 1983 in Bonn[1]) war ein deutscher Ministerialbeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sklode von Perbandt war Sohn des Besitzers der Rittergüter Pomedien und Langendorf Georf von Perbandt und der Johanna geb. von Thaer. Nach dem Besuch des Königlichen Wilhelms-Gymnasiums(Königsberg) studierte er an der Albertus-Universität Königsberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1922 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[2] 1928 war er Regierungsreferendar in Schneidemühl. Nach dem Assessorexamen trat er in den Staatsdienst ein. 1935 wurde er zum Regierungsrat befördert. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war er beim Gemeindeprüfungsamt im Reichsministerium des Inneren tätig. Von 1945 bis 1947 war er beim Oberpräsidium der Provinz Nordrhein beschäftigt. 1947 wurde er zum Ausschusssekretär beim Zonenbeirat der britischen Besatzungszone in Hamburg berufen und zum Ministerialrat ernannt. 1948 wurde er als Sekretär zur Abteilung II des Sekretariats des Parlamentarischen Rats abgeordnet. Als erster Beamter wechselte er 1949 als Leiter der Personalabteilung in das Bundesministerium des Innern (BMI).[3] 1953 wurde er zum Ministerialdirigenten ernannt. Von Perbandt kam eine besondere Rolle bei der Auswahl geeigneter, möglichst unbelasteter Kandidaten für die Stellenbesetzungen beim Aufbau des BMI zu. 1961 trat er in den Ruhestand ein.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Aschaffenburg 1928, S. 280.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Todesanzeige Sklode v. Perbandt-Langendorf In: Ostpreußenblatt, 34. Jahrgang, 11. Juni 1983, Folge 24, S. 18
  2. Kösener Corpslisten 1996, 16, 968
  3. Erik Lommatzsch: Hans Globke (1898-1973): Beamter im Dritten Reich und Staatssekretär Adenauers, 2009, S. 154