Soraya Homam

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Soraya Homam
  Personenbezogene Informationen  
Geburtsdatum 11. Dezember 1961
Geburtsort DeutschlandDeutschland St. Ingbert
Sterbedatum 21. August 2011
Spitzname Bibidel
Livepoker-Turniererfolge
Höchstes Preisgeld 050.000 $
Gesamtes Preisgeld 179.091 $

Soraya Homam (* 11. Dezember 1961 in St. Ingbert; † 21. August 2011)[1][2] war eine professionelle deutsch-iranische Pokerspielerin. Sie war die Schwester des Hamburger Promi-Visagisten Reza Homam. Ihr Spitzname in der Pokerszene lautete Bibidel (persisch بى بى دل, in deutsch: Herzdame).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homam wuchs im Westerwald auf und erlernte dort den Beruf einer Hebamme. Ihre Begeisterung für Spiele mit einem strategischen Hintergrund entdeckte sie mit 13 Jahren, als sie in die Schach-Arbeitsgemeinschaft ihrer Schule eintrat und später einige Schachturniere gewinnen konnte. Sie war anschließend auch als Schachtrainerin tätig.

Anfang der 1990er Jahre hatte sie die erste Begegnung mit dem Pokerspiel; die Parallele zum Schachspiel waren für sie einer der Beweggründe eine professionelle Karriere als Pokerspielerin anzustreben.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr erster großer Erfolg war der Gewinn der European Holdem Championship 2000 in Baden-Baden (51.615 DM) im Juni 2000.

Im Jahre 2007 gewann sie die European Holdem Championships im Pot Limit Hold'em. Mit dem dritten Platz bei der Party Poker German Open im November 2007 konnte sie im gleichen Jahr einen weiteren Erfolg erringen (Gewinn: 20.000 Englische Pfund, 41.337 US-Dollar). Ihr größter Erfolg war der Gewinn der Partypoker Women's World Open II in London im Oktober 2008. Für ihren Sieg vor Stefanie Bergener und Maria Maceiras im Feld der 32 Spielerinnen erhielt sie 50.000 US-Dollar.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Todesnachricht bei Pokernews.com
  2. Traueranzeige in der Rhein-Zeitung
  3. Partypoker.com Women’s World Open II ($ 3,000 Final) in der Hendon Mob Poker Database, abgerufen am 30. September 2017 (englisch)