Springpfuhlpark

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Springpfuhlpark
Coat of arms of Berlin.svg
Park in Berlin
Springpfuhlpark
Blick in einen Teil des Parks
Basisdaten
Ort Berlin
Ortsteil Marzahn
Angelegt 1976–1979
Neugestaltet 2005–2014
Umgebende Straßen
Murtzaner Ring (nordöstlich),
Märkische Allee (westlich)
Bauwerke viele Skulpturen
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr,
Radverkehr
Technische Daten
Parkfläche 23 Hektar
52° 31′ 46,1″ N, 13° 32′ 22,6″ OKoordinaten: 52° 31′ 46,1″ N, 13° 32′ 22,6″ O
Springpfuhlpark (Berlin)
Springpfuhlpark

Der Springfuhlpark ist eine Parkanlage im Berliner Ortsteil Marzahn des Bezirks Marzahn-Hellersdorf direkt am Helene-Weigel-Platz und S-Bahnhof Springpfuhl gelegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Springpfuhlpark

Der Landschaftsplaner Hubert Matthes realisierte den Springfuhlpark zwischen 1976 und 1979 im Zuge der Neubausiedlung.[1] In der Parkanlage liegt das namensgebende Gewässer: der Springpfuhl. Im Park stehen zahlreiche Laub- und Nadelbäume, ein großer Teil gehört zum Altbaumbestand. Im Jahr 1992 erfolgte eine Erweiterung der Fläche nach Osten, hier hat das Grünflächenamt des Bezirks ein Akazien-Wäldchen neu angelegt. Am nördlichen Rand geht der Park in eine Rasenfläche über. Für Fußgänger gibt es gepflegte Wege, darüber hinaus laden Kinderspielplätze, Kleinsportflächen und viele Sitzgelegenheiten zu Besuchen ein. Zwischen 2005 und 2014 wurde der gesamte Park in mehreren Bauabschnitten mit annähernd 2,4 Millionen Euro aufgewertet. Nach dem Abriss eines Dienstgebäudes am nordwestlichen Rand wurde der Park von ursprünglich 10 auf 23 Hektar erweitert. Die Trampelpfade wurden Ende 2014 zum Teil gepflastert oder durch asphaltierte Wege ersetzt.[2] Ein Großteil der Mittel dafür stammt aus Arbeits­beschaffungs­maßnahmen.[3] Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf beteiligte sich an der Finanzierung mit circa 790.000 Euro.[4] [5]

Kunst im Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1984 stehen folgende Skulpturen aus Sandstein von verschiedenen Künstlern im Park: Liegende, Stehendes Mädchen, Frühling, Familie (Mutter und Kind), Familie, Poet und Muse, Kniende, Liegende, Sitzende, Plastische Körper – Große Blüten, Mutter und Kind, Orpheus und Eurydike und Erwachender. Die Autoren waren unter anderem Sonja Eschefeld, Ingrid Puhlemann, Ladislav Chochole, Barbara Zambrzycka-Sliwa, Matti Varik, Adrian Popovici und Emilia Nikolova-Bayer, Horst Göhler, Robert Rehfeldt, Wolfgang Weber, Gyula Meszes-Toth, Bojidar Nikolov Konzarew und Jürgen Pansow.

Springpfuhl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1,5 Hektar[1] große Springpfuhl ist ein Relikt der letzten Eiszeit. Zur Gestaltung der Parkanlage wurde er mit benachbart liegenden Wasserflächen zu einem dreiteiligen Gewässer verbunden.

Im Springpfuhl sind viele Wasservögel zu bewundern wie Stockenten, Blässhühner und Schwäne.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berliner Park(ver)führer: von Arboretum bis Zitadelle; über Haine, Kaskaden und Spielwiesen. 1. Auflage. Luisenstädtischer Bildungsverein, Berlin 1997, ISBN 3-89542-039-5, S. 224.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Springpfuhlpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Günter Peters: Hütten Platten Wohnquartiere - Berlin-Marzahn Ein junger Bezirk mit alten Namen, S. 114, abgerufen am 28. Februar 2017
  2. Neugestaltung einer Erweiterungsfläche für den Springpfuhlpark, abgerufen am 28. Februar 2017.
  3. Springpfuhlpark wird weiter rekonstruiert. Der achte Bauabschnitt, abgerufen am 6. Februar 2017.
  4. Springpfuhlpark wird erneuert (Aktivitäten 2009) auf bz-berlin.de, abgerufen am 6. Februar 2017.
  5. Birgitt Etzel: Im Springpfuhlpark wird vieles anders In: Berliner Zeitung, 10. Juni 2006.