Bahnhof Berlin Springpfuhl

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Berlin Springpfuhl
S-Bahnhof Springpfuhl
S-Bahnhof Springpfuhl
Daten
Lage im Netz Trennungsbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 2
Abkürzung BSPH
IBNR 8089040
Kategorie 4
Eröffnung 30. Dezember 1976
Webadresse bahnhof.de
Lage
Stadt/Gemeinde Berlin
Ort/Ortsteil Marzahn
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 31′ 36,3″ N, 13° 32′ 12″ OKoordinaten: 52° 31′ 36,3″ N, 13° 32′ 12″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Berlin
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Springpfuhl ist ein S-Bahnhof im Nordosten Berlins im Streckennetz der S-Bahn Berlin. Er besteht aus einem vollständig überdachten Mittelbahnsteig. Am Aufgang zur Straßen(bahn)brücke Allee der Kosmonauten befindet sich eine Fahrkartenausgabe. Der Übergang zum Helene-Weigel-Platz ist als mit Rampen versehener Tunnel gestaltet. Am Bahnsteig halten tagsüber in der Woche jeweils alle zehn Minuten die S-Bahnen der Linien S7 und S75. Die Ansagen am Bahnhof werden von einem Stellwerk am Biesdorfer Kreuz getätigt. Seine Bezeichnung erhielt der Bahnhof von einem nur ca. 200 Meter entfernten Teich gleichen Namens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnet wurde der Bahnhof am 30. Dezember 1976 im Zuge der S-Bahnstrecke zwischen den S-Bahnhöfen Friedrichsfelde Ost und Marzahn entlang der Wriezener Bahn. Die zunächst hinter dem Bahnhof stadtauswärts führende eingleisige Strecke wurde zum Jahr 1978 zweigleisig ausgebaut. Sie wurde in mehreren Etappen bis Ende 1982 über Marzahn hinaus zum Bahnhof Ahrensfelde verlängert. Seit dem 20. Dezember 1984 ist die stadtauswärts abzweigende Strecke nach Hohenschönhausen in Betrieb, die am 20. Dezember 1985 bis Wartenberg verlängert wurde.

Entgegen dem Regelabfertigungsverfahren ZAT erfolgt am stadteinwärts führenden Gleis die Zugabfertigung durch den Fahrdienstleiter als örtliche Aufsicht.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der S-Bahnhof wird von den Linien S7 und S75 der S-Bahn Berlin bedient. Ferner bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den Straßenbahnlinien M8 und 18 sowie zur Omnibuslinie 194 der Berliner Verkehrsbetriebe.

Linie Verlauf
Berlin S7.svg Potsdam Hauptbahnhof – Babelsberg – Griebnitzsee – Wannsee – Nikolassee – Grunewald – Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Poelchaustraße – Marzahn – Raoul-Wallenberg-Straße – Mehrower Allee – Ahrensfelde
Berlin S75.svg Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Gehrenseestraße – Hohenschönhausen – Wartenberg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Meyer-Kronthaler: Berlins S-Bahnhöfe. Be.bra-Verl., Berlin 1998, ISBN 3-930863-25-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Berlin Springpfuhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien