St. Clemens (Wissel)

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Blick von Nordosten

Die katholische Pfarrkirche St. Clemens ist ein unter Denkmalschutz stehendes mittelalterliches Kirchengebäude in Wissel, einem nördlichen Ortsteil der Stadt Kalkar am linken unteren Niederrhein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Kollegiatstiftskirche der Grafen und Herzöge von Kleve wurde um 1150 als dreischiffige Gewölbebasilika gebaut. Das Langhaus besitzt drei Doppeljoche im gebundenen System, das Querhaus drei quadratische Joche, und der Chor mit fünfseitigem Abschluss hat ein Joch. In den Winkeln zu den Querschiffen wird der Chor von zwei Türmen flankiert. Zwischen Lichtgaden und Arkaden zeigt das Mittelschiff emporenartige Öffnungen. Diese führen in den Dachraum der Seitenschiffe.[1]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langhaus

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel wurde im Jahre 1876 von dem Orgelbaumeister Wilhelm Rütter in Kevelaer erbaut. Ein Teil des Orgelgehäuses stammt aus dem 15. Jahrhundert. Das Schleifladeninstrument hat 19 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.[2]

I Hauptwerk C–f3
Bordun 16′
Prinzipal 8′
Viola 8′
Hohlflöte 8′
Oktav 4′
Rohrflöte 4′
Sexquialter II
Oktave 2′
Mixtur IV 1′
Trompete (B, D) 8′
II Positiv C–f3
Geigenprinzipal 8′
Salicional 8′
Gedackt 8′
Flute harmonique 4′
Piccolo 2′
Tremulant
Pedal C–f1
Bordun 16′
Oktavbass 8′
Posaune 16′
Trompete 8′

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reclams Kunstführer Deutschland, Band III, Rheinlande und Westfalen. 1975, ISBN 3-15-008401-6, S: 744.
  • Claudia Euskirchen et al. (Bearb.): Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen I, Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03093-X, S. 1188 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Clemens (Wissel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reclams Kunstführer Deutschland, Band III, Rheinlande und Westfalen. 1975, ISBN 3-15-008401-6, S. 744.
  2. Informationen zur Orgel

Koordinaten: 51° 46′ 17,3″ N, 6° 17′ 13″ O