Stephan Adam

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Stephan Adam (* 4. Juli 1954 in Freigericht-Neuses) ist ein deutscher Komponist und Dozent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von elf Jahren übernahm Stephan Adam erste Organistendienste.[1] In Frankfurt am Main absolvierte er ein Studium der Kirchenmusik, das er mit dem A-Examen abschloss, und weitere in Chordirigieren bei Helmut Rilling sowie in Tonsatz und Komposition bei Kurt Hessenberg und Hans Ulrich Engelmann.[2] Seit 1982 ist er an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen im Grabfeld Dozent für Orgel, Tonsatz, Gehörbildung und Partiturspiel, seit einem späteren Zeitpunkt auch für Korrepetition, das Wahlfach Computer und Arrangement.[3]

2007 gewann Adam den Hauptpreis beim Kompositionswettbewerb der Münchner Symphoniker für sein Sinfonieorchesterwerk Techno fantastico,[4] nachdem er 2005 bereits für Nachtmahr den Sonderpreis des Kompositionswettbewerbes des Blasmusikverbands Baden-Württemberg und des Bundes Deutscher Blasmusikverbände erhielt.[5]

Adam wohnt in Theilheim.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephan Adam komponiert sowohl für Kammermusikensembles und Chöre als auch für Sinfonie- und Blasorchester.

Sinfonieorchester

  • Techno fantastico. 2006.
  • Phasen. 2001.
  • Noctoema. Für Querflöte und Streichorchester. 1999.
  • Emanation. 1998.

Blasorchester

  • Der Rattenfänger von Hameln – Eine Märchenskizze. Für Jugendblasorchester. 2013.
  • Meditation. Für Bläserklassen. 2013.
  • Suite burlesque. 2011.
  • DAVA. 2008.
  • Nachtmahr. 2005.
  • Fatum. 2003.
  • Challenge. 1999.
  • Mouvement symphonique. 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ADAM, Stephan. In: komponistenlexikon.de. Abgerufen am 11. Dezember 2017.
  2. Stephan Adam – Vita. In: stephanadam.de. Abgerufen am 11. Dezember 2017.
  3. Stephan Adam. In: bfsmusik.de. Abgerufen am 11. Dezember 2017.
  4. Stephan Adam beim Kompositionswettbewerb der Münchner Symphoniker ausgezeichnet. In: magazin.klassik.com, 2. Mai 2007. Abgerufen am 11. Dezember 2017.
  5. Nachtmahr. In: stephanadam.de. Abgerufen am 11. Dezember 2017.