Stephan Runge (Künstler, 1962)

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Stephan Runge

Stephan Runge (* 1962 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schauspieler, Musiker und bildender Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephan Runge wuchs in Meerbusch bei Düsseldorf als Sohn des bildenden Künstlers Holger Runge auf.

Von 1984 bis 1987 besuchte Stephan Runge die Schauspielschule Bochum. Nach dem Abschluss der Schauspielausbildung zog er 1988 nach Köln und arbeitete für diverse Theaterproduktionen (u. a. „Gegenwart der Erinnerung“ mit Gert Jonke, Regie: Robert Hunger-Bühler). Anfang der 1990er Jahre folgten Auftritte in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien (Die Wache, Lindenstraße, Kommissarin Goedeke usw.).

Zeitgleich startete Runge seine Solokarriere als Sänger und Musiker und veröffentlichte seither sieben Longplays und über 20 Singles. Gemeinsam mit Claus Vinçon schrieb er Der geilste Arsch der Welt (LGBT-Hymne Kölns) und andere Lieder, die bei der Rosa Sitzung bekannt wurden und zum Repertoire des lesbischwulen Karnevals in Köln gehören. Einem breiten Musikpublikum bekannt wurde Stephan Runge durch viele Fernsehauftritte (ZDF-Hitparade, Aktuelle Schaubude, ZDF-Fernsehgarten usw.) und regelmäßige bundesweite Radioeinsätze.

Neben seiner Tätigkeit im Musikstudio und auf der Bühne arbeitet Runge nach wie vor als Sprecher für Radio und Werbung. Seit 2005 widmet er sich auch der Arbeit als bildender Künstler.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Himmel war rot, 1995
  • Griff in die Sterne, 1998
  • Nimm mich mit, 2001
  • Unterwegs, 2004
  • Was sich alles verändert hat, 2007
  • Wiedersehen, 2008
  • Etwas in mir zieht um, 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephan Runge – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien