Subaru Leone

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Subaru Leone
Produktionszeitraum: 1971–1994
Klasse: Untere Mittelklasse, Kompaktklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombilimousine, Kombi, Pickup, Coupé
Vorgängermodell: Subaru FF-1
Nachfolgemodell: Subaru Legacy

Der Subaru Leone ist ein von Herbst 1971 bis Ende 1994 in mehreren Generationen produziertes Fahrzeug der Kompaktklasse des japanischen Automobilherstellers Subaru.

In Deutschland wurde der Leone ab Frühjahr 1980 angeboten, allerdings nicht unter dieser Bezeichnung, sondern als Subaru 1600/1800, später L1800. In den USA lauteten die Modellbezeichnungen bis in die 1980er-Jahre hinein Subaru DL und GL.

Modellgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Generation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Generation
Subaru Leone Coupé (1977–1979)

Subaru Leone Coupé (1977–1979)

Produktionszeitraum: 1971–1979
Karosserieversionen: Limousine, Kombi, Pickup, Coupé
Motoren: Ottomotoren:
1,1–1,4 Liter
(46–68 kW)
Länge: 3995 mm
Breite: 1500 mm
Höhe: 1345–1385 mm
Radstand: 2455 mm
Leergewicht: 700–815 kg

Im Oktober 1971 debütierte der Leone als zweitüriges Hardtop-Coupé, im Februar 1972 folgte die viertürige Limousine. Im Oktober 1972 wurde zusätzlich eine Kombivariante, auch mit Allradantrieb, in das Programm aufgenommen. Der Allradkombi war ein großer Verkaufserfolg und somit hauptverantwortlich dafür, dass Subaru bis heute zu den bekanntesten Herstellern von allradangetriebenen Fahrzeugen gehört.

Der Leone war das Nachfolgemodell des Subaru FF-1. Angetrieben wurde der front- oder allradgetriebene Leone von einem 1,1- oder 1,4-Liter-Vierzylinder-Boxermotor in Leichtmetallbauweise mit zentraler Nockenwelle und 62 bis 93 SAE-PS. Die Kraftübertragung übernahm ein Vier- oder Fünfgang-Schaltgetriebe, später auf Wunsch auch eine Dreigangautomatik.

1977 erfuhr der Leone ein umfassendes Facelift und erhielt ein neues Armaturenbrett. Ebenfalls 1977 präsentierte Subaru eine zweisitzige Pick-Up-Variante auf Basis des Leone, den Subaru Brat.

In Deutschland wurde die erste Leone-Generation, im Gegensatz etwa zu den Benelux-Ländern, nicht angeboten.

Zweite Generation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweite Generation
Subaru Leone Hardtop (1979–1984)

Subaru Leone Hardtop (1979–1984)

Produktionszeitraum: 1979–1994
Karosserieversionen: Limousine, Kombilimousine, Kombi, Pickup, Coupé
Motoren: Ottomotoren
Länge: 4285 mm
Breite: 1620 mm
Höhe: 1415 mm
Radstand: 2445 mm
Leergewicht: 1091 kg

Im Sommer 1979 erschien der etwas größere Leone der zweiten Generation als zweitüriges Hardtop-Coupé, viertürige Limousine, fünftüriger Kombi und als verkürzte dreitürige Schrägheckvariante; auch das Pickup-Modell Brat wurde fortgeführt. Einige Modelle dieser Baureihe wurden nach Gründung von Subaru Deutschland auch in Deutschland angeboten. (Siehe auch: Subaru L-Serie)

Dritte Generation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dritte Generation
Subaru Leone (1984–1986)

Subaru Leone (1984–1986)

Produktionszeitraum: 1984–1994
Karosserieversionen: Limousine, Kombilimousine, Kombi, Coupé
Motoren: Ottomotoren
Länge: 4435 mm
Breite: 1660 mm
Höhe: 1335 mm
Radstand: 2470 mm
Leergewicht: 1060 kg

Im Juli 1984 wurde die dritte Generation des Leone eingeführt. Innovationen der dritten Generation war die digitale Instrumententafel, ein Bordcomputer und eine pneumatische Niveauregulierung.[1] Der Kombi wurde bei Isuzu in Lizenz als Isuzu Geminett II gebaut. Nachfolger der größeren Motorisierung ist der Subaru Legacy, der der kleineren Motorisierungen ist der Subaru Impreza

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Automobil Revue, Katalognummer 1973 (technische Daten)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Subaru Leone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kjellström, PeO: "Udda bil utan udd" Teknikens Värld, 21. Januar 1987 (Schwedisch), S. 31–33