Susanne Klingenstein

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Susanne Caroline Klingenstein (geboren 17. April 1959 in Baden-Baden) ist eine deutschamerikanische Literaturwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susanne Klingenstein studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Amerikanistik an der Universität Heidelberg, bei Ruth Wisse an der Harvard University und an der Brandeis University (M.A.) und wurde 1990 in Heidelberg promoviert. Sie schrieb mehrere Artikel im Feuilleton der Zeit.[1] Sie heiratete 1993 den Arzt R. James Klingenstein.

Ab 1990 lehrte sie als Dozentin Literatur in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology. Seit 2001 ist Klingenstein Direktorin des Curriculums des „Harvard-Massachusetts Institute of Technology Division Health Science and Technology“.

Klingenstein hat bislang zwei Studien in englischer Sprache und eine in deutscher Sprache zu Themen der jüdischen Kultur vorgelegt, sowie mehrere Zeitschriftenbeiträge mit Besprechungen von Neuerscheinungen in The Journal of American History, Studies in American Jewish Literature, American Jewish History, shofar, Weekly Standard und anderen. Sie schreibt auch für die FAZ. Ihre 2015 veröffentlichte Studie zu Sholem Yankev Abramovitsh widmete[2] sie Karl Erich Grözinger und vorab Martin Walser, der in der Auseinandersetzung und Übereinstimmung mit Klingenstein sich ebenfalls dieses Dichters annahm und einen eigenen Essay Shmekendike blumen. Ein Denkmal / A dermonung für Sholem Yankev Abramovitsh (2014) zu ihm verfasste.[3]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jews in the American academy, 1900-1940 the dynamics of intellectual assimilation. New Haven : Yale University Press, 1991 (Neuauflage 1998)
  • Sweet Natalie : Herman Wouk's messeanger to the gentiles, in: Joyce Antler (Hrsg.): Talking back : images of Jewish women in American popular culture. University Press of New England, 1998
  • Enlarging America the cultural work of Jewish literary scholars, 1930-1990. Syracuse, N.Y. : Syracuse University Press, 1998
  • Mendele der Buchhändler. Leben und Werk des Sholem Yankev Abramovitsh. Eine Geschichte der jiddischen Literatur zwischen Berdichev und Odessa, 1835–1917 (= Jüdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur. Bd. 27). Harrassowitz, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-447-10145-5.
  • Wege mit Martin Walser. Zauber und Wirklichkeit eines Schriftstellers. Weissbooks 2016, ISBN 978-3-86337-100-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Suchabfrage, bei Die Zeit
  2. Susanne Klingenstein: Mendele der Buchhändler, 2014, S. vii
  3. Andreas Platthaus: Sein Ritt über den Bodensee , in: FAZ, 17. September 2014