Synology

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Synology Inc.

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Rechtsform Incorporated
Gründung 2000
Sitz Taipei, Taiwan
Leitung Derren Lu[1]
Mitarbeiterzahl > 400
Umsatz ca. 100 Mio. US-Dollar[2]
Branche Informationstechnik
Website www.synology.com

NAS vom Typ Synology DS213j

Synology Inc. (Chinesisch: 群暉科技, Qúnhuī Kējì) ist ein taiwanesischer Hardwarehersteller. Kern[3] des Geschäfts sind Network Attached Storage-Geräte (kurz NAS) und Netzwerkkameras.[4] Das im Januar 2000[4] von Cheen Liao und Philip Wong gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter.[5]

Synology ist einer der Marktführer im Segment NAS.[6] Laut Alex Wang, dem CEO der amerikanischen Niederlassung, bewegt sich der Marktanteil weltweit zwischen 40 und 50 Prozent.[7] Bei niederländischen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern lag Marktanteil bei knapp 27 Prozent,[8] in Deutschland ist Synology viertgrößter Anbieter für NAS-Systeme.[9]

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederlassung Gründung
Synology America Corp. in Bellevue, Washington, Vereinigte Staaten Juni 2006
Synology UK Ltd in Milton Keynes, England, Vereinigtes Königreich Oktober 2006
Synology GmbH in Düsseldorf, Deutschland. Mai 2011
Synology France SARL in Suresnes, Frankreich. März 2012

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synology entwickelt auch Software. Dazu gehören einerseits die Betriebssysteme für seine Hardware, andererseits Client-Anwendungen.[10]

Der DiskStation Manager (DSM) ist ein Linux-basiertes Betriebssystem für die NAS-Geräte der Reihen DiskStation und RackStation. Die Benutzeroberfläche ist webbasiert.[11] Synology bietet für DSM verschiedene Pakete an. Darunter sind sowohl Eigenentwicklungen als auch externe Software wie Mediawiki, GitLab oder PHP.[12]

Der Router Manager (SRM) ist ein Betriebssystem für Router.[3]

Cloud Station ist ein Filehosting- und Backup-[13]System, bei der ein Synology-NAS den Server darstellt. Offizielle Clientanwendungen waren ursprünglich für Mac OS und Windows verfügbar, mittlerweile auch für Linux.[14][10]

Synolocker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 waren NAS-Geräte von Synology Ziel der Ransomware Synolocker.[15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.synology.com/de-de/company/news/article/PR_CEO_2018
  2. Simon Sharwood: NAS vendor Synology taking on Microsoft, Dell, Slack and AWS (en) In: The Register. 6. Oktober 2016. Abgerufen am 23. August 2018.
  3. a b Synology Inc.: Router RT1900ac | Synology Inc. Abgerufen am 23. August 2018.
  4. a b Synology: Über uns. Abgerufen am 25. August 2018.
  5. Jobs & Karriere. In: Synology.com. Archiviert vom Original am 4. März 2016. Abgerufen im Mai 2015.
  6. Torben Blatter: NAS: QNAP oder Synology – ein Vergleich. Chip, 18. November 2013, abgerufen am 23. August 2018.
  7. T. S. Ganesh: Next-Gen NAS: An Interview with Alex Wang, CEO of Synology America (en) In: AnandTech. 24. Juli 2018.
  8. Synology keeps gaining ground in storage solutions (en) Abgerufen am 23. August 2018.
  9. Storage-Markt 2017 – Zunehmende Dynamik im NAS-Segment. 24. August 2017. Abgerufen am 24. August 2018.
  10. a b Synology: Download Center - DS118 (en) Abgerufen am 25. August 2018.
  11. Synology Inc.: Support-Portal - Synology - Network Attached Storage (NAS). In: www.synology.com. Abgerufen am 9. März 2016.
  12. Synology: Pakete. Abgerufen am 25. August 2018.
  13. Carsten Knobloch: Synology DSM 6.0: Cloud Station Backup sichert den PC. In: Caschys Blog. 18. Februar 2016.
  14. John Timmer: Synology offers a Dropbox substitute—meet the personal cloud (en) In: Ars Technica. 4. Februar 2014. Abgerufen am 25. August 2018.
  15. Robert Eikenberg: Verschlüsselungstrojaner attackiert Synology-Speichersysteme. In: Heise Security. 4. August 2014. Abgerufen am 25. August 2018.