Tünschütz

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51.0015211.8344248Koordinaten: 51° 0′ 5″ N, 11° 50′ 4″ O

Tünschütz
Stadt Schkölen
Höhe: 248 m
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Dothen
Postleitzahl: 07619
Vorwahl: 036694
Tünschütz (Thüringen)
Tünschütz

Lage von Tünschütz in Thüringen

Blick auf Tünschütz

Blick auf Tünschütz

Tünschütz ist ein Ortsteil von Dothen, einem Ortsteil von Schkölen im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie[Bearbeiten]

Das slawische Rundlingsdorf Thünschütz liegt in der kupierten Dotheneer Mulde. Durch den Weiler führt die Ortsverbindungsstraße nach Gösen und mit Abzweig über Petersberg nach Eisenberg mit Anschluss an die Bundesautobahn 9. Größere Anhöhen, Erosionsrinnen und Bachläufe sind mit Gehölz und Bäumen begrünt. Durch die günstigere Grundwasserführung sind die Böden genauso gut wie auf der Ackerebene.

Geschichte[Bearbeiten]

Obwohl viel älter, wurde die Ansiedlung erst am 19. Oktober 1323 urkundlich ersterwähnt.[1] Es ist anzunehmen, dass die Mönche aus dem damaligen Kloster Petersberg aus dem Nachbarort das Land mit kultiviert haben.[2]

Man nennt den Ort im Volksmund "Hasendorf". Es gab vielleicht viele Hasen oder Hasenfüße. In den Zeiten der DDR gab es im Dorf eine Silberfuchsfarm, die nicht mehr existiert. Die Landwirtschaft ging nach 1945 und besonders nach 1952 den ostdeutschen Weg und fand nach der Wende neue Formen der Landbewirtschaftung.

Die St.-Wendelin-Kirche besitzt im Altarraum drei eingebaute kunstvolle Glasfenster.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 290.
  2. Philipp-Kaspar Pfannstiel: Kreuzgänge - Im Stein bewahrte Stille Projekt-Verlag Cornelius GmbH, Halle, 2008, ISBN 978-3-86634-432-7, S. 131
  3. Tünschütz auf der Webseite der Stadt Schkölen Abgerufen am 9. September 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tünschütz – Sammlung von Bildern