Aissirimou

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Aissirimou
Der Suco Aissirimou liegt im Aileu des Verwaltungsamts Aileu. Der Ort Aissirimou liegt im Süden des Sucos.
Daten
Fläche 31,02 km²[1]
Einwohnerzahl 2.206 (2015)[1]
Chefe de Suco Ilidio Mau Felo
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aituhularan 600
Bercati 322
Bessilau 373
Erkoatun 178
Hudilaran 733
Aissirimou (Osttimor)
Aissirimou
Aissirimou
Koordinaten: 8° 44′ S, 125° 34′ O

Aissirimou (Aisirimou, Aisrimou) ist ein osttimoresischer Ort und Suco im Verwaltungsamt Aileu (Gemeinde Aileu).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Aissirimou liegt im Süden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1168 m. Er bildet die östlichen Ausläufer der Stadt Aileu Vila, entlang des Flusses Mumdonihun. Hier befindet sich eine Sekundärschule, die Escola Secundari Aissirimou.[2]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aissirimou
Orte Position[3] Höhe
Aissirimou 8° 44′ S, 125° 34′ O 1168 m
Aituhularan 8° 43′ S, 125° 34′ O 1170 m
Saril 8° 42′ S, 125° 34′ O  ?
Uaho 8° 43′ S, 125° 35′ O 1176 m

In Aissirimou leben 2.206 Einwohner (2015), davon sind 1.098 Männer und 1.108 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 71,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 326 Haushalte.[1] Fast 90 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. 8 % sprechen Mambai, knapp 1 % sprechen Tetum Terik.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Aissirimou eine Fläche von 29,81 km².[5] Nun sind es 31,02 km².[1] Der Suco liegt im Norden des Verwaltungsamts Aileu. Westlich liegt der Suco Seloi Craic, südwestlich der Suco Seloi Malere, südöstlich der Suco Fahiria und östlich der Suco Saboria. Im Norden von Aissirimou liegt das Verwaltungsamt Laulara mit seinen Sucos Madabeno, Cotolau und Talitu. Entlang der nördlichen Ostgrenze fließt der Fluss Rureda. Zusammen mit dem in Aissirimou entspringenden Berecau bildet er dann als Berecali den restlichen Teil der Grenze zu Saboria. An der Grenze zu Fahiria trifft auf ihn aus Osten kommend der Huituco und bildet den Mumdonihun, den Grenzfluss zu Fahiria. Die Flüsse gehören zum System des Nördlichen Laclós. Jenseits von Nord- und Westgrenze führt die Überlandstraße von Dili zur Stadt Aileu an Aissirimou vorbei. Im Süden des Sucos liegen die Orte Aissirimou, Aituhularan (Aitularar, Aitularan), Uaho und Saril.[6][7]

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Aituhularan, Bercati, Bessilau, Erkoatun und Hudilaran (Tetum für „Bananenhain“).[8][9]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang September 1999 zerstörten während der Krise in Osttimor Mitglieder der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) systematisch mehrere Sucos in Aileu, so auch Aissirimou am 5. September. Häuser wurden niedergebrannt und das Nutzvieh getötet. Die Einwohner wurden nach Dili gebracht und dann mit Lastwagen weiter nach Atambua im indonesischen Westtimor.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Ilidio Mau Felo (Elidio Mau-Felo) zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Aissirimou (tetum; PDF; 8,3 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  8. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, abgerufen am 28. September 2014.
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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