Zum Inhalt springen

Tassili n'Ajjer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tassili n'Ajjer

Karte des Tassili n'Ajjer
Karte des Tassili n'Ajjer

Karte des Tassili n'Ajjer

Höchster Gipfel Dschebel Afao (2158 m)
Lage Sahara; ‏Algerien
Koordinaten 25° 30′ N, 9° 0′ OKoordinaten: 25° 30′ N, 9° 0′ O
Besonderheiten Weltnatur- und Weltkulturerbe der UNESCO
Tassili n'Ajjer
UNESCO-Welterbe


Felsmalerei im Tassili n'Ajjer
Vertragsstaat(en): Algerien Algerien
Typ: gemischt
Kriterien: (i) (iii) (vii) (viii)

Fläche: 7.200.000 ha
Referenz-Nr.: 179

UNESCO-Region: Arabische Staaten
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1982  (Sitzung 6)

Das Tassili n'Ajjer (Zentralatlas-Tamazight ⵜⴰⵙⵉⵍⵉ ⵏ ⴰⵊⵊⵔ Tasili n Ajjer, arabisch طاسيلي ناجّر, DMG Ṭāsīlī nāǧǧar) ist eine Gebirgskette in der Sahara in Südost-Algerien.

Geographische Lage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gebirgskette schließt nordöstlich an das vulkanische Ahaggargebirge an und besteht größtenteils aus Sandstein. Sie verläuft etwa 500 Kilometer von 26° 20′ N, 5° 0′ O ostsüdöstlich bis 24° 0′ N, 10° 0′ O. Hier reicht sie bis an den nordwestlichen Rand des Tschadbeckens. Die Erosion hat in dem Gebiet neben anderen sehenswerten Formen fast 300 Steinbögen gebildet. Der höchste Punkt ist der Dschebel Afao mit 2158 m bei 25° 12′ N, 8° 7′ O.

Die nächsten Städte sind Illizi am Nordrand der Kette, Bordj El Haouas und Djanet am Südwestrand sowie jenseits der libyschen Grenze im Osten liegt Ghat. Für den Fernverkehr erschlossen wird das Gebirge von der Nationalstraße 3.

Geologische Entwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Westafrikanischer Kraton, Tuareg-Schild und Ostsahara-Megakraton

Der Tuareg-Schild, eine Ansammlung von Terranen, der sich im Verlauf des Neoproterozoikums vor 750 bis 550 mya bildete[1], umfasste das Gebiet der heutigen Gebirge des Ahaggar in Algerien, des Aïr in Niger und des Adrar des Ifoghas in Mali. Westlich davon liegt der Westafrikanische Kraton, östlich der Ostsahara-Megakraton. Durch Akkretion im Norden und Süden vergrößerte er sich, so dass er auch das Gebiet des heutigen Tassili n'Ajjer umfasste.[2] Während dieser Epoche bildete sich der Großkontinent Gondwana, zu dem auch alle Kratone und Schilde des späteren Afrikas gehörten.[3][4]

Während des darauf folgenden Kambriums (541 bis 485 mya) erfolgten die ersten heute noch vorhandenen Ablagerungen von Sedimenten im Bereich des Tassili n'Ajjer. Gondwana verschob sich in dieser Epoche von der Äquatorialzone auf die Südhalbkugel der Erde, sodass das Gebiet der Sahara im Oberordovizium (458 bis 443 mya) in der Region des Südpols lag. Am Ende dieses Zeitalters herrschte während einer Million Jahre die Hirnantische Eiszeit. Es bildete sich ein Eisschild, der einen Großteil der nördlichen Hälfte Afrikas bedeckte.[5][Anmerkung 1]

Im frühen Silur (ab 443 mya) veränderte sich das globale Klima, was das Schmelzen des Eises des Tuareg-Schilds bewirkte. Zurück blieben Schmelzwasserkanäle, die sich unter dem Eis gebildet hatten.[6][7] Im Silur und Devon wurden durch Transgression (das Vordringen des Meeres) von Norden und Nordwesten her weite Gebiete der Sahara von weiteren Sedimentschichten bedeckt. Das Tassili n'Ajjer war damals Meeresboden in Küstennähe, später fluviales Schwemmgebiet.[4]

Für die folgenden 200 Millionen Jahre blieb diese Region geologisch ein eher ruhiges, ziemlich flaches Festlandgebiet ohne große tektonische Veränderungen oder Sedimentationen.[8] Wahrscheinlich schon in der Kreidezeit, aber besonders seit dem Miozän (23 bis 5,3 mya) begann sich der Tuareg-Schild infolge eines magmatischen Auftriebs zu wölben.[9] Die Hebung im Gebiet des Ahaggars betrug schließlich 4000 bis 5000 m. Auch das Gebiet des Tassili n'Ajjer war davon betroffen, und die Aufwölbung bewirkte eine Schrägstellung seiner Schichten gegen Norden hin. Parallel zur Hebung bildeten sich mehrere Becken nördlich und südlich des Tuareg-Schildes, die nun als Ablagerungsgebiete für das erodierte Geschiebe dienten, zum Beispiel das Illizi-Becken im Norden des Tassili n'Ajjer.[2][10] Vor allem im Miozän wurden im südlichen und östlichen Teil des Tassili n'Ajjjer die Sedimentschichten des Äußeren Tassili (die oberste Schichtfolge) vollständig erodiert. Im nördlichen Teil, auf dem Plateau dieser Schichtgruppe, gruben sich wegen des nun größeren Gefälles die Flusssysteme bis zu 400 m tief in die Sandstein- und Tonschichten ein.[8]

Die letzte größere geologische Veränderung gab es während des Pliozäns (5,3 bis 2,58 mya). Durch Vulkanismus wurde das Gebiet des Adrar im südwestlichen Tassili n'Ajjer von Kratern, Vulkankegeln und Lavaströmen bedeckt. Diese Entwicklung dauerte an bis ins frühere Quartär.[2]

Schichtfolge der geologischen Formationen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zwei Schaubilder zur Geologie desTassili_n'Ajjer

Der Sockel, das Fundament des Tuareg-Schildes:


Die 4 Schichten der Inneren Tassili-Gruppe, die auf dem Sockel ruhen:

  • Die unterste Schicht ist die Formation von El Moungar: Sie entstand im Kambrium und besteht aus grobem Sandstein und Konglomerat und kann bis zu 300 m mächtig sein.
  • Darüber folgt die Formation Ajjer: Ebenfalls aus dem Kambrium, sie besteht hauptsächlich aus Sandstein und Sand, mit schräggestellten Schichten. Ihre Mächtigkeit schwankt zwischen 150 und 200 m. Diese Ablagerungen wurden über ein verzweigtes Flusssystem aus dem Süden von Gondwana herangeführt.
  • Die dritte Schicht stammt aus dem Ordovizium und wird in drei Formationen unterteilt:
    • Formation Vire du Mouflon: eine 20 bis 50 m mächtige, weiche Schicht von Sandstein und Tonkiesel, bioturbiert (mit Überresten von Meeresfauna).
    • Formation Banquette: 50 m dick, aus massivem, verkieseltem Sandstein, regelmäßige Schichtung, stark bioturbiert, letzte Steilstufe der Inneren Tassili-Gruppe.
    • Formation In Tahouite: aus dem mittleren Ordovizium, 200 m mächtig, aus stark bioturbierten Tonen und gut geschichtetem Sandstein.
  • Die vierte Schicht ist die Formation Tamadjert aus dem obern Ordovizium, 50 bis 450 m mächtig, eine schlecht geschichtete, heterogene Sandstein-Ton-Ansammlung, die während der ordovizischen Vergletscherung der Sahara und ihrem Rückgang entstand.


Die 3 Schichten der Intra-Tassili-Gruppe, die die Intra-Tassili-Senke zwischen der Inneren und Äußeren Tassili-Gruppe bilden und die alle im Silur entstanden sind:

  • Die unterste Schicht ist die Formation Oued Imihrou, durchschnittlich 150 bis 200 m mächtig, als Graptolithen-Tonformation bekannt. Die Tone sind je nach Lage in der Schicht verschieden gefärbt, stark bioturbiert und zum Teil von starker natürlicher Radioaktivität. Abgelagert wurden sie in einer offenen, sauerstofffreien Meeresumgebung.
  • Die mittlere Schicht ist die Formation Atafaitafa, bestehend hauptsächlich aus heterogenen, schluffigen, auch eisenhaltigen Tonen und glimmerhaltigen Sandsteinschichten, 100 bis 150 m mächtig.
  • Die obere Schicht ist die Formation Oued Tiffernine, 50 bis 90 m dick, beginnend mit einem massiven Sandsteinelement, gefolgt von einem lehmig-sandigen und einem Ton-Sandstein-Element. Intensive Bioturbation. Die Ablagerungen entstanden in einer Meeresumgebung mit Gezeitenströmungen.


Die 5 Schichten der Äußeren Tassili-Gruppe entstanden im Devon:

  • Die unterste Schicht ist die Formation Oued Tamelrik, 70 bis 110 m mächtig und hauptsächlich aus Ton-Sandsteinablagerungen bestehend. Sie entstanden in verzweigten Flussläufen und Mündungsgebieten, später in Überschwemmungsgebieten.
  • Die 2. Schicht ist die Formation Oued Samene, mit einer Mächtigkeit von 30 bis 90 m. Sie besteht vor allem aus grobkörnigem bis mikro-konglomeratischem Sandstein, mit schrägen, ebenen Schichtungen. Die Ablagerung erfolgte in einer Fluss- und Mündungs-Umgebung.
  • Die 3. Schicht ist die Formation von Orsine, aus Tonen und Sandstein, reich an Makrofauna, in einer Küstenumgebung abgelagert.
  • Die 4. Schicht ist die Formation von Tin-Méras, mit einer Mächtigkeit von 140 bis 300 m, mit vor allem tonigem Material, unterbrochen von dünnen Kalkstein- sowie Sandsteinbänken, entstanden in transgressiver Umgebung.
  • Die oberste Schicht ist die Formation Illerène und tritt im Süden des Illizi-Beckens zutage, bei einer Mächtigkeit von 40 bis 60 m. Sie enthält Karbonat-Gestein, Siderit und eisenhaltige Oolithschichten, im Wechsel mit schluffigen Ton- und feinen Sandsteinschichten.[4]


Die vulkanischen Ablagerungen im Gebiet des Adrars (siehe Karte) aus dem Pliozän:

  • Sie bedecken eine Fläche von 2500 km². Die Ablagerungen bestehen zu 95 % aus alkalischem Basalt und liegen zumeist auf den älteren Sandsteinformationen. Das Gebiet ist verkarstet.[2][11]


Auf den Hochebenen des Tassili n'Ajjer, die meist von Hammada oder Fels bedeckt sind, gibt es eine spärliche Acheb-Flora.[Anmerkung 2][12] Im Flussbett der Oued wachsen oft Oleander (Nerum oleander) und Tamarisken (Tamarix gallica), in den etwas erhöhten Uferzonen Akazien (Acacia nilotica) und Doumpalmen (Hyphaene thebaica). Die meisten Gueltas sind mit Rohrkolben (Typha capensis) gesäumt, mit bis zu 10 m breitem Gürtel.[13]

Gefährdete Pflanzenarten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gebirge der Sahara verzeichnen höhere Niederschläge als ihre Umgebung. Dies bewirkte, dass einzelne Baum- und Straucharten, die in vergangenen Feuchtzeiten in der Sahara weit verbreitet waren, bei der zunehmenden Trockenheit des Klimas in den Gebirgen überleben konnten, auch dank etwas tieferer sommerlichen Temperaturen. Damit ist ihr Verbreitungsgebiet eingeschränkt, sie sind endemisch und ihr Bestand dadurch auch gefährdet.[14] Für das Massiv des Tassili n'Ajjer sind es die folgenden Pflanzenarten:

  • Sahara-Zypresse (Cupressus dupreziana)

Sie ist der einzige Nadelbaum der Sahara, bis 22 m hoch und heute nur noch im Süden bis Südosten des Tassili n'Ajjer auf einer Höhe zwischen 1430 und 1830 m anzutreffen. Das Alter von Bäumen mit 3 bis 4 m Stammumfang wird auf 1200 bis 2300 Jahre geschätzt. 2002 zählte man noch 233 wildwachsende Exemplare, daneben existieren mindestens 170 abgestorbene. 2005 wurden erstmals zwei Jungbäume entdeckt. Der Bestand ist sehr gefährdet wegen Fraß von Jungpflanzen durch Kleinvieh und wegen dem Schlagen von Feuerholz. Als eine mögliche Maßnahme zur Sicherstellung dieser bedrohten Art in ihrem natürlichen Habitat hat das Nationale Institut für Waldforschung Algeriens (INRF) im Gebiet des Hoggar verschiedene erfolgreiche Neupflanzungen durchgeführt.[14][15]

  • Eine Subspezies des Olivenbaums: Olea europaea subsp. laperrinei

In natürlicher Umgebung bildet er eine Zwischenform zwischen Strauch und kleinem Baum, mit höchstens 7 m Höhe. Wird das Gebiet von Kleinvieh der Nomaden beweidet, wird er nicht höher als 50 cm. Sein Vorkommen, auf oberhalb von 1200 m begrenzt, ist auf die Gebirge des Tassili n'Ajjer (hier zum Beispiel entlang des Oued Iherir), Hoggar, Tefedest und Immidir in Algerien, den Aïr in Niger und Westdarfour im Sudan beschränkt. Er hat eine Anzahl von funktionellen Eigenschaften entwickelt, wie hohe Langlebigkeit, Verholzung und vegetative Vermehrung, die ihn im Vergleich zur Nutzpflanze (Olea europaea) besser an Trockenheit angepasst haben.[16]

  • Die Sahara-Myrte (Myrtus nivellei)

Sie ist ein Strauch von 0.5 bis 2 m Höhe, der im Tassili n'Ajjer, Immidir-, Tefedest-, Hoggar- und Tibesti-Gebirge auf Höhen von 1400 bis 2000 m vorkommt. Neben der Fortpflanzung durch Samen kann sie sich auch vegetativ vermehren, was bei der Gemeinen Myrte (Myrtus communis) nicht der Fall ist.[17] Die Blätter der Pflanze werden in der Volksmedizin als Heilmittel gegen Atemwegs- und Pilzinfektionen sowie gegen Magen-Darmbeschwerden verwendet. Ihre antioxydative Wirkung wurde wissenschaftlich bestätigt.[18]

Weitere Fotos zu diesen Pflanzen: Abschnitt Weblinks

Das Tassili n'Ajjer ist auch für die prähistorischen Felsmalereien und andere archäologische Fundstätten aus dem neolithischen Pluvial bekannt. Altersbestimmungen mit der Radiokarbonmethode sind nicht möglich, da keine organischen Pigmente verwendet wurden. Eine Thermolumineszenzdatierung (OSL) des Bodens unmittelbar vor 13 Felsmalereien ergab ein Alter nicht über 9–10.000 Jahre.[19] Dargestellt sind unter anderem Elefanten, Giraffen und Krokodile,[20] sowie Pastoralismus mit Rinderhaltung. Damals war das lokale Klima viel feuchter und eher savannenartig als wüstenartig. Weltweit bekannt wurden die Felsmalereien durch die Veröffentlichungen von Abbildungen durch die beiden französischen Archäologen Henri Breuil (1954)[21] und Henri Lhote (1959)[22].

Ein großer Teil der Gebirgskette (72.000 km²), einschließlich der Zypressen und archäologischen Fundstätten, wurden 1972 durch einen Nationalpark geschützt, der seit 1982 als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe anerkannt ist.[23] Er wurde 1986 auch als Biosphärenreservat ausgewiesen.[19]

Die Bewohner des Berglandes und der umliegenden Wüstengebiete gehören zur Tuareg-Konföderation der Kel Ajjer (Leute von Ajjer).[24] Ihre Kultur wurde erstmals zwischen 1850 und 1860 von den Afrikaforschern Heinrich Barth und Henri Duveyrier erforscht und beschrieben. Das islamische Neujahr (Aschura) feiern sie mit dem zehntägigen Sebiba-Fest in Djanet.

  • Jürgen F. Kunz: Verborgene Schätze der Sahara. 10.000 Jahre Kunst und Geschichte. Beilngries 2009, ISBN 978-3-932113-53-6.
  1. In der Gegend westlich von Ghat, im Tassili n'Ajjer, zeugen flache Felsformationen mit Schleifspuren von der Bewegung des Eises in diesem Zeitalter.[1]. Mehr zu diesem Thema: [2] (englisch)
  2. Acheb (arabisch): blühende Wüste. Es sind einjährige Pflanzen, die nach Niederschlägen von gewisser Intensität rasch keimen, gedeihen, Samen entwickeln und nachher verdorren. Dazu gehören Gramineen (Süßgräser), Leguminosen (Hülsenfrüchtler) und Asteraceae (Korbblütler).

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. J.-P. Liégois et al., Pan-african displaced terranes in the Tuareg shield, Geology, 1994, S. 641, [3], PDF, 2.5  MB, abgerufen am 24. September 2025
  2. a b c d J.-P. Liégois, The Hoggar swell and volcanism, Tuareg shield, Central Sahara, Africa Museum, B-3080 Tervuren, 2006, S. 2ff, [4], PDF, abgerufen am 24. September 2025
  3. Paul Perron, Architecture and tectonic of Paleozoic intracratonic Basins, HAL open science, 2019, S. 85, [5], PDF, 54 MB, abgerufen am 24. September 2025
  4. a b c Hocine Djouder, Silurian succession from North Africa: Sedimentology, ichnology and thermal history for a new era of hydrocarbon exploration, Université de Liège, BE, 2019, französisch, 3 Kap. englisch, S. 13, 14, 37 - 48 [6], PDF, 28 MB, abgerufen am 24. September 2025
  5. L. Robin M. Cocks, Trond H. Torsvik, Ordovician palaeogeography and climate change, Elsevier B. V., 2021, S. 65, 69-70, [7], PDF, 7 MB, abgerufen am 24. September 2025
  6. Julien Moreau, Laite Ordovician deglaciation of the SW Murzuk Basin (Libya), Basin Research, 2011, S. 15, [8], PDF, 6 MB, abgerufen am 24. September 2025
  7. D.P. Le Heron, The Hirnantian glacial landsystem of the Sahara: a meltwater-dominated system, Lyell Collection, 2016, S. 509, [9], PDF, 14 MB, abgerufen am 24. September 2025
  8. a b Detlef Busche, Die zentrale Sahara - Oberflächenformen im Wandel, Justus Perthes Verlag, Gotha, 1998, ISBN 3-623-00550-9, S. 12
  9. Heinz Friedlein, Zur Geologie der Zentralsahara, Naturhistorlische Gesellschaft Nürnberg, 1973, S. 55, [10], PDF, 3 MB, abgerufen am 30. September 2025
  10. H. Askri et al., Géologie de l'Algérie, Geology of Algeria, SONATRACH, DZ, S. I-36 (Schichtprofil), [11], PDF, 4 MB, abgerufen am 24. September 2025
  11. Robert Perret, A travers le pays Ajjer. Itinéraire de Fort-Flatters à Djanet, Annales de Géographie, 1935, S. 607f, [12], PDF, 7 MB, abgerufen am 24. September 2025
  12. Jan Krause, Holozäne Landschaftsentwicklung und Paläohydrologie der Zentralen Sahara, LIMNOSAHARA, 2003, S. 60, [13], PDF, 23 MB, abgerufen am 8. Oktober 2025
  13. R. H. Hughes, J. S. Hughes, Répertoire des zones humides d’Afrique, UICN, CH, 1992, S. 24f, [14], PDF, 52 MB, abgerufen am 8. Oktober 2025
  14. a b Paul Ozenda, 8. Interprétation biogéographique de la flore des hautes montagnes sahariennes, Revue de Géographie Alpine, 1991, Abschnitt 2-5, 14, [15], abgerufen am 8. Oktober 2025
  15. Frédéric Médail, Pierre Quézel, Biogéographie de la flore du Sahara, Editions IRD, 2018, S. 282, [16], PDF, 25 MB, abgerufen am 8. Oktober 2025
  16. Guillaume Besnard et al., The Laperrine's olive tree (Oleaceae): A wild genetic resource of the cultivated olive and a model-species for studying the biogeography of the Saharan Mountains, Acta Botanica Gallica, 2012, S. 320f, [17], abgerufen am 8. Oktober 2025
  17. Comment le myrte a survécu dans les montagnes-refuges du Sahara?, OSU PYTHÉAS, 2013, [18], abgerufen am 8. Oktober 2025
  18. Meriem Touaibia, Fatma Z. Chaouch, Evaluation de l’activité anti-oxydante des extraits aqueux, méthanolique et éthanolique de l’espèce saharo-endémique Myrtus nivellei Batt et Trab, International Journal of Innovation and Applied Studies, 2014, S. 408, 412, [19], abgerufen am 8. Oktober 2025
  19. a b Norbert Mercier, Jean-Loïc Le Quellec, Malika Hachid, Safia Agsous, Michel Grenet: OSL dating of quaternary deposits associated with the parietal art of the Tassili-n-Ajjer plateau (Central Sahara). In: Quaternary Geochronology, Band 15, Februar 2013, S. 36–42, doi:10.1016/j.quageo.2011.11.010.
  20. Jörg W. Hansen: Tassili. Felsbildkunst in den westlichen und südlichen algerischen Tassilis (mit Vorwort von Paul G. Bahn). Somogy éditions d’art, Paris 2009, ISBN 978-2-7572-0251-7.
  21. H. Breuil: Les roches peintes du Tassili-n-Ajjer. In: Actes du Congrès Panafricain de Préhistoire, 1954, S. 65–219. IIe Session, Alger.
  22. H. Lhote: The Search for the Tassili Frescoes; the Story of the Prehistoric Rockpaintings of the Sahara. Dutton, New York 1959.
  23. UNESCO World Heritage Centre: Tassili n'Ajjer. Abgerufen am 20. August 2017 (englisch).
  24. Hans Joachim Stühler: Soziale Schichtung und gesellschaftlicher Wandel bei den Ajjer-Twareg in Südostalgerien (= Studien zur Kulturkunde. Band 47). Steiner, Wiesbaden 1978, ISBN 3-515-02745-9.
Commons: Tassili n'Ajjer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
  • Natürliche Steinbrücken des Gebietes (englisch), von Guilain Debossens
  • Flore et faune du Tassili n’Ajjer, 2023, französisch, reich illustriert. Teil 1: Präsentation, Landschaft, Tierwelt [20],
  • Flore et faune du Tassili n’Ajjer, Teil 2: Flora [21]
  • Fotos der Sahara-Zypresse (Cupressus dupreziana) iNaturalist
  • Fotos des Olivenbaums Olea europaea subsp. laperrinei iNaturalist
  • Fotos der Sahara-Myrte (Myrtus nivellei) iNaturalist