Teigitsch

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Teigitsch
Die Teigitsch bei Sankt Martin am Wöllmißberg

Die Teigitsch bei Sankt Martin am Wöllmißberg

Daten
Lage Steiermark, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Kainach → Mur → Drau → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Osthang des Peterer Riegels und der St. Leonharder Alm
47° 1′ 56″ N, 14° 50′ 56″ O
Quellhöhe 1812 m ü. A.
Mündung Bei Krottendorf-GaisfeldKoordinaten: 47° 1′ 21″ N, 15° 11′ 54″ O
47° 1′ 21″ N, 15° 11′ 54″ O
Mündungshöhe 363 m ü. A.
Höhenunterschied 1449 m
Sohlgefälle 34 ‰
Länge 42,4 km[1]
Einzugsgebiet 282 km²[2]
Linke Nebenflüsse Rafflerbach, Hohlzenzbach, Enzibach, Zwanzerbach, Hemmabach, Gößnitzbach, Teigitschwirtgraben
Rechte Nebenflüsse Peteralpenbach, Bartholomäbach, Mittereggbach, Bärenbach, Koribach, Gressenbergerbach, Packer-Bach, Pfadlbach, Christofbach, Peilerthomabach, Kollerbach, Guggibach, Cosulbach, Nestlerbach, Wagnerbach, Gruberbach, Spengerbachl, Jofensimabach, Nießen Bach, Reinisch-Bach, Koller Bach, Edlerbacherl, Salzbergbach, Forstbacherl, Gaisfelder Dorfbach
Durchflossene Stauseen Hirzmann-Stausee, Langmann-Stausee
Kleinstädte Voitsberg
Gemeinden Hirschegg-Pack, Edelschrott, Sankt Martin am Wöllmißberg, Ligist, Krottendorf-Gaisfeld

Die Teigitsch ist ein rund 42 Kilometer langer, rechter Zufluss der Kainach im Bezirk Voitsberg in der Steiermark. Sie entspringt nahe der Grenze zu Kärnten und mündet südlich von Voitsberg in die Kainach.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teigitsch entspringt im Gemeindegebiet von Hirschegg-Pack, nahe der Landesgrenze zu Kärnten an den östlichen Hängen des Peterer Riegels und der St. Leonharder Alm, welche beide zum Berggebiet der Pack- und Stubalpe gehören. Von dort fließt sie in südöstlicher und östlicher Richtung, bis sie im Ortsgebiet von Krottendorf-Gaisfeld, nahe der Packer Straße in die Kainach mündet. In seinem Mittellauf durchfließt der Fluss eine Klamm.

In ihrem Verlauf durchfließt die Teigitsch zwei Stauseen (Speicher Hirzmann und Langmann) und betreibt vier Kraftwerke: die Kraftwerke St. Martin, Arnstein und Teigitschmühle der Verbund AG[3] sowie das bereits 1910 errichtete Kraftwerk Edelschrott der Stadtwerke Köflach.[4]

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang der Teigitsch gibt es Nachweise verschiedener Moosarten wie beispielsweise Hookeria lucens und Odontoschisma denudatum.[5] Auch Flechten wie die Braune Köpfchenflechte (Baeomyces rufus), Gyalecta derivata, Micarea botryoides, Mycomicrothelia confusa und Pertusaria aspergilla kommen im Teigitschgraben vor.[6]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teigitsch findet in zwei Volksmusik-Walzern, dem Teigitschgraben-Walzer und dem s'Diandl von Teigitsch Erwähnung.[7] Weiters wurde im Jahr 2012 ein Film mit dem Titel Die Teigitsch über den Fluss gedreht.[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Teigitsch. In: Digitale Gewässerkartei Steiermark. wis.stmk.gv.at, abgerufen im 17. Mai 2014.
  • Teigitsch-Seitenarm. In: Digitale Gewässerkartei Steiermark. wis.stmk.gv.at, abgerufen im 17. Mai 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Teigitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Teigitsch. In: Digitale Gewässerkartei Steiermark. wis.stmk.gv.at, abgerufen im 17. Mai 2014.
  2. Amt der steiermärkischen Landesregierung FA 19A - Wasserwirtschaftliche Planung und Siedlungswasserwirtschaft: Abflussuntersuchung Kainach - Einmündung Oswaldbach bis Mündung - Fluss KM 0+000 bis 56+000. In: www.krottendorf-gaisfeld.gv.at. Abgerufen am 30. April 2016 (PDF).
  3. VERBUND in der Steiermark
  4. Stadtwerke Köflach: KW Edelschrott
  5. Wilibald Maurer: Beitrag zur Moosflora von Steiermark. (PDF; 374 kB).
  6. Josef Hafellner: Bemerkenswerte Flechtenfunde in Österreich. www.uni-graz.at, abgerufen im 24. Mai 2014.
  7. Elke Margetich, Willibald Stelzl: Schule für Steirische Harmonika. I in Notenschrift. ISBN 3-901384-04-9, S. 48.
  8. Film "Die Teigitsch". Dieter Völker, abgerufen im 27. August 2014.