Theodor-Haecker-Preis

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Der Theodor-Haecker-Preis wird von der Stadt Esslingen am Neckar seit 1995 alle zwei Jahre an Personen vergeben, die sich durch „besonderen politischen Mut und Aufrichtigkeit“ auszeichnen. Der Preis ist nach dem deutschen Schriftsteller Theodor Haecker benannt und derzeit mit € 10.000 dotiert.

Der Preis wurde bisher in den folgenden Jahren an folgende Personen vergeben:

Darüber hinaus wird eine Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis an Wissenschaftler vergeben, die sich besonders um die Erforschung des Lebens und Werks von Theodor Haecker verdient gemacht haben. Zusätzlich wurde im Jahr 2007 dem Fanprojekt Babelsberg die Ehrengabe verliehen. Als Grund wurde das herausragende Beispiel gelungener Arbeit mit Jugendlichen gegen Gewalt, Rassismus und neonazistische Tendenzen genannt.

Einmalig in der Geschichte des Theodor-Haecker-Preises ist, dass der Esslinger Gemeinderat aufgrund der Verleihung 2011 an Shiva Nazar Ahari am darauffolgenden Tag eine Resolution verfasst hat, die bewirken soll, dass die drohende Strafe der Preisträgerin im Iran ausgesetzt wird. Wegen des gegen sie gerichteten Urteils von 74 Peitschenhieben und 4 Jahren Haft konnte Shiva Nazar Ahari den Menschenrechtspreis nicht persönlich entgegennehmen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel zum Preisträger 2009 vom Stuttgart Journal
  2. Artikel zur Preisträgerin 2011 von der Eßlinger Zeitung
  3. Wolfgang Berger: Ein Steinhaus für Laísa Santos Sampaio. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 21. Juni 2016, abgerufen am 28. Juni 2018.
  4. Ulrich Stolte: Die Sklavin aus der Ganges-Ebene. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 1. Juli 2017, abgerufen am 28. Juni 2018.
  5. Artikel zur Resolution zum Schutz von Shiva Nazar Ahari im Stuttgart Journal