Theodore M. Davis

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Theodore Monroe Davis (* 1837 in New York; † 23. Februar 1915 in Florida) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt. Er besaß eine Grabungslizenz für das Tal der Könige und beschäftigte verschiedene Archäologen.

Archäologie in Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Davis war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt und Millionär. Nachdem er sich von seinen Geschäften zurückgezogen hatte, besuchte er 1899 erstmals Ägypten. Er reiste auf seiner Dahabieh „Bedawin“ und seine ständige Reisebegleiterin war Emma Andrews, die Tagebücher schrieb, so dass aus dieser Zeit viel Wichtiges und Nebensächliches über die Gesellschaft erhalten ist. Dort lernte er Archibald Henry Sayce und Percy E. Newberry kennen, die ihn für die Ägyptologie begeisterten. Seine Grabungen zählen zu den wichtigsten im Tal der Könige. In zwölf Wintern ließ er nicht weniger als 30 Gräber freilegen.

Von 1902 bis 1915 hatte er eine Grabungskonzession für das Tal der Könige. Die von ihm finanzierten Grabungskampagnen führten für ihn durch:

Ab dem Jahr 1912 förderten die Grabungen nur noch wenig zutage, so dass Davis langsam das Interesse verlor. Resigniert erklärte er schließlich: „Ich fürchte, dass das Gräbertal jetzt erschöpft ist. (I fear that the Valley of the Tombs is now exhausted.)“ [1]. Er gab seine Grabungslizenz zurück, die dann 1914 Lord Carnarvon zugesprochen wurde.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Publikationen zu seinen finanzierten Grabungen wurden von verschiedenen Archäologen erstellt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nicholas Reeves und Richard H. Wilkinson: Das Tal der Könige. S.80