Thomas Menrath

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Thomas Menrath ist ein deutscher Pianist und Hochschullehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menrath studierte in Berlin und Köln Schulmusik, Geschichte, Klavierpädagogik und als Hauptfach Klavier u. a. bei Astrid Schmidt-Neuhaus und Georg Sava. Meisterkurse absolvierte u. a. bei György Sebők. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.[1] Neben seiner solistischen Tätigkeit wirkte er auch als Kammermusiker sowie als Lied- und Chorbegleiter.[1]

Er hielt Vorlesungen an der Hochschule für Kirchenmusik Halle und lehrt seit 1994 Klavier an der Universität der Künste Berlin, wo er eine Professur innehat.[1] Sein Spezialgebiet ist die Klaviermethodik der 1920er und 1930er Jahre. Er ist zudem Autor von Artikeln zu Themen der Klavierpädagogik und der Werk-Interpretation.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Etüde. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Sachteil, Bärenreiter Verlag, Kassel 1995
  • Das Unlehrbare als methodischer Gegenstand. Studien zu den Grundbegriffen der Klaviermethodik von Carl Adolf Martienssen. (Dissertation), Wißner Verlag, Augsburg 2003, ISBN 978-3-89639-398-2
  • Martienssen, Carl Adolf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Artikel, Personenteil, Bärenreiter, Kassel 2005, ISBN 978-3-7618-1110-8
  • Spurensuche. Klaviermethodik als ,Kunstideologie’. In: EPTA-Dokumentation 2004/05, Düsseldorf 2006
  • Bewusst oder unbewusst? Emotion und Kontrolle in Werkstudium und Interpretation. In: Üben und Musizieren, 27. Jg., 03/2010, Mainz 2010
  • Sonatensatz oder Adaption literarischer Kunstmittel? Anmerkungen zur Interpretation von Chopins Ballade in g-Moll op. 23. In: Darstellen und Mitteilen. Ein Handbuch der musikalischen Interpretation. Hrsg.: Ursula Brandstätter u. a., Schott, Mainz 2010, ISBN 978-3-7957-0692-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Universität der Künste Berlin: Kurzvita von Prof. Dr. Thomas Menrath. Abgerufen am 14. Februar 2020.