Thomas Zaufke

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Thomas Zaufke (* 11. Dezember 1966 in Bremen) ist ein deutscher Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaufke hat in den 80er Jahren Förderkurse von Jugend komponiert, der GEMA und des VDMK besucht und studierte ab 1987 an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1995 ist er in den Bereichen Musical und Bühnenmusik tätig. Während seines Studiums stand Zaufke zudem als Musicaldarsteller für verschiedene Produktionen auf der Bühne, wie etwa Anything goes und Cabaret. Seit 1995 hat sich Zaufke den Bereichen „Musical“ und „Bühnenmusik“ verschrieben. In Zusammenarbeit mit dem Autor und Regisseur Peter Lund schuf er die Musik für zahlreiche Stücke, wie zum Beispiel Baby Talk (2000), Elternabend (2003) und Mein Avatar und ich (2010), die allesamt in der Neuköllner Oper in Berlin uraufgeführt wurden.

Zaufke war bereits für viele Häuser und Produktionen tätig: So komponierte er beispielsweise für das Düsseldorfer Schauspielhaus (Pünktchen und Anton und Ronja Räubertochter), das Schauspielhaus Hannover (Ugly Ducklings), das Schauspiel Kiel (Moby Dick) und das Berliner GRIPS Theater (Rosa und Die Faxen Dicke). Zaufke komponierte und arrangierte auch für das Leipziger Gewandhaus, das Renaissancetheater in Wien, Gayle Tufts, Irmgard Knef, Tim Fischer, Isabel Weicken, Daniela Ziegler, Hartwig Rudolz und für Kein Pardon – Das Musical.

Zaufke war außerdem als Gesangs-Synchronstimme für verschiedene Produktionen von Disney (u. a. Die Schöne und das Biest II) im Einsatz.

Weiteres Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2015 ist Zaufke Mitglied der Jury im Rahmen der Vergabe des Deutschen Musical Theater Preises.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baby Talk (2000), Text: Peter Lund
  • Cinderella passt was nicht (2000), Text: Peter Lund
  • Julius & die Geister (2002), Regie: Panhans
  • Kannst du pfeifen, Johanna? (2002), Regie: Panhans
  • Elternabend (2003), Text: Peter Lund
  • Die wundersame Reise des kleinen Kröterichs (2003), Regie: Panhans
  • Baden gehen (2003), Regie: Steiof
  • Konrad, das Kind aus der Rose (2004), Regie: Mottl
  • Letterland aka „Erwin Kannes – Trost der Frauen“ (2005), Text: Peter Lund
  • Die Faxen dicke (2005), Regie: Panhans
  • Held Müller (2006), Text: Peter Lund
  • Der gestiefelte Straßenkater (2006), Buch/Regie: Peter Lund
  • Ugly Ducklings (2007), Text: Peter Lund
  • Kauf Dir ein Kind (2007), Text: Peter Lund
  • Mein Avatar und ich (2010), Text: Peter Lund
  • Humboldt! ein Musical für Alexander von...(2010), Text: Ulrich Michael Heissig – Irmgard Knef
  • Big Money (2011), Text: Peter Lund
  • Alice im Wunderland (2012), Text: Henry Mason
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (2013), Textbuch: Katrin Lange, Liedtexte: Edith Jeske
  • Wagners Ding mit dem Ring (2013), Text: Ulrich Michael Heissig
  • Die letzte Kommune (2013), Text: Peter Lund
  • Schwestern im Geiste (2014), Text: Peter Lund
  • Grimm! – Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf (2014), Text: Peter Lund
  • Kopfkino (2017), Text: Peter Lund

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vergabeverfahren für den Deutschen Musical Theater Preis in der Spielzeit 2014/15 In: deutschemusicalakademie.de. Abgerufen am 20. September 2015.