Tiefbau

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Dieser Artikel erläutert den Tiefbau im Bauwesen; zum Tiefbau im Bergbau siehe Tiefbau (Bergbau) und Untertagebau.
Tiefbauarbeiten

Tiefbau ist das Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Planung und Errichtung von Bauwerken befasst, die an oder unter der Erdoberfläche liegen. Der Begriff „Tiefbau“ dient insbesondere als Abgrenzung zum Gebiet des Hochbaus.

Überschneidungen mit dem Ingenieurbau ergeben sich beispielsweise beim Bau von Brücken, die als Teil von Verkehrswegen manchmal zum Tiefbau gerechnet werden, obwohl sie über der Erdoberfläche liegen.

Der Tiefbau umfasst große Teile der baulichen Infrastruktur. Dazu gehören der Straßen-, Brücken-, Eisenbahn-, Stollen- und Tunnel-, Erd-, Wasser-, Berg- und Grundbau sowie der Bau von Versorgungs- und Entsorgungsnetzen, wie Wasserstraßen, Staudämme, Kanalisationen.[1]

Planer des Tiefbaus sind im Wesentlichen Bauingenieure. Architekten werden nur bei speziellen gestalterischen Aufgaben hinzugezogen. Ausführende Bauunternehmen können Spezialbetriebe sein, die nur im Tiefbau tätig sind oder auch Unternehmen, die sowohl Gewerke im Hoch- als auch im Tiefbau ausführen.

Fachbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelne Fachgebiete des Tiefbaus sind:

Lehrberuf in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich ist Tiefbau ein Lehrberuf mit dreijähriger Ausbildungsdauer. Die Lehrausbildung vermittelt Kenntnisse zu den Eigenschaften, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten und Verarbeitungsrichtlinien von Baustoffen sowie dem Bedienen, Reinigen und Warten von Werkzeugen, Geräten und Baumaschinen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Henning Schmidt: Grundlagen der Geotechnik. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-519-25019-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tiefbau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Tiefbau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verschiedene Definition werden in der sogenannten Deutschen Enzyklopädie zitiert, so u.a. aus dem Lexikon Geoinformatik-Service der Universität Rostock