Zum Inhalt springen

Tirzepatid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Tirzepatid
Strukturformel im Dreibuchstabencode
Allgemeines
Freiname Tirzepatid[1][2]
Andere Namen

LY-3298176

Summenformel C225H348N48O68
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 2023788-19-2
EG-Nummer (Listennummer) 889-790-3
ECHA-InfoCard 100.369.612
PubChem 156588324
ChemSpider 76714503
DrugBank DB15171
Wikidata Q108324770
Arzneistoffangaben
ATC-Code

A10BX16

Wirkstoffklasse

Antidiabetikum, Antiadipositum

Wirkmechanismus

GLP-1- und GIP-Rezeptoragonist

Eigenschaften
Molare Masse 4813,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[3]

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[3]

Achtung

H- und P-Sätze H: 302410
P: 264270273301+312330391501[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Tirzepatid ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Inkretinmimetika. Unter dem Namen Mounjaro (Hersteller: Lilly) wurde der GIP/GLP-1-Rezeptoragonist 2022 zunächst in den USA, dann in der EU zur Behandlung eines Typ-2-Diabetes (T2DM, „Zuckerkrankheit“) zugelassen. Im Jahr 2023 kam als weiteres Anwendungsgebiet das Gewichtsmanagement bei Menschen mit Adipositas oder starkem Übergewicht als Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Diät und erhöhter körperlicher Aktivität hinzu (in den USA unter dem Namen Zepbound; ebenfalls von Lilly).[4][5]

Chemisch handelt es sich um ein aus 39 Aminosäuren bestehendes modifiziertes Peptid. Es wird subkutan verabreicht (Injektion in das Unterhautfettgewebe).

Chemisch-physikalische Eigenschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schematische Darstellung der Struktur von Tirzepatid (dritte Struktur von oben) im Vergleich zu GLP-1(7-37), Semaglutid und GIP.

Tirzepatid ist ein synthetisches Peptid aus 39 Aminosäuren, deren optisch aktive Vertreter in ihrer natürlichen L-Form vorliegen. Die Struktur basiert auf der Peptidsequenz des glucoseabhängigen insulinotropen Peptids (GIP) und enthält an den Positionen 2 und 13 statt der codierten Aminosäuren je eine Aminoisobuttersäure (Aib). Das C-terminale Ende ist amidiert.[6] Am Lysin in Position 20 ist über einen Linker die langkettige Dicarbonsäure 1,20-Eicosandisäure verknüpft, die dem Wirkstoff eine längere Halbwertszeit verleiht.[7] Der Wirkstoff ist ein hygroskopischer weißer bis nahezu weißer Feststoff und in Phosphatpuffer pH 7,0 gut löslich.[6]

Wirkungsmechanismus

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tirzepatid ist ein duales Inkretinmimetikum, das agonistisch sowohl an den Rezeptoren für das Glucagon-like Peptid 1 (GLP1) als auch für das glucoseabhängige insulinotrope Peptid (GIP) bindet[6][7] (GIP/GLP-1-Rezeptoragonist; „Twinkretin“). Diese Rezeptoren sind auf den endokrinen α- und β-Zellen des Pankreas (Bauchspeicheldrüse), in Gehirn, Herz, Gefäßen, Immunzellen sowie Darm und Niere vorhanden. GIP-Rezeptoren finden sich zudem auf Adipozyten (Fettzellen). Tirzepatid erhöht die Glukoseempfindlichkeit der β-Zellen des Pankreas und erhöht dadurch die Insulinsekretion in der ersten und zweiten Phase in einer glukoseabhängigen Weise. Zudem reduziert Tirzepatid die Energieaufnahme und den Appetit, indem es das Sättigungsgefühl steigert und das Hungergefühl verringert.[6]

Klinische Prüfung und Zulassung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2022 erteilte die Food and Drug Administration (FDA) für die USA die Zulassung als Antidiabetikum,[8] im September wurde das Arzneimittel auch in der EU zugelassen.[5]

Die Zulassung in der EU umfasst die Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes als Ergänzung zu Diät und Bewegung sowohl als Monotherapie, wenn die Einnahme von Metformin wegen Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht angezeigt ist, als auch zusätzlich zu anderen Arzneimitteln.[9]

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tirzepatid in der Behandlung des T2DM wurde in fünf randomisierten kontrollierten Phase-3-Studien (SURPASS 1-5[10][11][12][13][14]) untersucht.[6] Primärer Endpunkt war die glykämische Kontrolle. In den Studien wurden 6263 Patienten mit Typ-2-Diabetes behandelt (davon 4199 mit Tirzepatid). Zu den sekundären Endpunkten gehörten Körpergewicht, Nüchternserumglukose (fasting serum glucose, FSG) und der Anteil an Patienten, die einen festgelegten HbA1c-Zielwert erreichten. In allen Studien zeigte die Behandlung mit Tirzepatid über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr eine signifikant stärkere und klinisch bedeutsame Senkung des HbA1c-Wertes gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu Placebo oder einer aktiven Kontrollbehandlung (Semaglutid, Insulin degludec bzw. Insulin glargin).[15]

Die ereignisgesteuerte, doppelblinde kardiovaskuläre Outcome-Studie SURPASS CVOT wurde im Dezember 2025 im New England Journal of Medicine publiziert. Die Nichtunterlegenheit gegenüber dem GLP-1-Rezeptoragonisten Dulaglutid beim primären Endpunkt MACE-3 (kardiovaskulärer Tod, nicht tödlicher Myokardinfarkt oder nicht tödlicher Schlaganfall) wurde bestätigt.[16] Dulaglutid hatte zuvor in der REWIND-Studie eine signifikante Senkung schwerer kardiovaskulärer Ereignisse gezeigt.[17]

Gewichtsmanagement

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zulassung zur Gewichtsreduktion erfolgte im November 2023 durch die FDA im und im Dezember 2023 durch die EMA.[18][19]

In der EU ist es zugelassen als Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Diät und erhöhter körperlicher Aktivität zum Gewichtsmanagement, einschließlich Gewichtsabnahme und Gewichtserhaltung, bei Erwachsenen mit einem Ausgangs-Body-Mass-Index (BMI) von ≥ 30 kg/m2 (Adipositas) oder ≥ 27 kg/m2 bis < 30 kg/m2 (Übergewicht) bei Vorliegen mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung (z. B. Hypertonie, Dyslipidämie, obstruktive Schlafapnoe, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes).[5]

Eine Zulassungserweiterung von Tirzepatid zur Behandlung obstruktiver Schlafapnoe (OSA) lehnte die EMA 2024 ab, da sie diese Indikation mit dem Anwendungsgebiet Gewichtsmanagement als bereits abgedeckt ansieht.[20]

Die klinische Wirksamkeit bei Übergewicht und Adipositas gründet sich auf die randomisierten doppelblinden Phase-III-Studien SURMOUNT-1[21][22] und SURMOUNT-2.[23] In der SURMOUNT-1-Studie (Erwachsene mit Adipositas oder Übergewicht ohne Typ-2-Diabetes) betrug die mittlere Gewichtsreduktion nach 72 Wochen je nach Dosis 16,0 % (5 mg) bis 22,5 % (15 mg) gegenüber 2,4 % unter Placebo (Wirksamkeits-Estimand).[21][15] In der SURMOUNT-2-Studie (Erwachsene mit Adipositas oder Übergewicht und zusätzlichem Typ-2-Diabetes) fiel die Gewichtsabnahme geringer aus.[23]

Ein Absetzen der Therapie nach 36 Wochen führte in der SURMOUNT-4-Studie[24] jedoch dazu, dass die Patienten wieder an Gewicht zunahmen.

In einer Nachfolgeuntersuchung von SURMOUNT-1 über 176 Wochen (ca. 3,5 Jahre) wurde bei einer Teilgruppe mit Prädiabetes (n = 1032) eine Gewichtsreduktion von bis zu 19,7 % unter der 15-mg-Dosis beobachtet. Darüber hinaus entwickelten unter Tirzepatid nur 1,3 % der Teilnehmer einen Typ-2-Diabetes, verglichen mit 13,3 % unter Placebo, eine relative Risikoreduktion von 94 %.[25][26]

Die offene Phase-3b-Studie SURMOUNT-5 verglich Tirzepatid (maximal tolerierte Dosis 10 mg oder 15 mg) direkt mit Semaglutid (maximal tolerierte Dosis 1,7 mg oder 2,4 mg) bei Erwachsenen mit Adipositas oder Übergewicht ohne Typ-2-Diabetes (n = 751). Nach 72 Wochen erzielte Tirzepatid eine stärkere Gewichtsabnahme (−21,6 % gegenüber −15,4 % des Ausgangsgewichts; Wirksamkeits-Estimand).[27][28]

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Kontraindikation gilt eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.[15] Bei Patienten mit schweren Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts – darunter schwere Gastroparese (Magenentleerungsstörung) und schwere entzündliche Darmerkrankungen – wurde Tirzepatid nicht untersucht; die Anwendung wird in diesen Fällen nicht empfohlen.[15]

In klinischen Studien wurden Fälle von akuter Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) berichtet. Bei Verdacht auf eine Pankreatitis ist die Behandlung abzubrechen. Bei bestätigter Diagnose darf Tirzepatid nicht wiederaufgenommen werden.[15] Das Risiko einer Hypoglykämie ist erhöht, wenn Tirzepatid zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin angewendet wird.[15][6]

Sehr häufig (bei mindestens einem von zehn Patienten) aufgetretene Nebenwirkungen in klinischen Studien waren gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Abdominalschmerzen und Obstipation sowie Fatigue. Das Auftreten von Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe kann zu Dehydratation führen und dadurch das Risiko eines akuten Nierenversagens erhöhen.[15] Häufige Nebenwirkungen (bei mindestens einem von hundert Patienten) umfassten unter anderem Schwindel, Reaktionen an der Injektionsstelle, Dyspepsie, Blähungen, Aufstoßen, gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD), Haarausfall sowie eine erhöhte Herzfrequenz, erhöhte Werte der Enzyme Lipase und Amylase und erhöhte Calcitoninwerte. Gelegentlich wurde über Gallensteine, Cholezystitis und akute Pankreatitis berichtet.[15]

In tierexperimentellen Studien wurde eine Reproduktionstoxizität beobachtet.[6] Tirzepatid soll nicht in der Schwangerschaft oder von Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, angewendet werden. Da Tirzepatid die Magenentleerung verzögert, könnte es einen Einfluss auf Resorption und Wirksamkeit anderer Medikamente geben, wie etwa der Antibabypille. Während die EU-Zulassung diese Wirkung als klinisch nicht relevant einordnet,[6] wird gemäß der US-Zulassung die Anwendung einer nicht-oralen Verhütungsmethode oder einer zusätzlichen Barrieremethode für vier Wochen nach der ersten Anwendung und für vier Wochen nach jeder Dosissteigerung empfohlen.[7]

  • Typ-2-Diabetes: Mounjaro (USA,[29] J[30])
  • Typ-2-Diabetes; Gewichtsmanagement: Mounjaro (EU,[15] CH,[31] AUS,[32] UK[33])
  • Gewichtsmanagement; mittelschwere/schwere obstruktive Schlafapnoe: Zepbound (USA[34])

In Deutschland wird Mounjaro über die Lilly Deutschland GmbH mit Sitz in Bad Homburg vertrieben.[15]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. INN Recommended List 81, World Health Organisation (WHO), 9. März 2019.
  2. INN Recommended List 86, World Health Organisation (WHO), 2. September 2022.
  3. 1 2 3 SELLECK CHEMICALS: MSDS, abgerufen am 22. November 2023
  4. Sarah Decker-Izzo: Tirzepatid künftig auch für junge Menschen? In: Deutsche Apotheker Zeitung. 15. Dezember 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  5. 1 2 3 Eintrag EU/1/22/1685 im Unionsregister, abgerufen am 24. November 2022.
  6. 1 2 3 4 5 6 7 8 Assessment Report Mounjaro, Europäische Arzneimittelagentur, abgerufen am 19. November 2023. (PDF-Datei)
  7. 1 2 3 Prescribing Information Mounjaro FDA, Stand Juli 2023 (PDF; 2,3 MB).
  8. FDA Approves Novel, Dual-Targeted Treatment for Type 2 Diabetes, Pressemitteilung der FDA, 13. Mai 2022.
  9. Michael van den Heuvel: EMA: Mounjaro jetzt für Kinder ab 10 Jahren mit Typ-2-Diabetes. In: Medscape. 15. Dezember 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  10. Julio Rosenstock, Carol Wysham, Juan P. Frías, Shuji Kaneko, Clare J. Lee, Laura Fernández Landó, Huzhang Mao, Xuewei Cui, Chrisanthi A. Karanikas, Vivian T. Thieu: Efficacy and safety of a novel dual GIP and GLP-1 receptor agonist tirzepatide in patients with type 2 diabetes (SURPASS-1): a double-blind, randomised, phase 3 trial. In: The Lancet. 2021, Band 398, Nummer 10295, S. 143–155 doi:10.1016/S0140-6736(21)01324-6.
  11. Juan P. Frías, Melanie J. Davies, Julio Rosenstock, Federico C. Pérez Manghi, Laura Fernández Landó, Brandon Bergman, Bing Liu, Xuewei Cui, Katelyn Brown: Tirzepatide versus Semaglutide Once Weekly in Patients with Type 2 Diabetes. In: The New England Journal of Medicine. 2021, Band 385, Nummer 6, S. 503–515 doi:10.1056/NEJMoa2107519.
  12. Bernhard Ludvik, Francesco Giorgino, Esteban Jódar, Juan P. Frías, Laura Fernández Landó, Katelyn Brown, Ross Bray, Ángel Rodríguez: Once-weekly tirzepatide versus once-daily insulin degludec as add-on to metformin with or without SGLT2 inhibitors in patients with type 2 diabetes (SURPASS-3): a randomised, open-label, parallel-group, phase 3 trial. In: The Lancet. 2021, Band 398, Nummer 10300, S. 583–598 doi:10.1016/S0140-6736(21)01443-4.
  13. Stefano Del Prato, Steven E. Kahn, Imre Pávó et al.: Tirzepatide versus insulin glargine in type 2 diabetes and increased cardiovascular risk (SURPASS-4): a randomised, open-label, parallel-group, multicentre, phase 3 trial. In: The Lancet. 2021, Band 398, Nummer 10313, S. 1811–1824 doi:10.1016/S0140-6736(21)02188-7.
  14. Dominik Dahl, Yukiko Onishi, Paul Norwood, Ruth Huh, Ross Bray, Hiren Patel, Ángel Rodríguez: Effect of Subcutaneous Tirzepatide vs Placebo Added to Titrated Insulin Glargine on Glycemic Control in Patients With Type 2 Diabetes. In: Journal of the American Medical Association. 2022, Band 327, Nummer 6, S. 534 doi:10.1001/jama.2022.0078.
  15. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Mounjaro – Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (EU-Fachinformation), EU-Kommission, 14. Februar 2025, abgerufen am 7. April 2025
  16. Thomas Zelniker: Tirzepatid vs. Dulaglutid: Ergebnisse, Implikationen und offene Fragen nach SURPASS-CVOT. In: HerzMedizin. 2. Oktober 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  17. Hertzel C. Gerstein, Helen M. Colhoun, Gilles R. Dagenais et al.: Dulaglutide and cardiovascular outcomes in type 2 diabetes (REWIND): a double-blind, randomised placebo-controlled trial. In: The Lancet. Band 394, Nr. 10193, 2019, S. 121–130, doi:10.1016/S0140-6736(19)31149-3.
  18. FDA Approves New Medication for Chronic Weight Management. In: fda.gov. 8. November 2023, abgerufen am 19. November 2023 (englisch).
  19. Mounjaro: Pending EC decision – European Medicines Agency. In: ema.europa.eu. 21. Juli 2022, abgerufen am 19. November 2023 (englisch).
  20. Questions and answers on the outcome of assessment on use of Mounjaro in treatment of obstructive sleep apnoea, Europäische Arzneimittelagentur, 13. Dezember 2024.
  21. 1 2 Ania M. Jastreboff, Louis J. Aronne, Nadia Ahmad, Sean Wharton, Lisa Connery, Breno Edson Sendão Alves, Arihiro Kiyosue, Shuyu Zhang, Bing Liu, Mathijs C. Bunck, Adam Stefański: Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity. In: The New England Journal of Medicine. 2022, Band 387, Nummer 3, S. 205–216 doi:10.1056/NEJMoa2206038.
  22. NCT04184622 A Study of Tirzepatide (LY3298176) in Participants With Obesity or Overweight (SURMOUNT) ClinicalTrials.gov
  23. 1 2 W. Timothy Garvey, Juan P. Frías, Ania M. Jastreboff et al.: Tirzepatide once weekly for the treatment of obesity in people with type 2 diabetes (SURMOUNT-2): a double-blind, randomised, multicentre, placebo-controlled, phase 3 trial. In: The Lancet. 2023, Band 402, Nummer 10402, S. 613–626 doi:10.1016/S0140-6736(23)01200-X.
  24. Louis J. Aronne et al.: Continued Treatment With Tirzepatide for Maintenance of Weight Reduction in Adults With Obesity. In: Journal of the American Medical Association. 2023 doi:10.1001/jama.2023.24945.
  25. Ania M. Jastreboff et al.: Tirzepatide for Obesity Treatment and Diabetes Prevention. In: The New England Journal of Medicine. 2024. doi:10.1056/NEJMoa2410819.
  26. Hans-Christoph Diener: Prävention des Diabetes mellitus durch Tirzepatid zur Behandlung der Adipositas. In: Arzneimitteltherapie. 17. Januar 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  27. Ania M. Jastreboff et al.: Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity. In: The New England Journal of Medicine. 2025. doi:10.1056/NEJMoa2416394.
  28. Tirzepatid erzielt größere Gewichtsreduktion als Semaglutid. In: Deutsches Ärzteblatt. 13. Mai 2025, abgerufen am 3. Juli 2026.
  29. Mounjaro - Prescribing Information (USA-Fachinformation), FDA, 1. November 2024, abgerufen am 7. April 2025
  30. Mounjaro (Tirzepatid) elektronische Packungsbeilage, Lilly Japan, August 2024, abgerufen am 7. April 2025
  31. Fachinformation Mounjaro, Swissmedic, 1. August 2024, abgerufen am 7. April 2025
  32. Australian Product Information, Mounjaro, Therapeutic Goods Administration, 26. September 2024, abgerufen am 7. April 2025
  33. Mounjaro - Summary of Product Characteristics (UK-Fachinformation), Medicines and Healthcare products Regulatory Agency, 31. Dezember 2024, abgerufen am 7. April 2025
  34. Zepbound - Prescribing Information (USA-Fachinformation), FDA, 20. Dezember 2024, abgerufen am 7. April 2025