Tomy Wigand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tomy Wigand (* 12. Juli 1952 in Ludwigsburg)[1] ist ein deutscher Filmregisseur und früherer Filmeditor.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wigand studierte von 1976 bis 1979 an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Nach drei eigenen Kurzfilmen und dem Fernseh-Regiedebüt Ein bisschen was Schönes arbeitete er als Editor für Roland Emmerich an den Filmen Das Arche Noah Prinzip (1983), Joey (1985) und Moon 44 (1990). Ein paar Jahre später war Wigand einer der Drehbuchautoren von Hans W. Geißendörfers Dürrenmatt-Adaption Justiz (1993).

Seine Laufbahn als Regisseur begann Wiegand mit der Inszenierung zahlreicher Folgen von Fernsehserien (u. a. Alarm für Cobra 11) und mehrerer Fernsehfilme. Sein Kinodebüt als Regisseur war 1999 die Fußballfan-Milieustudie Fußball ist unser Leben, gefolgt von der Erich-Kästner-Neuverfilmung Das fliegende Klassenzimmer (2002). Für letzteren erhielt er 2003 den Deutschen Filmpreis. Für den Fernsehfilm Willkommen im Westerwald wurde er zusammen mit Beate Langmaack mit dem Deutschen Civis Fernsehpreis im Bereich Unterhaltung ausgezeichnet. Sein Fernsehfilm Das große Comeback wurde 2012 für den Deutschen Comedypreis und den Grimmepreis nominiert.

Seit 2008 ist Wigand Dozent im Studiengang Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiografie von Tomy Wigand. Filmportal.de, abgerufen am 23. Mai 2017.