Triebenberg

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Triebenberg
Triebenberg.jpg
Höhe 383 m
Lage Sachsen (Deutschland)
Gebirge Westlausitzer Hügel- und Bergland
Koordinaten 51° 1′ 35″ N, 13° 55′ 23″ OKoordinaten: 51° 1′ 35″ N, 13° 55′ 23″ O
Triebenberg (Sachsen)
Triebenberg
Gestein Granit
Besonderheiten höchste Erhebung Dresdens, Observatorium
Blick vom Kleinzschachwitzer Elbufer auf Schloss Pillnitz mit dem Triebenberg im linken Hintergrund (Bild von Christian Gottlob Hammer, 1805)

Der Triebenberg (383 m) ist ein wenig markanter Berg im Schönfelder Hochland in Sachsen. Seit der Eingemeindung von Schönfeld-Weißig stellt der Triebenberg die höchste Erhebung im Stadtgebiet von Dresden dar.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er befindet sich knapp 15 km östlich der Stadtmitte, etwa 1,5 km östlich von Reitzendorf. Seine oberste Kuppe ist bewaldet, die Hänge werden landwirtschaftlich genutzt. In der DDR-Zeit befand sich auf dem Gipfelplateau, gut getarnt hinter einem Kiefernwald, ein sowjetischer Militärposten. Noch heute führt eine Betonpiste bis hinunter zum Freigut Eschdorf. Nach dem Abzug der Russischen Armee aus Deutschland 1994 befindet sich auf dem Triebenberg eine Außenstelle der Technischen Universität Dresden.

Triebenberg-Labor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Berg befindet sich heute ein Speziallabor für höchstauflösende Elektronenmikroskopie und Elektronenholographie des Instituts für Strukturphysik der TU Dresden (ISP). Der Ort für dieses Labor wurde aufgrund seiner Abgelegenheit und der daraus folgenden Freiheit von elektromagnetischen Störungen gewählt, die die Mikroskopie sonst beeinträchtigen könnten.

Observatorium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juli 2007 wurde die neue Sternwarte der TU Dresden auf dem Gelände der TUD-Außenstelle Triebenberg eröffnet. Sie ist mit modernster Beobachtungstechnik ausgestattet, zum Beispiel zur Bestimmung von astrometrischen Positionen von Asteroiden auf ihrer Bahn um die Sonne. Hauptinstrument ist ein Spiegelteleskop (60cm, f/4, Newton-Bauweise) mit astronomischer CCD-Kamera (16 Megapixel).

Visuelle Beobachtungen sind nicht möglich, dafür steht der TU Dresden das Lohrmann-Observatorium am Beyer-Bau im Hauptcampus zur Verfügung. Der Standort Triebenberg ist der Licht- und Luftverschmutzung weniger ausgesetzt als die Stadt-Sternwarte, liegt aber noch in angemessener Erreichbarkeit zur Universität.

Wege zum Gipfel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Triebenberg liegt am Schönfeld-Weißiger Bergweg.
  • Er ist vom nordöstlich gelegenen Eschdorf oder über eine Fahrstraße vom südwestlich gelegenen Zaschendorf aus erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]