Tulataqueo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tulataqueo
Hütte in der Aldeia Dacilelo
Der Suco Tulataqueo liegt im Osten des Verwaltungsamts Remexio.
Daten
Fläche 45,11 km²[1]
Einwohnerzahl 2,170 (2015)[1]
Chefe de Suco Adolfo Mendonça Mauhuno
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aicurus 248
Dacilelo 749
Roluli 456
Samalete 717
Roluli (Osttimor)
Roluli
Roluli
Koordinaten: 8° 38′ S, 125° 44′ O

Tulataqueo (Tulataqeo, Tulatakeu) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Remexio (Gemeinde Aileu).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tulataqueo
Orte Position[2] Höhe
Aicurus 8° 37′ S, 125° 45′ O 957 m
Fatubelar 8° 37′ S, 125° 43′ O 873 m
Harobuti 8° 38′ S, 125° 47′ O 888 m
Nunudamar 8° 37′ S, 125° 43′ O 838 m
Roluli 8° 38′ S, 125° 44′ O 941 m
Samalete 8° 37′ S, 125° 43′ O 849 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Tulataqueo eine Fläche von 43,68 km².[3] Nun sind es 45,11 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Remexio. Nördlich liegt der Suco Liurai, westlich der Suco Acumau und südlich der Suco Faturasa. Im Osten grenzt Tulataqueo an das zur Gemeinde Manatuto gehörende Verwaltungsamt Laclo mit seinem Suco Hohorai. Der Nordgrenze von Tulataqueo folgt der Fluss Cihohani, in den der im Suco entspringende Raitaran mündet. Der Südgrenze folgt der Lohun. Die Flüsse gehören zum System des Nördlichen Laclós.[4]

Quer durch Tulataqueo führt die Überlandstraße, die die Orte Laclo und Remexio miteinander verbindet. An ihr liegen die Dörfer Harobuti (Haobuti), Aicurus (Aikurus) und Roluli (Roruli), etwas nördlich davon die Orte Fatubelar, Samalete und Nunudamar. In Samalete befindet sich eine medizinische Station und in Aicurus ein Hubschrauberlandeplatz. Grundschulen gibt es in Roluli, Aicurus und in Fatubelar.[5]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Aicurus, Dacilelo, Roluli und Samalete.[6]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 2.170 Einwohner (2015), davon sind 1.103 Männer und 1.067 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 48,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 346 Haushalte.[1] Über 90 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Die restlichen sprechen Tetum Prasa.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 1977 fand in Aicurus ein Treffen des Zentralkomitees der FRETILIN statt, bei dem der Kampf gegen die indonesischen Besatzer neu ausgerichtet wurde.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Adolfo Mendonça Mauhuno zum Chefe de Suco gewählt[9] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tulataqueo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  7. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Tulataqueo (tetum; PDF; 8,3 MB)
  8. „Part 5: The History of the Conflict“ (PDF; 564 kB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing