U-Bahnhof Eisenacher Straße

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Bahnsteig

Der U-Bahnhof Eisenacher Straße ist eine Station der Linie U7 der Berliner U-Bahn. Der Bahnhof liegt an der Kreuzung Grunewald-/Eisenacher Straße im Ortsteil Schöneberg. Er entstand zwischen 1968 und 1970 nach Plänen Rainer G. Rümmlers im Zuge der ersten Nordwest-Verlängerung der U7 und wurde am 29. Januar 1971 eröffnet. Die Wände sind mit grünen Eternitplatten verkleidet, die Stützen sind gelb verfliest. Die grüne Farbe soll an die thüringische Stadt Eisenach und den sich dort anschließenden Thüringer Wald erinnern. Die Gestaltung ähnelt damit dem zur gleichen Zeit entstandenen und ebenfalls von Rümmler gestalteten U-Bahnhöfen Bayerischer Platz und Walther-Schreiber-Platz (Linie U9).

Ende 2018 wurde der Bahnhof zusammen mit zwölf weiteren Stationen als Zeitzeuge für den West-Berliner U-Bahn-Bau der 1960er und 1970er Jahre unter Denkmalschutz gestellt.[1]

Der Bahnhof wird im Bahnhofsverzeichnis der BVG unter Ei geführt. Er besitzt eine Rolltreppe zur Zwischenebene, aber keinen Aufzug, und ist daher nicht barrierefrei zugänglich. Die Inbetriebnahme von Aufzügen ist für Ende 2019 geplant.[2]

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am U-Bahnhof besteht keine Umsteigemöglichkeit zu anderen Linien des Berliner Nahverkehrs.

Linie Verlauf
Berlin U7.svg Rathaus Spandau – Altstadt Spandau – Zitadelle – Haselhorst – Paulsternstraße – Rohrdamm – Siemensdamm – Halemweg – Jakob-Kaiser-Platz – Jungfernheide – Mierendorffplatz – Richard-Wagner-Platz – Bismarckstraße – Wilmersdorfer Straße – Adenauerplatz – Konstanzer Straße – Fehrbelliner Platz – Blissestraße – Berliner Straße – Bayerischer Platz – Eisenacher Straße – Kleistpark – Yorckstraße – Möckernbrücke – Mehringdamm – Gneisenaustraße – Südstern – Hermannplatz – Rathaus Neukölln – Karl-Marx-Straße – Neukölln – Grenzallee – Blaschkoallee – Parchimer Allee – Britz-Süd – Johannisthaler Chaussee – Lipschitzallee – Wutzkyallee – Zwickauer Damm – Rudow

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Eisenacher Straße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Architektur der Nachkriegszeit – Diese U-Bahnhöfe stehen nun auch unter Denkmalschutz. In: Berliner Zeitung. 22. November 2018, abgerufen am 26. November 2018.
  2. Gudrun Mallwitz: Sieben U-Bahnhöfe bekommen einen Aufzug. 12. Januar 2019, abgerufen am 29. Oktober 2019.

Koordinaten: 52° 29′ 22,4″ N, 13° 21′ 1″ O